13.4.26: Papa TrumpI I.

Trump als KI-Jesus ruft scharfe Kritik hervor 

 

Kurz nachdem Trump Kritik an Papst Leo XIV. geäußert hatte, hat er ein gotteslästerliches Bild auf TRUTH SOCIAL hochgeladen. Am nächsten Morgen, nachdem er das Bild wieder gelöscht hatte dementierte er vor Journalisten, sich im Bild als Jesus inszeniert zu haben. „Ich dachte, es zeigt mich als Arzt und hat mit dem Roten Kreuz zu tun… Nur die Lügenpresse könne auf die Idee kommen, dass er sich als Jesus habe darstellen wollen“, sagte er. Trump hatte zuvor geäußert, er sei „kein Fan von Papst Leo XIV.“ Dieser sei „schwach im Umgang mit Kriminalität und eine Katastrophe in der Außenpolitik“. 

 

Papst Leo hatte sich wiederholt kritisch über die Kriegsrhetorik des US-Präsidenten geäußert. Trumps Kritik wies er zurück, die Appelle des Vatikans für Frieden und Versöhnung seien im Evangelium begründet, sagte er am Montag auf einem Flug nach Algerien. Er habe keine Angst vor der Trump-Regierung.

Deutliche Kritik an diesem KI-Bild kam von Trump-Loyalisten aus dem konservativ-religiösen Lager.

MEGAN BASHAM, die auch für das rechtsgerichtete Medium Daily Wire schreibt, tat auf „X“ kund, dass sie nicht wisse, ob der Präsident witzig sein wollte oder unter dem Einfluss von Drogen stehe. Allerdings müs-se er diesen Beitrag sofort löschen und das amerikanische Volk und Gott um Vergebung bitten, da es sich um „unverschämte Gotteslästerung“ handle.

Fox-Moderatorin RILEY GAINES, die für ihren Aktivismus gegen „trans Menschen“ bekannt ist, kritisierte Trump: „Gott dürfe nicht verspottet werden und ein wenig Bescheidenheit würde Trump guttun. Sie könne nicht verstehen, wieso er das Bild gepostet habe.“

Der Präsident des Iran, MASSUD PESESCHKIAN, meldete sich ebenfalls zu Wort. An Papst Leo XIV. gerichtet schrieb er, er verurteile im Namen der iranischen Nation die Beleidigung des Papstes und die Schändung Jesu, „die für keinen freien Menschen“ hinnehmbar sei… (Wie relativ „Freiheit“ doch beurteilt wird…)

Trump gilt nicht als besonders gläubig und als häufiger Kirchenbesucher. Besonders evangelikale Christen zählen zu seinen treusten Wählergruppen – und auch in seiner Regierung sind viele strenggläubige Repu-blikaner vertreten. Nicht wenige von ihnen hatten nach dem Attentat auf Trump im Jahr 2024 an eine göttliche Fügung geglaubt, die ihn habe überleben lassen… 

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