Das gläserne Schloss

Am Ufer eines großen Sees stand eine saubere Hütte, die hatte Tino, der junge Fischer, von seinen Eltern geerbt. Die waren auch Fischersleute gewesen. Tino war ein hübscher, schlanker Bursche und brav war er auch. Aber der frühe Tod seiner Eltern hatte ihn ernst und still gemacht. Er ging nur seiner Arbeit nach, fuhr bei Tag und oft auch bei Nacht auf den See hinaus und warf seine Netze aus. Fiel der Fang reichlich aus, dann ging er zu dem nächsten Marktflecken und verkaufte die Fische an einen Händler. Wenn er dann in die Hütte heimkehrte, vermißte er seine Mutter sehr. Sie hatte immer so treu für ihn und den Vater gesorgt und in der Hütte war alles blitzblank gewesen. Da dachte er manchmal, es wäre gut, wenn er sich eine Frau nehmen würde. Aber wenn er sich dann die Mädchen aus dem nahen Dorf ansah, wollte ihm keine gefallen und so blieb er allein. (more…)








