Krimi: Bühlerhöhe

Glaser_Bühlerhöhe12.08.2016 Ullstein Verlage
Brigitte Glaser

Bühlerhöhe

Kriminalroman. 448 Seiten, 20 € [D], 26 € [A]. Hard cover gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen ISBN-13 9783471351260. Reinlesen

Deutschland, 1952: Zwei Frauen mit Vergangenheit, ein geheimer Auftrag…
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Brigitte Glaser hat mit ihrem Roman ,Bühlerhöhe‛ etwas ganz Besonderes geschaffen: Zwei sehr unterschiedliche Frauen lassen uns deutsche Nachkriegsgeschichte miterleben. Rosa Silbermann, eine in den 1930ern aus Köln nach Israel emigrierte Jüdin, wird 1952 mit einem geheimen Auftrag in das Nobelhotel Bühlerhöhe geschickt. Ihre Gegenspielerin ist die misstrauische Hausdame Sophie Reisacher, eine entwurzelte Elsässerin auf der Suche nach dem gesellschaftlichen Aufstieg. Beide haben erlebt, was es heißt, wenn ein ganzes Land neu beginnen will. Keine von ihnen vertraut der beschaulichen Landschaft des Schwarzwalds. Sie beide wissen von einem geplanten Attentat auf Bundeskanzler Adenauer, und jede verfolgt ihre eigenen Pläne.

Zwei Frauen in einer Männerwelt, in der es um Macht, Geschäfte und alte Seilschaften geht – und irgendwann um Leben und Tod.

Patientenumfrage

Patienten wünschen sich von Ärzten längere Sprechstundenzeiten

menschen-arbeit-0051.gif von 123gif.deMünchen, 01.08.2016 – 56 Prozent der Patienten wünschen sich Sprechstunden außerhalb der regulären Zeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von jameda, Deutschlands größter Arztempfehlung und Marktführer für Online-Arzttermine, unter 1.070 Patienten.¹ Demnach sind insbesondere Öffnungszeiten nach 18 Uhr beliebt; jeder zweite Befragte wünscht sich diese. Jeder Vierte würde Arzttermine gerne auf das Wochenende legen, ähnlich viele Befragte (24 %) möchten die Möglichkeit haben, vor 8h zum Arzt zu gehen.²

Reguläre Sprechstundenzeiten offenbar schwer mit Berufstätigkeit vereinbar
Je älter die Befragten, desto höher die Zufriedenheit mit den regulären Öffnungszeiten. 59 Prozent der über 60-Jährigen, von denen ein Großteil nicht mehr berufstätig sein dürfte, findet Sprechstunden zwischen 8 und 17h ausreichend. Diese Meinung teilen lediglich 35 Prozent der unter 40-Jährigen und sogar nur 32 Prozent der 40- bis 60-Jährigen. (more…)

Zyklus-Apps…

Zyklus-Apps nur bedingt geeignet zur Empfängnisverhütung
Hormonexperten empfehlen bewährte Methoden, bis Apps in Studien geprüft sind

adam-eva-0006.gif von 123gif.de(Mainz) – Zyklus-Apps für Smartphones sollen jungen Frauen helfen, ihre fruchtbaren Tage zu erkennen. Für die Planung einer Schwangerschaft können die Programme nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ebenso wie Zyklus-Computer durchaus hilfreich sein. Frauen, die eine Schwangerschaft verhindern wollen, sollten besser auf bewährte Verhütungsarten wie Kondom, Antibabypille, Spirale oder Methoden der natürlichen Familienplanung zurückgreifen, rät die DGE.

