16.6.-22.9.13 Beckmann: Kleine Stillleben

beckmann_kochel16.06.-22.09.13 Max Beckmann: Kleine Stillleben. Franz Marc Museum Kochel

1912 fechten Franz Marc (1880 – 1916) und Max Beckmann (1884 – 1950) eine theoretische Kontroverse in der Zeitschrift PAN aus. Sie schaerft den Blick für die fundamental unterschiedliche kuenstlerische Praxis der beiden Maler: Franz Marc komponiert seine Werke sorgfaeltig und laesst die lineare Grundstruktur, die er mit Farbe „fuellt“, sichtbar in den Vordergrund treten.

Max Beckmann pflegt demgegenueber einen malerischen Stil mit Sinn „für den pfirsichfarbenen Schimmer einer Haut, für den Glanz eines Nagels, für das kuenstlerische Sinnliche,…das nicht nur in der Flaeche, sondern auch in der Tiefe liegt.“ Dieser charakteristischen sinnlichen Praesenz der Malerei Beckmanns soll die Ausstellung seiner kleinformatigen Stillleben im Franz Marc Museum gewidmet sein, die, im Gegensatz zu den groeßeren „allegorischen“ Stillleben wie Seitenblicke in die private Welt des Malers erscheinen und wie eine stumme Zeugenschaft der vergaenglichen, individuellen Existenz Beckmanns wirken. (Foto: Max Beckmann, Stillleben mit brennender Kerze, 1921
 Privatbesitz
 © Blauel/Gnamm ARTOTHEK
 © VG Bild-Kunst Bonn, 2012/13) (more…)

17.4.–31.8.13 Blickwechsel

17.4.-31.8.13 Blickwechsel, Pioniere der Moderne. Degas-Picasso/Gauguin-Nolde/Monet-Macke

EdgarDegasBüglerin1869

Die Pinakothek der Moderne gibt ab Mitte April ein einmaliges Gastspiel in der Neuen Pinakothek, das die Geschichte der Avantgarde um 1900 auf neue Weise erzählt. Die beiden singulären Sammlungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts werden an einem Ort vereint und die Grenzen der Pinakotheken vorübergehend aufgehoben. Die weltbekannten Meisterwerke der Klassischen Moderne aus der Pinakothek der Moderne − von Max Beckmann bis Pablo Picasso − treffen in der Neuen Pinakothek auf herausragende Wegbereiter wie Paul Cézanne oder Edgar Degas. Die unerwarteten Begegnungen machen den Aufbruch in die Moderne in der direkten Konfrontation ihrer Meisterwerke erfahrbar: Sie ermöglichen zu gleicher Zeit spannende Aus- und Rückblicke, die sowohl nach den Traditionen wie den Innovationen der Künste an der Schwelle zum 20. Jahrhundert fragen. (Bild: Links: Edgar Degas (1834-1917), Die Büglerin, um 1869. © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek München. Rechts: Pablo Picasso (1881-1973), Sitzende Frau, 1941, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne München © Sucession Picasso / VG Bild-Kunst,
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25.1.-15.9.13 Geschmacksache

Ausstellung: 25.1.-15.9.13 Geschmacksache – Mode der 1970er JahreBasic CMYK Münchner StadtmuseumAnhand von originalen Kleidungsstücken und Accessoires aus dem Bereich der Damen- und Herrenmode wird anhand von verschiedenen Themenbereichen die Vielfalt, Originalität und auch Widersprüchlichkeit der Siebziger Jahre-Mode aufgezeigt. Zudem runden Plakate, Grafiken und Fotografien aus dieser Dekade die bunte und vielfältige Schau ab. In Kooperation mit der Deutschen Meisterschule für Mode München entstanden Entwürfe und Kreationen von Schülern, die ihre heutige Sicht auf die Siebziger Jahre-Mode einbringen. Der Katalog zur Ausstellung erscheint beim renommierten Münchner Hirmer Verlag s.u. (more…)

9.6.-29.9.13 Joëlle Tuerlinckx

HdK_TuerlinkcxJoëlle Tuerlinckx. World(k) in Progress? Haus der Kunst (9. Juni – 29. September 2013)

Die Ausstellung ist eine Retrospektive in drei Teilen und an drei Orten: Brüssel, München und Bristol. Joëlle Tuerlinckx (geb. 1958 in Brüssel) zeigt Arrangements aus Skulpturen, Fundobjekten, Vitrinen, Fotografien sowie Collagen aus Papier, Zeitungsausschnitten und Zeichnungen. Dabei zitiert sie Konventionen, die wir nutzen, um Archivmaterial, oder allgemein: unser Wissen zu präsentieren. Sie erinnert mit Steinen an die Präsentation von Mineralien in Naturkundemuseen, mit Kompassen an Marinemuseen, und erweckt mit Zeitungsausschnitten den Eindruck, es handle sich um dokumentarisches Material.Durch die fast exzessive Anhäufung von Material erzeugen einzelne Abschnitte den Eindruck von großer Fülle – etwa wenn Tuerlinckx für ihre Objekte so unterschiedliche Präsentationsformen wie Sockel, Petersburger Hängung und Projektionen zugleich nutzt. (Bild: Joëlle Tuerlinckx, Lecture on Time Space… Detail of „Time Table ‚(SPACE)/EMIT/(Time)SPACE/…'“, in 2013, Detail ‚TIME SPACE POKER FACE‘, Be-Part, Waregem, Belgium (24.02.13 – 21.04.13), courtesy Joëlle Tuerlinckx © Joëlle Tuerlinckx)
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18.7.-30.8.13 Das Alte Testament

