Barberossinis Barbier von Sevilla

Barberossinis Barbier von Sevilla

Der Barbier von Sevilla

Pasinger Fabrik 12. 12. 2025 bis 25. 01.2026

1816 feierte Rossinis Opera Buffa über Liebe, Eifersucht und Männerrivalitäten ihre Urauffüh-rung. Sie wurde sein größter musikalischer Erfolg. In der zweiten Hälfte seines Lebens widmete sich der Komponist jedoch nicht mehr der Musik. Er wurde ein berühmter Koch und in seiner Geburtsstadt Pesaro dann „Schwan von Pesaro“ genannt.

Diese Eckpunkte aus Rossinis Lebensgeschichte inspirierten Regisseur Florian Hackspiel. Er schuf aus dem genialen Komponisten und dem Fein-schmecker eine neue Figur: „Figarossini“. 

 

Im Re-staurant „Zum Schwan von Pesaro“ lädt dieser Strippenzieher zu seinem ganz persön-lichen Intrigenspiel ein: Die berühmte Oper wird zum lebendigen Puppenspiel, voll Tempo und musikalischem Esprit. Doch die Männer machen beim Schmieden ihrer Pläne die Rechnung ohne Rosina…

 

Ganz im Sinne von Münchens kleinstem Opern-haus gestalten der Regisseur Florian Hackspiel und der Musikalische Leiter Andreas P. Heinz-mann eine Oper in deutscher Sprache mit großer Nähe zum Publikum. 

 

Ein Fest für die Sinne, mit-reißend, verspielt und überraschend aktuell – „Der Barbier von Sevilla“ wie Sie ihn noch nie erlebt haben! 

SO macht Oper bzw. Opera Buffa Spaß! Mir jedenfalls (und anscheinend dem restlichen Premieren-Publikum in der Wagenhalle der Pasinger Fabrik alias Kleinstes Opernhaus Münchens, ebenfalls):

Ein junges Ensemble mit großartigen Stimm-lagen und schauspielerischem Talent im Zu-sammenspiel mit einem fröhlich-kompetenten Orchester unter der Leitung von Andreas P. Heinzmann, der sich während des Dirigierens auch gern mal von Barberossini Schaum in’s Haar spritzen lässt. 

Der witzig und phantasievoll in die Neuzeit umgesetzte Barbier-Stoff von Rossini macht Spaß: gleichgeschlechtliche Liebe muss sein, nur den  obligatorischen andersfarbigen Schauspieler konnte ich nicht entdecken :-) . 

Und was ich noch sehr mag: Ein Opernhaus in dem es nicht nur trockene Bankreihen gibt, sondern auch Vierer-Tische, an denen man ein Gläschen trinken und für die Pause eine kleine Köstlichkeit vorbestellen kann! 

Ich empfehle wärmstens, sich dieses Vergnü-gen zu gönnen! Auch als Weihnachtsgeschenk ideal, für Menschen mit Witz-Gen! (Rena Sutor)  

Hereinspaziert ins Gasthaus Schwan von Pesaro, wo Meister Figaro, pardon, Figarossini, die Fäden in der Hand hält: er spielt mit seinen Figuren, richtet ein mitreißendes Chaos an und serviert Rossinis Meisterwerk mit einer char-manten Prise Humor.

Inszenierung: Florian Hackspiel

Musikalische Leitung:, A.P. Heinzmann. Arrangement: Andreas P. Heinzmann, Jörg-Oliver Werner. 

Bühne: Thomas K. Mörschbacher. 

Kostüme: Annett Lausberg.

Ensemble zur Wiederaufnahmec (rot: Premieren-Besetzung)

Figarossini: Frederik Baldus, Ivo Kovrigar Almaviva: Karolina Plicková, Anna Galushenko 

Rosina: Carolin Ritter, Victoria Grilz, Julie Nemer. Bartolo: Lukas Eder, Philipp Gaiser. Basilio: Jan Bukowski, Juho Stèn 

Premieren-Schnappschüsse

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