18. Juni 2026. Beim TOLLWOOD-Presse-Rundgang
… war, wie immer, eine beachtliche Pressepräsenz zu verzeichnen, obwohl die Sonne gnadenlos vom Himmel brannte. So schlurfte man denn schwitzend über die (bei gutem Wetter stets staubigen) Pisten, aber in freudiger Vorahnung auf ein herrliches Wetter für die morgige Eröffnung. Wenn man, wie ich, die-ses wunderbare Festival seit 1988 hautnah (mit-)erlebt hat, gehört es fast zum guten Ton, sich über alles zu freuen, was dem Fest gut tun könnte. Damals war das Tollwood ein kleines ökokulturelles Festival im Olympiapark. U.a. mit dem sehr begabten (aber immer öfters bekifften 5-Minuten-Dichter, der irgendwann ‚entfernt‘ wurde, da mit der Stadt München, die dafür – jedenfalls offiziell – wirklich gar nichts übrig hatte,
Probleme zu erwarten waren. Vielleicht wäre dieser Dichter heute, fast 40 Jahre später, da Cannabis ‚ir-gendwie erlaubter‘ ist, irgendwie gesellschaftsfähiger…
Das Tollwood selbst hat sich über die Jahre zwar in vielerlei Hinsicht abgeschliffen aber es hat sich einen großartigen, internationalen Ruf erarbeitet. Die Ideen in jeder Hinsicht sind immer kreativer geworden, die Auswahl der Künstlerschar immer beachtlicher, die Vergnügungen aller Art, die fürs Publikum nichts kosten, sind einmalig. Darauf hinweisen möchte ich an dieser Stelle gerne einmal, dass es nicht auf große Gegenliebe stößt, wenn man Getränke von außerhalb mitbringt und diese im Andechser Biergarten oder anderswo auf dem Gelände süffelt, anstatt vor Ort etwas zu kaufen. Auch hier gelten die (nicht nur „An-stands“) Regeln, wie in jedem Münchner Biergarten: Getränke dürfen nicht mitgebracht werden!
Auf der Homepage des TOLLWOOD-Festivals sind alle Termin- und Künstler-Infos, Philosophien, Ausstel-lende, und so weiter und so fort zu finden. Unsere Redaktion wünscht diesem phantastischen Festival wie immer viel Erfolg! (RS/PTM)