Gedichte

Ansichts-Sache: Pythagoras‘ Satz…  

Dr. Rathkes Interpretierung vom ‚Satz des Pythagoras
Pythagoras fand bei der Muse
per Zufall die Hypothenuse
und wußte gleich das Resultat:
a-Quadrat plus b-Quadrat.
Das ist ein wunderschöner Satz
und füllt meinen Zitatenschatz.

Weiterlesen »

Wilhelm Trübner (1851-1917)

Wilhelm Trübner (1851-1917)
„Ave Caesar, morituri te salutant“
(Heil Cäsar, die Todgeweihten grüßen dich!)
Wenn Wurst über der Schnauze hängt
ist der Durchblick eingeengt.
Man sollte erst die Würste fressen
und alles andere vergessen.

Weiterlesen »

Dr. Rathkes Kontrafraktur

Dr. Rathkes Kontrafraktur
SCHILLERS GLOCKE
Festgemauert in der Erden
Steht die Form aus Lehm gebrannt.
Heute muß die Glocke werden!
Frisch, Gesellen, seyd zur Hand!
Von der Stirne heiß
Rinnen muß der Schweiß,
Soll das Werk den Meister loben;
Doch der Segen kommt von oben.

Weiterlesen »

Ruhestand oder Hundstage?

Mein Ruhestand… oder so ähnlich
Ich bin heute zu nichts mehr nütze,
da ich nur vor der Glotze sitze,
und meinem Dasein noch zum Trotze
weiter nix tu, nur noch glotze.
Das ist zurzeit mein Lebenssinn,
weil ich im Ruhestand jetzt bin.
Dagegen ist mein wacher Geist,
irgendwohin weit verreist.

Weiterlesen »

Der heilige Leopold

Der Heilige Leopold
Österreichs Schutzpatron
„Der Heilige Leopold – ist dem Altweibersommer hold.“
Langsam wird man immer frommer,
schon durch den Altweibersommer,
weil der Heilge Leopold
dieser Jahreszeit sehr hold.
Erst war er ein Markgraf nur,

Weiterlesen »

Rathkes Böller-Feuerwerk

Szenenwechsel bei Nikolausi
Heilig Abend ist vorbei.
Der Weihnachtsmann hat endlich frei.
Sein Tanga in den Schornstein fliegt,
damit er etwas Ruß abkriegt
Wir wünschen Euch im Neuen Jahr,
dass alles werde wunderbar

Weiterlesen »

„der Gute Rutsch“ 2)

Wie sollen wir „gut rutschen“? 2
Bei der momentanen Kälteperiode besteht draußen Rutschgefahr. Da wäre in der Silvesternacht ein „Guter Rutsch“ hilfreich. Aber was soll ein Guter Rutsch im Wohnzimmer für die Daheimgebliebenen?

Rosh haSchana – Schofar-Blasen

Wenn man dem Wort „Rutsch“ ernsthaft auf den Grund geht, merkt man bald, dass es aus dem Orient kommt. Es stammt aus dem Semitisch-Aramäischen Sprachblock und heißt Anfang. Das kann auf den Jahres-Anfang bezogen sein, wie beim jüdischen Neujahrsfest Rosh ha-Schana (Jahresbeginn). Denn Rosh (ראש – ro’sh) bedeutet im Hebräischen Anfang, Haupt, Kopf. Zum Neujahrs-fest wurde immer auf dem Widderhorn (Schofar) geblasen.

Ras ist Arabisch (رأس – raʾs), heißt es ebenfalls Anfang, Oberhaupt, Kopf oder Kapitän, denn beide Sprachen sind Geschwister und Semitischen Ur-sprungs. Der frühere ägyptische Präsident Nasser wurde z.B „Rais“ genannt (Führer).

Und wie kommen wir an den „Guten Rutsch“? Zum jiddischen Neujahrsfest wünschte man sich einen Guten Jahres-Anfang, dieser Rutsch blieb im Hoch-deutschen hängen, hat also nichts mit „rutschen“ zu tun. Lasst uns doch mal auf dem Widerhorn blasen, dann fängt das Jahr besonders gut an!

Weiterlesen »

Lichterglanz

Dr. Winfried Rathkes LICHTERGLANZ
Der Mann hier sieht sich selbst im Traum
im Lichterglanz als Weihnachtsbaum.
Das heiße Wachs tropft auf die Glieder,
noch singt er fleißig Weihnachtslieder.
Er kauert voll Besinnlichkeit
in dieser kalten Jahreszeit.

Weiterlesen »

31.12.20 Trump-is-muss?

Appell: NEW YORK POST an D.J.TRUMP:
Geben Sie auf, Herr Präsident – zu Ihrem und der Nation Bestem! Es ist höchste Zeit, diese Scharade zu beenden. In einer Wo-che findet ein enorm wichtiger Moment für die nächsten vier Jahre unseres Landes statt.

Weiterlesen »

Woher kommt: „Silvester“?

Ein „Phrygium“ für Silvester !
Papst Silvester I. (314-335)
„Warum feiern wir Silvester ?“
fragte mich mal eine Schwester.
Da habe ich ihr das erklärt,
weil das Nichtwissen so stört.
Früher gab’s den Papst Silvester,
der beim Klerus Klassenbester,
predigend ein Langeweiler,
aber trotzdem Wunderheiler.

Weiterlesen »

„der Gute Rutsch“ 1)

Rosh
Etymologisches – ganz am Rande

Das Gute Alte Jahr ist futsch,
man wünscht sich einen Guten Rutsch
ins Neue Jahr hinein.
Und alle, die zum Rutschen fit,
die rutschen miteinander mit.
Dies Ritual muß sein.

Doch kommt der Rutsch und seine Mär
aus einer andren Sprache her,
die Juden uns geschenkt.
Denn Rosh heißt eigentlich Beginn,
das gibt einen viel bessren Sinn,
wenn man’s genau bedenkt.

Arabisch und hebräisch heißt,
was uns das Lexikon beweist,
Rosh: Anfang und auch Spitzen.
Egal, ob das der Deutsche glaubt,
ein Guter Rutsch ist hier erlaubt,
nur Sekt sollte dann spritzen.

Weiterlesen »
Archiv