17.9.2026 Presserundgangs-Telegram
Münchner Oberbürgermeister
Neu! Dominik Krause heißt er
Erstmalig mit im Wiesn-Ring
Krasse Fahrten nicht sein Ding
Abmarsch: Oide Wiesn, Alte Welt
Schützenlisl: Volkssängerzelt
sticht ‚Altmünchnerisch‘, hervor
Aus’m Holzfass Hacker-Pschorr
Das Riesenrad: die zweite Station
(Straße 5/2)
90 Jahre schöne 50-m- Tradition
In 3. Generation – Schaustellerei
Die Willenborgs sind immer dabei
Kontakt: Gabriele und Sebastian Willenborg
Shake & Roll, beim dritten Halt
(Matthias-Pschorr-Straße 52)
wird’s mir schon beim Anblick kalt
Kreisende Gondeln mit Überschlag
Ein Hochgenuss, für den der’s mag
Kontakt: Else und Elisabeth Schäfer
Fisherman’s. Hat irgendwer gecheckt,
wo sich der ‚Fisherman‘ versteckt?
Über drei Etagen: netter Parcours
Nüchtern gut machbar ohne Tortur
Kontakt: Nadine und Franz-Xaver Kollmann
Chaos Pendel… habe die Ehre
(Straße 3 Ost/ 9)
Ein Knaller feiert Wiesn-Premiere
2 Gondeln mit Überschlag echt krass
bis 90 km/h, 47m Höhe, kein Spaß!?
Kontakt: Willi Ottens Junior
Bodos Café Zelt hat neues Gesicht
Nachhaltiger Holzbau, eher schlicht
Straßenverkaufs-Bereich überdacht
Siebträger-Kaffee wird hier gemacht
Kontakt: Otto Lindinger
Hühnerbraterei Poschner seit 1926 (Wirtsbudenstraße 47)
Hundert Jahre und selten was ranzig
Wirtshauskultur bayerisch alles dabei
Erstes Wiesnzelt: „Bayern barrierefrei“
Kontakt: Thomas und Christian Luff
Bartls Flößerstadl Chefs: fesche Bubn (Wirtsbudenstraße 26)
‚aus der Asche‘ der „Münchner Stubn“.
die bewirtschaftete Eggers Alexander.
Der brachte hier einiges durcheinander
UNESCO: Schaustellerkultur als Immaterielles Kulturerbe
Die Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland wurde 2026 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Sie steht für das Zu-sammenspiel von Fahrgeschäften, Spielange-boten und mobiler Gastronomie, das auch das Oktoberfest prägt. Die Beschicker*innen ver-binden traditionelles Handwerk, technisches Know-how und gelebte Familientraditionen und machen die Volksfeste zu lebendigen Or-ten der Begegnung, Unterhaltung und Teilhabe für alle Bevölkerungsgruppen.
Kontakt: Albert Ritter, Präsident des Deutscher Schaustellerbund e.V.
Festzelt Paulaner letzte Station (Wirtsbudenstraße 11)
Lorenz Stiftl ist der neue Patron
Oide Wiesn Schütznliesl-Zelt ade
Paulaner Großzeltweltwirt in spe
Zur aktuellen Lieblingsthematik
Am Teufelsrad seh‘ ich KollegInnen erbleichen
Blick-Reflex verrät: „krankes Zeitbild-Zeichen“
Traditionsfiguren aufgekeuscht und überpinselt
Während im ‚Alpenrausch‘ Buseneinblick winselt
„Eine Haltung verdeutlichen“ so ward’s besungen
Das ist der Gleichstellungsbeauftragten gelungen
Eine deutliche Haltung ist sehr klar zu erkennen
Viele vor Ort hört man’s ‚Rumgschaftlerei‘ nennen
Dem Teufelsrad einst als Wiesn-Favorit befunden, Bringt die Diskussion vermutlich neue Kunden 🙂
Solcherlei Art von ‚reinlich‘ nennen viele ‚peinlich‘
‚Unangemessen‘, ‚Themenverfehlung‘, ‚kleinlich‘
‚Ein Grund, den Kurs zu ändern ist nicht in Sicht‘
Die Einstellung klebt auf der neuen Farbschicht
oder wie Goethe zu sagen pflegte:
Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen, Wenn es nicht aus der Seele dringt
Und mit urkräftigem Behagen
Die Herzen aller Hörer zwingt.“
Fazit:
Nacktheit hat extrem viele Facetten
Überpinseln bringt nichts – wetten?
Redaktionstipp zur Gleichstellungsrelativierung
zum Beispiel:
Marina Abramović: Balkan Erotic Epic. the Exhibition im Gropius Bau Berlin
(leider schon beendet)