Schmunzellyrik

6. Advent-Fensterchen

Dr. RATHKES 6. ADVENT-FENSTERCHEN
Liebe Kinder, Ei der Daus !
Heute kommt der Nikolaus.
Öffnet schleunigst alle Türen,
hört jetzt auf zu pediküren.
Schmeißt das Handy in das Klo.
Heut sind alle Menschen froh !
Stecht jetzt nicht mehr so viel Torf.
Laßt die Kirche in dem Dorf.

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5. Advent-Fensterchen

Dr. Rathkes 5. Advent-Fensterchen
Wer steht am Fensterchen und guckt ?
Ich glaube, daß das Fell ihm juckt.
Er möcht zu gerne Gassi gehn.
Ich finde ihn sehr fotogen.
Der Hund, jetzt weiß ich ganz genau’s,
wartet nur auf den Nikolaus.
Jetzt werden in der ganzen Welt
Die Stiefelchen herausgestellt.

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4. Advent-Fensterchen

Dr. RATHKES 4. ADVENT-FENSTERCHEN
Ein armer Hund guckt durch die Scheibe,
während ich dieses Verslein schreibe.
Er hätte zu gern einen Knochen.
Könntest Du für ihn was kochen ?
Oder mach ihm Sauerbraten,
der muß aber gut geraten.
Dann wird er Dir nach dem Erwachen
Häufchen vor die Haustür machen.

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3. Advent-Fensterchen

RATHKES 3. ADVENT-FENSTERCHEN
Zum Fenster heraus, guckt ein Hund,
doch weiß man nicht, aus welchem Grund.
Ob er ans Weihnachtsfest schon denkt
und hofft, daß man ihm Würstchen schenkt ?
Sieht er von Weitem ganz verschwommen
am Horizont das Christkind kommen ?
Liebt er am Tannenbaum die Kugeln ?
Kann er an dem Computer googeln ?

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Alphonsine Plessis

DIE KAMELIENDAME, Alexandre Dumas Fils
(Friedhof Montmartre)
Zögernd aus dem Grab ich krame
Reste der Kameliendame,
um die Fakten neu zu sichten
und ihr Faible zu belichten.
Ihre rührenden Gebeine
ruhen dicht bei Heinrich Heine,
längst befreit von Zeit und Zügel,
auf Montmartres Friedhofshügel.

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Katheter-Lyrik

ODE AN DEN DAUERKATHETER
Die Prostata ist für den Mann
ein ganz gefährlicher Tyrann.
Sie wächst bei ihm in aller Ruh
und drückt dabei das Harnrohr zu.
Nun wuchert sie in die Oase
der feuchtfröhlichen runden Blase.
Die engt sie, und zwar hundsgemein,
durch ihren Wildwuchs mächtig ein.

Dann kommt es zu akutem Stau
(mit 3-fach donnerndem HELAU)
Mann kommt als Notfall irgendwie
verwirrt in die Urologie.

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Walzerkönig Johann Strauß Sohn

Dr. Rathkes ‚Walzerkönig-Poesie
Zum 200. Geburtstag von Johann Strauss Sohn
Der Walzer war früher bekannt
als derbes Tänzchen auf dem Land.
Man kreiselte mit Hautkontakt
recht plump, doch im Dreivierteltakt.
Dann brachte Vater Johann Strauss
den ersten flotten Walzer raus,
und den Radetzkymarsch dazu.
Das ließ Sohn Johann keine Ruh.

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Die Venus aus Wachs

La Venerina Anatomica di Palazzo Poggi – Bologna
Eine Venus liegt aus Wachs
(nicht als Frage des Geschmacks)
im Palazzo Poggi heut,
was die Anatomen freut.
Jedes innere Organ
steht nun auf dem Studienplan.
Herz und Lunge in der Brust
sehn Studenten jetzt bewußt.
Leber, Milz, Gedärm und Magen
hier sich mal nach außen wagen.

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Francesco Petrarca (1304-1374)

Francesco Petrarca (1304-1374)
Poeta laureatus – Ein Dichter im Lorbeerkranz
Er war ein genialer Dichter,
Humanist und Zeitberichter,
schrieb bald Mengen von Sonetten,
und grandiosen Versbouquetten,
überwiegend in Latein,
elegant und lupenrein.
Dann vergrub er sich subtil
in die Werke von Vergil,
Cicero und Seneca.
Die Antike stand ihm nah.
So entstand die Renaissance.
Für die Künste welche Chance !!!

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David Blazquez – Immobiliario Humano

Fr. Rathke interpretiert David Blazquez – Hier baute jemand künstlerisch
aus nackten Männern einen Tisch.
Sechs Herren waren dafür nötig.
Als Eßtisch waren sie nun tätig.
Sechs Suppenteller und Terrine
sind aufgedeckt mit viel Routine.
Dabei liegen auf sechs Deckchen
je 1 Glas und 1 Besteckchen.

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Wildschweinplage – satirisch

Rathkes Wildschwein-Satire
Das Wildschwein ist ein wildes Schwein.
In unser Haus kommt es nicht rein.
Ich habe ihm noch nie vertraut,
weil es sofort alles versaut.
Es ist ein unbeherrschtes Tier,
nicht so zivilisiert, wie wir,
denkt nur grunzend an das Fressen,
anstatt kultiviert zu essen.

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Pierre Auguste Renoir 1880

Pierre Auguste Renoir 1880 – Le déjeuner des canotiers (Das Frühstück der Ruderer) Restaurant Fournoise in Chatou
Dies Bild malte der Renoir,
als er bei Ruderern mal war.
Sie tun sich grad beim Frühstück gütlich.
Die Atmosphäre ist gemütlich

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