Dr. Winfried Rathke
Albert Camus (1913-1960)
war mit Sartre eng befreundet
in Paris bald eingemeindet,
und als Journalist ein Star
für das Blatt „Paris Soir“.
Was er für’s Theater schrieb,
bis heut auf den Bühnen blieb,
mehrere Romane auch
für den häuslichen Gebrauch.
Lieblingsthema bei ihm wurde
alles sinnentleert Absurde,
was die Welt verödete
und zunehmend verblödete.
Der Mensch mehr Sympathien braucht,
wenn er in das Leben taucht.
Wichtig sei „chaleur humaine“
für die geistige Hygiene.
Kunst sollte uns mehr berühren,
als nur das Politisieren.
Zur Wehr müsse man sich setzen
gegen das absurde Hetzen.
Solidarität und Liebe
braucht das menschliche Getriebe.
Er plädierte drum entschieden
für Versöhnung und den Frieden.
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