Marianne Stark. Zeichen aus dem Nichts. Bilder die verführen. Mohr-Villa (13.-29.4.12). Gezeigt werden Federzeichnungen mit Sepiatusche von Ballettaufführungen, monochrome Pigmentbilder, die in einem aufwendigen und zeitraubenden Verfahren hergestellt werden, abstrakte Monotypien auf chinesischem Reispapier und rote quadratische Ölbilder. Bilder, die die Betrachter faszinieren und zum Verweilen verführen, häufig auch zum Kauf.
Obwohl die Personen auf den Zeichnungen zu Ballettaufführungen meistens erkennbar sind, ist nur die Seele und Lebendigkeit der Linie wichtig. Sie könnten genauso gut das abstrakte Nichts darstellen. Auch die Linien in den Monotypien könnten durch die zufälligen Punkte hindurch zum Nichts führen. Die monochromen und dadurch besonders intensiven Farbflächen lassen nur unklare Linien aus dem Nichts, dem Ursprung, aus dem alles entstanden ist, auftauchen und erkennen. Das ist für den Betrachter ebenso faszinierend wie die beeindruckende Künstlerin selbst. (Foto: © Marianne Stark) (more…)





