Hurrikan „Sandy“. Erfahrungsberichte aus Santiago de Cuba
Von Marco Antonio Martinez Cabrerizo
In dem im Osten der Zuckerinsel liegenden Santiago de Cuba, meiner Heimat, gab es eine Woche nach dem Durchzug von Hurrikan Sandy immer noch weder Strom noch Wasser. Der Nachlass von Sandy besteht aus 11 Toten und unzähligen zerstörten Wohnungen, Pflanzungen und fast ganz gestörten Kommunikationsnetzen. Die Schätzungen der Regierung belaufen sich, laut dem offiziellen Amtsblatt Granma, auf rund 130.000 betroffene Wohnungen, wovon circa 15.400 total und circa 36.500 teilweise eingestürzt sind.
Die am meisten betroffenen Bezirke der Stadt sind Palma Soriano, Songo-La Maya, Mella, II Frente und die Provinz von Guantánamo, wo die Landschaft verheerend aussieht. Allerdings hat sich die Bevölkerung sofort aufgemacht, übrig Gebliebenes auf den Feldern zu suchen und zu retten was zu retten ist.










