19.9.-4.10.26: Wiesn > Sauba sog i!

17.9.2026 Presserundgangs-Telegram

 

Münchner Oberbürgermeister

Neu! Dominik Krause heißt er

Erstmalig mit im Wiesn-Ring

Krasse Fahrten nicht sein Ding 

Oberbürgermeister Dominik Krause und Wirtschaftsreferent Christian Scharpf

Abmarsch: Oide Wiesn, Alte Welt

Schützenlisl: Volkssängerzelt

sticht ‚Altmünchnerisch‘, hervor

Aus’m Holzfass Hacker-Pschorr

Kapelle Josef Menzl mit Ob Dominik Krause und Wirtschaftsreferent Christian Scharpf (SPD)

Das Riesenrad: die zweite Station 

(Straße 5/2)

90 Jahre schöne 50-m- Tradition

In 3. Generation – Schaustellerei

Die Willenborgs sind immer dabei

Kontakt: Gabriele und Sebastian Willenborg

Shake and Roll

Shake & Roll, beim dritten Halt 

(Matthias-Pschorr-Straße 52)

wird’s mir schon beim Anblick kalt

Kreisende Gondeln mit Überschlag

Ein Hochgenuss, für den der’s mag

Kontakt: Else und Elisabeth Schäfer

Fishermans Place

Fisherman’s. Hat irgendwer gecheckt,

wo sich der ‚Fisherman‘ versteckt?

Über drei Etagen: netter Parcours

Nüchtern gut machbar ohne Tortur

Kontakt: Nadine und Franz-Xaver Kollmann

Chaos Pendel… habe die Ehre 

(Straße 3 Ost/ 9)

Ein Knaller feiert Wiesn-Premiere

2 Gondeln mit Überschlag echt krass

bis 90 km/h, 47m Höhe, kein Spaß!?

Kontakt: Willi Ottens Junior

Bodos Café Zelt hat neues Gesicht

Nachhaltiger Holzbau, eher schlicht

Straßenverkaufs-Bereich überdacht

Siebträger-Kaffee wird hier gemacht

Kontakt: Otto Lindinger

 

Hühnerbraterei Poschner seit 1926 (Wirtsbudenstraße 47)

Hundert Jahre und selten was ranzig

Wirtshauskultur bayerisch alles dabei

Erstes Wiesnzelt: „Bayern barrierefrei“

Kontakt: Thomas und Christian Luff

Mannsbilder vom Flößerstadl

Bartls Flößerstadl Chefs: fesche Bubn (Wirtsbudenstraße 26)

‚aus der Asche‘ der „Münchner Stubn“. 

die bewirtschaftete Eggers Alexander.

Der brachte hier einiges durcheinander

UNESCO: Schaustellerkultur als Immaterielles Kulturerbe

Die Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland wurde 2026 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Sie steht für das Zu-sammenspiel von Fahrgeschäften, Spielange-boten und mobiler Gastronomie, das auch das Oktoberfest prägt. Die Beschicker*innen ver-binden traditionelles Handwerk, technisches Know-how und gelebte Familientraditionen und machen die Volksfeste zu lebendigen Or-ten der Begegnung, Unterhaltung und Teilhabe für alle Bevölkerungsgruppen.

Kontakt: Albert Ritter, Präsident des Deutscher Schaustellerbund e.V.

Festzelt Paulaner letzte Station (Wirtsbudenstraße 11)

Lorenz Stiftl ist der neue Patron

Oide Wiesn Schütznliesl-Zelt ade

Paulaner Großzeltweltwirt in spe  

Zur aktuellen Lieblingsthematik

Am Teufelsrad seh‘ ich KollegInnen erbleichen

Blick-Reflex verrät: „krankes Zeitbild-Zeichen“

Traditionsfiguren aufgekeuscht und überpinselt

Während im ‚Alpenrausch‘ Buseneinblick winselt

 

Eine Haltung verdeutlichen“ so ward’s besungen

Das ist der Gleichstellungsbeauftragten gelungen

Eine deutliche Haltung ist sehr klar zu erkennen

Viele vor Ort hört man’s ‚Rumgschaftlerei‘ nennen

Dem Teufelsrad einst als Wiesn-Favorit befunden, Bringt die Diskussion vermutlich neue Kunden 🙂

Solcherlei Art von ‚reinlich‘ nennen viele ‚peinlich‘

‚Unangemessen‘, ‚Themenverfehlung‘, ‚kleinlich‘

‚Ein Grund, den Kurs zu ändern ist nicht in Sicht‘

Die Einstellung klebt auf der neuen Farbschicht 

oder wie Goethe zu sagen pflegte:

Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen,
Wenn es nicht aus der Seele dringt


Und mit urkräftigem Behagen


Die Herzen aller Hörer zwingt.“

Fazit:

Nacktheit hat extrem viele Facetten

Überpinseln bringt nichts – wetten?

Redaktionstipp zur Gleichstellungsrelativierung 

zum Beispiel:

Marina Abramović: Balkan Erotic Epic. the Exhibition im Gropius Bau Berlin

(leider schon beendet)

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