9.11.16 Steingart: Weltbeben

9.11.16 Steingart: Weltbeben

Tipp: 09.11.2016, 20:30h Literaturhaus München. Vortrag und Gespräch. Moderation: Sigmund Gottlieb
knaus_steingart-weltbeben17. Oktober 2016 Knaus
Gabor Steingart

Weltbeben

Leben im Zeitalter der Überforderung
240 S., 16,99€ [D], 17,50€ [A], 22,90 sFr. Klappenbroschur. ISBN 978-3-8135-0519-1


 
Ein Gedicht!
Großartig: Steingarts Feder!
Pointiert. Das kann nicht jeder
Medialer Wüsten-Lichtblick
Subkutane Ziel-Rhetorik
planeten-0308.gif von 123gif.deAlles auf den Punkt gebracht
Und die Zwischenzeile lacht
Gut erklärt, top formuliert
Selbst das Lach-Gen jubiliert
Trotz grober Augenwischerei
Wirkt sein Urteil schlierenfrei
Er kratzt an rosaroten Brillen
Weckt gesunden Widerwillen
Kompetent und mit Humor
Nimmt er SIE sich alle vor
 
 
Angela Merkel, Terrorismus
Feschen Eliten-Populismus
Europa und mit klarer Ätzung
Die USA-Selbstüberschätzung
Kapitalismus und Finanzmarkt
Highlights vor dem Herzinfarkt
Und zur gänzlichen Entwirrung
Den Fluch der Digitalisierung
Wer das Weltbeben nicht checkt
Dessen Sense ist längst verreckt
… im Zeitalter, das überfordert…
Heute schon ein Buch geordert?
Gabor Steingart – unser Tipp!
Bringt Sie auf Wissens-Trip
© RS/PTM
 


 
Das neue Buch von Gabor Steingart zeigt: Die Zukunft findet statt – nur anders als die etablierten Mächte aus Wirtschaft und Politik sie erwarten
Konflikte und Komplexität überfordern unsere Institutionen und Politiker. Ein aggressiver Finanzkapitalismus zehrt die Wirtschaft aus. Die tragende Mitte unserer Gesellschaft wird immer weiter ausgehöhlt. Warum wir trotzdem nicht verzweifeln müssen und wie wir im Zeitalter der Überforderung gut leben können. Das neue Buch von Gabor Steingart bietet beides: schonungslose Analyse und Hoffnung auf eine Zukunft, die wieder Zuversicht verdient.
Wollten wir unsere Haltung zur Gegenwart mit nur einem Wort beschreiben, wäre es dieses orientierungslos. Unsere Welt ist in das Zeitalter ihrer Überforderung eingetreten. Überall kommt es zu Kontrollverlusten: Die Regierungen verlieren die Kontrolle über ihre Grenzen, so wie den Banken die Kontrolle über ihre Bilanzen und nicht wenigen Wirtschaftsgrößen das Gefühl für Maß und Mitte abhanden gekommen ist. Ein erschöpfter Westen erreicht so seine vornehmsten Ziele nicht mehr: Die ungleiche Verteilung der Vermögen wird beklagt – und beschleunigt. Der Klimawandel wird verstanden – und angeheizt. Die Unternehmen erzielen exorbitante Gewinne – aber oft nur durch Manipulation. Selbst die Kriege des Westens bringen keinen Frieden mehr, sondern nur immer neue Flüchtlingsströme. Ausgerechnet in dieser Welt besinnt sich ein unruhig gewordenes Bürgertum seiner Starken. Es sehnt sich nach Selbstbestimmung, nicht nach Untergang. Die Zukunft findet statt, nur anders als die etablierten Mächte aus Wirtschaft und Politik sie erwarten.
VW-Skandal, überhitzter Finanzkapitalismus, Politikversagen: In seiner schonungslosen Analyse zeigt Gabor Steinhart, wie ernst die Lage ist und gibt Denkanstöße für Gegenstrategien.

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