4.2.26: Washington Post, eine der renommier-testen US-Zeitungen (Watergate-Skandal etc.) entlässt mehr als ein Drittel ihrer Journalisten.
Amazon-Milliardär Jeff Bezos hatte die Zeitung gekauft und – entgegen ursprünglicher Ansagen – den Kurs der Zeitung deutlich verändert. Es kriselt seit Jahren. „Entlassungen, Abfindungen, Kündigungen… Es ist einfach tragisch, was mit der Washington Post passiert…“ beschreibt Sally Quinn, eine langjährige Kolumnistin der W.P. die Lage.
U.a. sollen die komplette Sportredaktion und die Literaturberichterstattung eliminiert werden. Der wichtigste Podcast der Zeitung: „Post Reports“ wird ebenfalls eingestellt. Auch Auslandsstudios sollen betroffen sein. Z.B. wurde der gesamten Nahost-Redaktion gekündigt.
Vor circa 800 Journalisten der Washington Post begründete der geschäftsführende Chefredakteur, Matt Murray die schmerzhaften Einschnitte, die ermöglichen sollen, die Zukunft des Blattes zu sichern.