Dr. Rathkes satirische Randnotizen
Zusammenfassung von den Nüssen
Es gibt so wunderbare Nüsse.
Es wäre gut, wenn man das wisse.
Die meisten Nüsse sind genießbar.
Die Rhizi-Nuss ist sogar fließbar.
Die Walnüsse mag gern der Wal.
Er frißt sie täglich hundert Mal
und haut dann, auf Krawall erpicht,
dem Hai die Flossen ins Gesicht.
Die Paranüsse schmecken toll.
Ich esse sie vertrauensvoll.
Sie drücken schön auf das Gemüt
und machen mich paranoid.
Die Erdnuss wächst unter der Erde.
Man füttert sie an Schaukelpferde.
Die sind noch reine Pflanzenfresser
und schaukeln danach sehr viel besser.
Die wunderbare Haselnuss.
ist auch ein herrlicher Genuss
Ich ess sie gern zum Haselbraten,
und fasel dann von großen Taten.
Nach einer harten Kokosnuss
passiert sehr oft ein Darmverschluss.
Die Schale kann meist nicht entweichen.
Manche enden dann als Leichen.
Dann gibt es noch die Teta-Nuss,
gegen die man impfen muss.
Dem Darm entweichen dabei Dämpfe,
davon kriegt man die Wundstarrkrämpfe.
Kennt Ihr auch die Trigemi-Nuss?
Die wächst im Kopf und macht Verdruss.
Sie lähmt die Nerven im Gesicht,
schmeckt nicht gut, ich mag sie nicht.
Den Hym-Nuss höre ich ganz gerne,
am liebsten aber aus der Ferne.
Ich weiß niemals, ob er mir gilt,
wenn er an meine Ohren schwillt.
Ein Segen ist die Rhizi-Nuss,
nach der man auf den Lokus muss.
Man braucht nach ihr nicht lange pressen,
sie verflüssigt alles Essen.
Ich hoffe, es war ein Ge-Nuss
für den, der das hier lesen muss.
Aber Vorsicht, die Gebisse
kriegen leicht durch Nüsse Risse.
Mit Ausnahme von diesem Hund,
der hat einen gesunden Mund.
Tierisch
ein lyrischer Streifzug durch die Fauna
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