Pandemiegedanken zum Jahresanfang

Pandemiegedanken zum Jahresanfang

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Corona-Januargedicht…

Die einen sahen, mit Grabgesängen
am Christbaum Viruskugeln hängen,
bemühen F. Schiller, sehr beflissen,
der Jungfrau von Orleans* entrissen
Schelten Kreaturen, ihnen suspekte,
der Dummheit & Verschwörer-Sekte
der Gewaltbereitschaft, der Ignoranz.
Chaoten, Unvernunft in Hochbrillanz.
Anwürfe ließen sich endlos erweitern
Jeglicher Einspruch dürfte scheitern
Die anderen sehen, auf den Straßen

Demokratie vielleicht Federn lassen
Setzen sich gegen Willkür zur Wehr,
als wär’s noch gar nicht lange her…
Man spricht über sie, nicht mit ihnen
Die Mehrheit hält sie für Tret-Minen
Geht es ihnen nicht nur ums Impfen?
Irren jene, die sie verunglimpfen?
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adler-0009.gif von 123gif.de

Die ganz anderen sehen ohne Klage
den Tod als Daueraspekt ihrer Lage
Leben und Tod und Zwischenräume
Und hin und wieder schöne Träume
Ob es uns nicht oder schon gefällt:
Alle leben in ein und derselben Welt


*“Mit der Dummheit
kämpfen Götter selbst vergebens!“
© Rena Sutor/PTM
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