Emilia-Romagna-Genuss

Schmelzende Nostalgie

Am 14. August 2012 öffnete das weltweit erste Eismuseum Carpigiani in Anzola dell’Emilia, Emilia-Romagna. Ein guter Grund, bei zunehmen-den Temperaturen mal dort reinzuschauen!

Auf über 1.000 Quadratmetern wurde eine interaktive Route eingerichtet, die 2012 eröffnet wurde und die Geschichte, Kultur und Technologie der handwerklichen Eisherstellung und die Professionalität derer zeigt, die sie im Laufe der Jahrhunderte geprägt haben.

 

Originalmaschinen, wertvolle Instrumente und historisches Zubehör, mehr als 10.000 Fotos und historische Dokumente bereichern den Standort Carpigiani in Anzola dell’Emilia.

 

Die Schneekonservierung zur Herstellung von „Sorbets“ ist eine sehr antike Praxis: Bereits in Mesopotamien wurden kalte Getränke bei königlichen Banketten und religiösen Zeremonien konsumiert.

 

Die Römer schufen dazu richtige „Schneestraßen“, wobei die Herkunft des Sorbets auf die Araber zurückgeht, während in Palermo 400 verschiedene Arten von Blüten angebaut wurden, um die leckeren Sirupe herzustellen.

 

Eine sehr lange Geschichte, die man nachvollziehen kann, zunächst beim Besuch des Museums und vielleicht danach bei einem guten Eis.

Hintergrund, geschrieben 2012

In Anzola Emilia, einem kleinen Ort in der Nähe von Bologna, hat der italienische Eismaschinen-Hersteller Carpigiani an seiner Produktionsstätte ein 1.000 Quadratmeter großes „Museo del gelato“ eingerichtet. Diese Sehenswürdigkeit öffnete pünktlich zum traditionellen „Wine Food Festival“ seine Pforten. Zu diesem Festival kamen seinerzeit Feinschmecker auf mehr als 40 kulinarischen Events im Genießer-Herz Italiens voll auf ihre Kosten. (Aktualisierungen 2026)

 

Die Italiener und ihr Eis – das ist eine traditions-reiche Geschichte, die buchstäblich auf der Zunge zergeht. Ihr kann die interessierte Besucherschar  jetzt in diesem Museum auf den Grund gehen. Im „Museo del gelato“ in Anzola Emilia bei Bologna erwarten die Besucher 200 Maschinen und Geräte, die man für die  Zubereitung der kalten Leckerei benötigt. Über 10.000 Fotografien und verschiedene Rezepte nehmen die Gelati-Fans mit auf eine kulinarische Reise bis ins 18. Jh. 

 

Für alle, die noch mehr über das eiskalte Vergnü-gen erfahren möchten, lohnt sich ein Besuch in der angeschlossenen Eisuniversität. Hier können Kurse zur Eiszubereitung belegt werden, in denen die Teilnehmer alles über die perfekte Konsistenz und richtige Zutaten der eiskalten zartschmelzen-den Creme erfahren. In einem Workshop haben sie darüber hinaus die Möglichkeit, den Geheim-nissen der Schokoladeneis-Zubereitung auf den Grund zu gehen. Sehr begehrt ist auch der dreitä-gige Grundkurs für „Gelatieri“, in dem die „Lehrlin-ge“ erfahren, wie das perfekt zubereitete italieni-sche Eis schmecken muss. Dieser Kurs wird in deutscher, englischer, französischer, spanischer und  italienischer Sprache angeboten. 

 

Gleichzeitig laden eine ganze Reihe von Events beim „Wine Food Festival“ ein, die Schätze aus Küchen und Kellern der Emilia-Romagna zu erkunden. Von Piacenza bis Rimini warten von Anfang September bis Mitte Dezember über 40 lokale Feste mit Genuss der Extraklasse auf. 

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