23.12.12: 2. Krampuslauf – Christkindlmarkt

23.12.12: 2. Krampuslauf – Christkindlmarkt
weihnachten-0415.gif von 123gif.deSo 23.12.12 16-17h 2. Großer Krampuslauf über den Münchner Christkindlmarktals Schaulauf des Brauchtums Laufweg: Kripperlmarkt in der Neuhauser Straße (Start) Fußgängerzone – Rosenstraße – Sternenplatzl am Rindermarkt – Rindermarkt – Marienplatz – Weinstraße – Marienplatz (Ende des Laufs) Kripperlmarkt in der Neuhauser Straße
17 Krampusgruppen aus drei Alpenländern präsentieren sich beim großen Krampuslauf über den Münchner Christkindlmarkt. Neben rund 100 eindrucksvollen Gestalten in imposanten Fellkostümen und kunstvoll geschnitzten archaischen Holzmasken aus Bayern, Österreich und Südtirol zeigt sich auch die erste Münchner Krampusgruppe „Sparifankerl-Pass“. Erstmals führen Sparifankerl-Pass eine Nikolausfigur mit, deren Maske von dem bekannten Holzschnitzer Astei aus dem österreichischen Grossarltal eigens für die Münchner Gruppe angefertigt wurde. „Wir zeigen einen Querschnitt aller möglichen Krampus-, Perchten- und Klausen-Varianten des Alpenraums. Damit wird der diesjährige Krampuslauf über den Münchner Christkindlmarkt zu einem ‚Schaulauf des Brauchtums’“, so der Organisator des Laufs Sparifankerl-Chef Tom Bierbaumer und bestätigt: „Für alle Teilnehmer ist dieser Lauf in München der absolute Höhepunkt der Saison“.
Die Brauchtumsveranstaltung findet dank der freundlichen Unterstützung der Marktkaufleute des Münchner Christkindlmarktes und in Zusammenarbeit mit dem veranstaltenden Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) statt.
Hauptaugenmerk einer kleinen Ausstellung, die noch bis zum 6. Januar 2013 im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum in der Neuhauser Straße zu sehen ist, liegt auf den Holzmasken der Krampusse und der Geschichte der Perchten- und Krampusläufe. Die altbairische Tradition des Krampuslaufens geht zurück auf die christlich-mythologischen Figuren des gütigen Bischofs Nikolaus und seines dunklen Begleiters Krampus, der „schlechte Zeitgenossen“ und „ungezogene“ Kinder straft. Heute beleben wieder zahlreiche junge Menschen dieses 500 Jahre alte Brauchtum.
Pressekontakt: Dr. Gabriele Papke

Tags: