28.7.26: Merz’s Kabinettstück

Rathkes satirische Randnotizen

Das große Stühlerücken

Frierich Merz’s Kabinettsstückchen

Vor Kurzem noch saß Friedrich Merz

in der Hose nie das Herz.

Er konnte ganz normal regieren

und unser Land entschlossen führen.

 

Doch dann gebar in der Fraktion

Jens Spahn ganz plötzlich einen Sohn.

Dadurch ist in dem Kanzleramt

ein Kuddelmuddel schnell entflammt.

 

Der Platz von Spahn war peinlich leer,

für ihn kam Thorsten Frei daher.

Er hat jetzt den Fraktionsvorsitz

und bildet dort den Tafelspitz.

 

Das alte Team ging also baden,

es kam zu kräftigen Rochaden.

Statt Spahn sieht man jetzt Nina Warken

den Garten der Fraktion neu harken.

 

Für die Gesundheit nahm man dann,

den guten Carsten Linnemann.

Der muss jetzt die Reformen pflegen

und hat dafür von Merz den Segen.

 

Nach Linnemann macht nun recht heiter

Franziska Hoppermann schön weiter.

Im CDU-Sekretariat

wurd‘ sie General, auf frischer Tat.

 

Im Kanzleramt sitzt auch getreu

Philipp Amthor, der ganz neu.

Er möchte zwischen Bund und Ländern

die Hochspannung etwas verändern.

 

Ganz anders lief es beim Verkehr.

Den Schnieder wollt der Merz nicht mehr.

Er hat ihm aber sehr gedankt.

Vielleicht war er zu unbeschrankt?

Ende Juli 2026: Nach Rücktritt von Jens Spahn: Friedrich Merz bildet das Kabinett um

Erst sagte Güntzler zu – dann ab.

Nun kam der Merz entsetzt auf Trab.

Drum zog er, denn es wuchs die Wut,

den Steffen Bilger aus dem Hut.

 

Oh ja, es riss ihm die Geduld.

Die Leihmutter war daran schuld.

Doch gut gemanagt sei die Krise,

beruhigt jede Expertise.

 

Man musste, um uns zu beglücken,

nur ein wenig Stühle rücken.

Das Volk dem Kanzler voll vertraut.

Das Kabinett ist umgebaut.

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