26.6.-5.7.26: 43. Filmfest

Hier sitzen auf der Pressekonferenz-Bühne die fleißigen Filmeheraussucher fürs 43. Filmfest

Das FILMFEST MÜNCHEN findet vom 26.06. bis 05.07.2026 statt und feiert am Samstag 27.06. die große Eröffnungsgala im Gasteig HP8. Das Festivalzentrum wächst und wird 2026 erstmals auf zwei zentrale Orte inmitten des Kunstareals verteilt: das Amerikahaus und die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF).

Cannes-Hit „Vaterland” mit Sandra Hüller und Hanns Zischler eröffnet im Gasteig HP8 das FILMFEST. In den Hauptrollen: 

Sandra Hüller, Hanns Zischler und August Diehl, Regisseur, Paweł Pawlikowski.

An diesem Abend stellen sie ihren Film persönlich vor. 

Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble 

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone, bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste. 

Pressekontakte

Evelyn Voigt-Müller, 

Katinka Holupirek, 

Katrin Brinkmann

Julia Weigl und Christoph Gröner Künstlerisches Leitungsduo des FILMFEST MÜNCHEN

Traditionell eröffnet die Junge Nacht des Museum Brandhorst in Kooperation mit CineYou das Festivalwochenende.

 

Darüber hinaus beteiligt sich das Filmfest am Ausstellungs- und Veranstaltungspro-jekt „Carrying“ und widmet sich filmischen Perspektiven, die plurale und vielschichti-ge Geschichten Münchens sichtbar ma-chen. Kuratiert von Can Sungu, Mitbegrün-der und Leiter von SİNEMA TRANSTOPIA, präsentiert das Festival in der Reihe „Inventur einer Stadt: München neu be-trachtet“ den Langfilm „Im Niemandsland“ von Hans Andreas Guttner. Der Film por-trätiert türkische Jugendliche in München Anfang der 1980er-Jahre, die sich in stän-diger Unsicherheit in einer Gegenwelt be-wegen, die von James Dean und Elvis Presley inspiriert ist. Zudem zeigt das Filmfest in einem von zwei Kurzfilmpro-grammen erstmalig Werke des jugoslawi-schen Dokumentarfilmemachers Želimir Žilnik, der in den 1970er-Jahren mehrere Jahre in München im Exil lebte. 

Am Dienstag, den 30.06.2026, ist der Regisseur im Gespräch mit Kurator Can Sungu im Foyer des Museum Brandhorst bei einem FilmTalk mit dem Titel „Inventories of a City – Želimir Žilnik in Munich“ zu erleben.

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