Tipp:  18.7.- 30.8.13 Schatzkammerausstellung Bayerische Staatsbibliothek: 31 hochrangige Handschriften und Drucke rund um die Hebräische Bibel, das Alte Testament.
18.07.-20.10.2013 Das Alte Testament – Geschichten und Gestalten Alte Pinakothek

quaternio_altestestament2013 Quaternio Verlag

Das Alte Testament und sein Umfeld

Vom Babylonischen Talmud zu Lassos Bußpsalmen

Katalog zur Ausstellung in der Bayerischen Staatsbibliothek München (18. Juli bis 30. August 2013)

Auf 128 Seiten mit 82 farbigen Abbildungen dokumentiert der Band die berühmte Hebraica-Sammlung im Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek sowie weitere Spitzenstücke zum Alten Testament. Herausgegeben von der Bayerischen Staatsbibliothek. Fadengeheftete Broschur, Format: 21 × 27,5 cm. 18 €, 22.50 sFr. (inkl. Versandkosten).

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Reise: Tux-Finkenberg

TuxEishöhleTux-Finkenberg 
„Herbstzauber – Gletscherpow(d)er. Winterliche Aussichten im Hochsommer!

Die Urlaubsregion Tux-Finkenberg am Talschluss des Tiroler Zillertales zeigt sich im goldenen Herbst vielfältiger denn je. Zwischen 850 Metern im Tal und 3.250 Metern am Hintertuxer Gletscher „spielt es“ alle Farben von Himmelblau über Weinrot bis Gletscherweiß. Mit Almabtriebsfesten (14.09.13), Bauernmärkten und dem Hintertuxer Oktoberfest (27.–28.09.13) wird im Tal das Ende der Sommerweidezeit begangen. Familien, Naturgenießer, Bergfexe und Biker haben in der gesunden Höhenlage den Weitblick: Etwa 350 Kilometer Wanderwege, 150 Kilometer Nordic-Walking-Strecken und 70 Kilometer Mountainbikerouten führen in eine sehenswerte Almregion, zu Bergseen und Wasserfällen. Mountainbiker peilen die Wanglalm, das Penken-, Geisel- oder Tuxerjoch an. Elektromountainbikes kann man mit dem Tux-Finkenberg-Ticket um 25 Euro pro Tag mieten.
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Wiesn-Maßkrug 2013 und mehr

wiesn-masskrug-201327.08.13 Josef Brustmann präsentierte Oktoberfest-Maßkrug 2013

Hintersinnig, humorvoll, mit Musik und Wortakrobatik präsentiert Josef Brustmann, Kabarettist und Multiinstrumentalist, den diesjährigen offiziellen Oktoberfest-Maßkrug. Als ehemaliger Lehrer, ehemaliges Mitglied des Bairisch Diatonischen Jodel-Wahnsinns und Mitbegründer von MonacoBagage ist er vertraut im Umgang mit großen singenden und lärmenden Gruppen, wie sie zum Beispiel beim Maßkrug stemmen auf der Wiesn anzutreffen sind. (Foto: Immanuel Rahman)

Akim Sämmer, der an der Münchner U5 Akademie in der Einsteinstraße Kommunikationsdesign studiert, hat das preisgekrönte Wiesn-Plakatmotiv entworfen, das auch den offiziellen Oktoberfestkrug 2013 schmückt. Der aktuelle Serienmaßkrug erweitert die 1978 begonnene Reihe von begehrten Sammlerkrügen. Seit 1987 gibt es zusätzlich zum einfachen Keferloher einen Zinndeckelkrug als Sammlerobjekt. Der handgearbeitete Zinndeckel zeigt in diesem Jahr ein Bildnis der Luftschifferin Wilhelmine Reichard (1788-1848), bekannt auch als „Madame Reichard“, die in altbayerischer Nationaltracht „auf der Theresien-Wiese am Oktober-Feste zu München 1820“ eine Ballonfahrt startete. (more…)

27.2.-1.9.13 gegen das Vergessen

27.02.-01.09.13 Alles hat seine Zeit. Rituale gegen das Vergessen. Juedisches Museum Muenchen 

Mail-AnhangIm Laufe unseres Lebens werden wir mit verschiedenen Übergängen 
konfrontiert, Übergängen zwischen zwei Lebensphasen oder zwei
Lebenszuständen. Geburt, Kindheit, Schule, Mündigkeit,
 Selbstständigkeit, Eheschließung, Alter und Tod aber auch jährliche
 Festtage lassen uns von einer Phase in eine andere, von einem
 Zustand in einen anderen wechseln. Die Ausstellung Alles hat seine 
Zeit. Rituale gegen das Vergessen widmet sich ausgewählten
 jüdischen Übergangsriten, ihren spezifischen Ausformungen, sowie 
ihrem Ursprung und ihrer Bedeutung. Die 55 Objekte aus öffentlichen 
und privaten Sammlungen stammen zum Großteil aus dem süddeutschen 
Raum. Alle behandelten Übergangsrituale haben universellen 
Charakter, stellt „des Lebens Lauf“ doch an alle Menschen die 
gleichen „ewigen“ Fragen, weil sie eine einzigartige Bedeutung
 für den Einzelnen haben, die nicht in Vergessenheit geraten soll. (Bild: Misrach (Detail) 
Bad Mergentheim 1922, Sammlung Jüdisches Museum München)
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