Rathkes satirische Randnotizen
Das große Stühlerücken
Frierich Merz’s Kabinettsstückchen
Vor Kurzem noch saß Friedrich Merz
in der Hose nie das Herz.
Er konnte ganz normal regieren
und unser Land entschlossen führen.
Doch dann gebar in der Fraktion
Jens Spahn ganz plötzlich einen Sohn.
Dadurch ist in dem Kanzleramt
ein Kuddelmuddel schnell entflammt.
Der Platz von Spahn war peinlich leer,
für ihn kam Thorsten Frei daher.
Er hat jetzt den Fraktionsvorsitz
und bildet dort den Tafelspitz.
Das alte Team ging also baden,
es kam zu kräftigen Rochaden.
Statt Spahn sieht man jetzt Nina Warken
den Garten der Fraktion neu harken.
Für die Gesundheit nahm man dann,
den guten Carsten Linnemann.
Der muss jetzt die Reformen pflegen
und hat dafür von Merz den Segen.
Nach Linnemann macht nun recht heiter
Franziska Hoppermann schön weiter.
Im CDU-Sekretariat
wurd‘ sie General, auf frischer Tat.
Im Kanzleramt sitzt auch getreu
Philipp Amthor, der ganz neu.
Er möchte zwischen Bund und Ländern
die Hochspannung etwas verändern.
Ganz anders lief es beim Verkehr.
Den Schnieder wollt der Merz nicht mehr.
Er hat ihm aber sehr gedankt.
Vielleicht war er zu unbeschrankt?
Erst sagte Güntzler zu – dann ab.
Nun kam der Merz entsetzt auf Trab.
Drum zog er, denn es wuchs die Wut,
den Steffen Bilger aus dem Hut.
Oh ja, es riss ihm die Geduld.
Die Leihmutter war daran schuld.
Doch gut gemanagt sei die Krise,
beruhigt jede Expertise.
Man musste, um uns zu beglücken,
nur ein wenig Stühle rücken.
Das Volk dem Kanzler voll vertraut.
Das Kabinett ist umgebaut.
Dr. Winfried Rathke, unter anderem Autor vieler toller Bücher. Direkt per Email bei ihm zu bestellen.