Zyklus-Computer werden bereits seit den 1980er Jahren angeboten. Einige messen die Temperatur in der Scheide, andere erleichtern die Beurteilung des Zervikalschleims. Selbst die Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit im Speichel oder die Menge an Kohlendioxid in der Atemluft liefern Hinweise für einen bevorstehenden Eisprung. „Die Interpretation der Daten ist für medizinische Laien jedoch schwierig und bei Zyklus-Unregelmäßigkeiten oder einer unsachgemäßen Bedienung sind die Zyklus-Computer nicht besser als ein normales Fieberthermometer, Bleistift und Kalender“, erklärt Privatdozentin Dr. med. Vanadin Seifert-Klauss von der Frauenklinik der Technischen Universität München. Sie verweist auf wissenschaftliche Studien und Untersuchungen in der Zeitschrift „Gynäkologische Endokrinologie“ vom Mai 2016. Am besten evaluiert und am hilfreichsten sind nach Ansicht der Expertin noch Hormon-Computer, die mittels Teststreifen den Harn untersuchen. Diese Geräte könnten die fruchtbaren Tage mit hoher Sicherheit erkennen, eine Garantie zur Vermeidung einer Schwangerschaft oder eine Sicherheit, ob der Eisprung stattfindet oder nicht, bieten sie jedoch nicht. „Hormon-Computer werden häufig von Frauen verwendet, die eine Schwangerschaft anstreben“, sagt Dr. Seifert-Klauss. Zur Empfängnisverhütung könnten sie nur Frauen empfohlen werden, deren Zyklus und Lebensweise sehr regelmäßig ist, und die nicht unbedingt – zum Beispiel auch aus medizinischen Gründen – eine Schwangerschaft verhindern müssen, betont die Expertin.

Seit einiger Zeit verdrängen sogenannte Fertility-Apps die Zyklus-Computer vom Markt, berichtet Professor Dr. med. Matthias Weber, Leiter des Schwerpunkts Endokrinologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Mediensprecher der DGE. Die Verkaufszahlen von Google und Apple zeigen, dass Anwendungen wie „Period Tracker“ oder „Ladytimer“ millionenfach auf Smartphones geladen wurden. Ob sie tatsächlich halten, was sie versprechen, ist nach Einschätzung des DGE-Mediensprechers völlig unklar. „Die Hersteller geben meistens nicht einmal an, welche Algorithmen sie verwenden“, kritisiert Professor Weber. Eine benutzerfreundliche Bedienung und die Werbeversprechen, die Zuverlässigkeit durch die Auswertung der Daten von Millionen von Usern zu erhöhen, überzeugen den Hormonexperten nicht. Professor Weber: „Wir brauchen klinische Studien, die uns zeigen, ob die Frauen durch die Anwendung der Apps ihr persönliches Ziel erreichen.“ Bei einem Kinderwunsch hat der Experte keine Einwände gegen die Apps. Das einzige Risiko bestehe ja darin, dass die Frau (vorerst) nicht schwanger werde. Möchte die Frau aber eine Schwangerschaft verhindern, sollte sie nach Ansicht von Professor Weber lieber nicht auf Zyklus-Computer und -Apps zurückgreifen. „Die Sicherheit ist nicht ausreichend gewährleistet“, warnt der Experte.

Dr. Seifert-Klauss rät Frauen, die andere Verhütungsmethoden vermeiden wollen, zur symptothermalen Methode, die die Sektion Natürliche Familienplanung (NFP) der Deutschen Gesellschaft für gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin seit den 1980er Jahren entwickelt hat. Dabei werden drei Methoden kombiniert: Temperaturmessung, Zervikalschleimuntersuchung und Kalendermethode. „Frauen, die einen Kurs besucht haben, erzielten einen Pearl-Index von 0,4, der der Zuverlässigkeit der Antibabypille nahe kommt“, berichtet die Münchener Expertin, die auch eine Hormonsprechstunde leitet. Inzwischen gibt es auch Apps, die auf den NFP-Regeln basieren. Dazu gehört OvuView, myNFP, Lady Cycle und Lily App. Ob sie allerdings einen Kurs ersetzen können, ist noch offen. DGE-Mediensprecher Weber ergänzt: „Auch diese Apps müssten sich klinischen Prüfungen stellen.“


Literatur: Freundl, C. Gnoth, M. Krahlisch. Zykluscomputer und -Apps. Gynäkologische Endokrinologie 2016; 14: 93-104. Abstract

Endokrinologie ist die Lehre von den Hormonen, Stoffwechsel und den Erkrankungen auf diesem Gebiet. Hormone werden von endokrinen Drüsen, zum Beispiel Schilddrüse oder Hirnanhangdrüse, aber auch bestimmten Zellen in Hoden und Eierstöcken, „endokrin“ ausgeschüttet, das heißt nach „innen“ in das Blut abgegeben. