Dr. Rathkes Troyaner

Dr. Winfried Rathke

Trojaner oder was?

 

Man kennt kaum mehr die schönen Mythen,

die bei den Griechen früher blühten.

Und weil man vieles nicht kapiert,

wird manches heute falsch zitiert.

 

Tricks gibt es, die uns schockieren,

weil sie was ausspionieren.

Sie dringen ein, mit List und Geld,

in unsre digitale Welt.

 

„Trojaner“ nennt man plötzlich Wesen,

die heimlich unsre Daten lesen.

Das klingt aber doch sehr gedrechselt

und Wichtiges wird hier verwechselt.

 

Denn Griechen hatten raffiniert

bei den Trojanern spioniert,

und denen dann am Ende dreist

ein Holzpferd in die Stadt geschleust.

Hellenen haben so „gehackt“

und Trojas Festplatte geknackt.

Dann passierte, was man kannte:

Odysseus lachte, Troja brannte.

 

„Trojaner“ waren also Griechen.

Sie konnten in Computer kriechen.

Lektüre kann da trefflich nützen.

Ich grüße die Computer-Fritzen.

Dr. Winfried Rathkes jüngst veröffentlichtes Buch: Im KUNST-RAUSCH kann man direkt beim Autor per Email bestellen. (222 S., 17,80 €) reich bebildert.

Ebenso diese früheren, sehr empfehlenswerten, Titel: OBELISKEN (15,80 €) und 

AUCH WÖRTER WANDERN (14,80 €). 

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