Die dreckige Seidenstrasse

Die dreckige Seidenstrasse

24. Mai 2023 Goldmann

 

Philipp Mattheis

Die dreckige 
Seidenstra├če

288 Seiten,┬á24┬áÔéČ┬á[D] 24,70┬áÔéČ┬á[A], 32,90 sFr. (UVP)┬á13,5×21,5 cm.┬áHardcover, gebunden, Schutzumschlag┬á┬á

ISBN 978-3-442-31715-8

 

Der Journalist und langja╠łhrige China-Korrespondent Philipp Mattheis hat die La╠łnder, durch die die neuen Seidenstra├čen verlaufen, bereist: von Kasachstan u╠łber Sri Lanka bis Georgien, von Griechenland bis Deutschland entlarvt er die Wirkmechanismen und Folgen der chinesischen Wirtschafts- und Geopolitik und fordert zum Umdenken auf.

­čĹŹ

Mit Investitionen und Netzwerken unterwandert China westliche Regierungen.

 

Lange galt China als eine Art sanfter, schlafender Riese. Zwar war das politische System und dessen Menschenrechtsverletzungen nur schwer vereinbar mit westlichen demokratischen Werten, doch man setzte auf das Prinzip ┬╗Wandel durch Handel┬ź. Doch das Gegenteil┬áflagge-1046.gif von 123gif.de Download & Gru├čkartenversandist eingetreten: China verschlie├čt sich nach au├čen, hat aber enorm an wirtschaftlichen und politischen Einfluss gewonnen.┬á

 

 

Bereits seit 2013 schafft die kommunistische Partei mit Krediten, Investitionen und Entwicklungsprojekten neue Absatzma╠łrkte und hat neue Seidenstra├čen erschlossen. Wer genauer hinsieht, bemerkt, dass nicht nur chinesische Waren exportiert werden, sondern auch Ideologie, Dominanz und wirtschaftspolitische Abha╠łngigkeiten. Die kommunistische Partei untergra╠łbt demokratische Regierungen, ho╠łhlt schleichend westlich-liberale, kapitalistische Normen aus und unterstu╠łtzt autorita╠łre Regime. Menschenrechte und Umweltschutz spielen keine Rolle. Spa╠łtestens seit 2022 mit dem Beginn des Russland-Ukraine-Krieges ist deutlich, wie gro├č Chinas Einfluss auch in Europa und Deutschland ist.┬á

 

 

Philipp Mattheis, geboren 1979, hat Philosophie studiert und die Deutsche Journalistenschule besucht. Seit 2011 arbeitet er als Auslandskorrespondent fu╠łr verschiedene deutsche Medien, darunter den Stern, Capital, die WirtschaftsWoche und den STANDARD. Von 2011 bis 2016 und 2019 bis 2021 lebte er in Shanghai, von 2016 bis 2019 berichtete er aus Istanbul u╠łber die Tu╠łrkei und den Nahen Osten. Er ist Autor mehrerer Bu╠łcher. Zuletzt erschien ┬╗Ein Volk verschwindet. Wie wir China beim Vo╠łlkermord an den Uiguren zuschauen┬ź im Januar 2021 beim Ch. Links Verlag.

Tags: