Dr. Winfried Rathke
VIER STUNDEN IN VEITSHÖCHHEIM…
Ich stand grad auf, die Beine schwanken.
Vier Stunden Fastnacht gab’s aus Franken.
Vier Stunden saß ich vor der Glotze,
der wachsenden Demenz zum Trotze.
Viel Prominenz war wieder da,
den Söder man als „Braveheart“ sah.
Auch etliche Minister hockten
in dem Gedränge und frohlockten.
Es wurde viel und laut gesungen.
An Tischen saß man eng umschlungen.
Getanzt wurde oft akrobatisch
mit Sprüngen, die wahrhaft ekstatisch.
Ines Procter in der Bütt
war wieder einmal exquisit.
Mathias Walz ist musikalisch
satirisch, kritisch, infernalisch.
Das Duo Rassau-Heißmann war
höchst skurril und wunderbar.
Amanda mit Sebastian Reich
sind spitzenmäßig, immer gleich.
Die irre Feuerwehrkapelle
ergötzte fast an letzter Stelle.
Doch Michel Müller kam am Schluß.
Sein Nonsens ist stets ein Genuß.
Es war ein herrliches Programm.
Mein Hühneraug‘ vor Lust verschwamm.
Wohlig erschöpft sink ich ins Bett.
Veitshöchheim war heut toll, komplett.
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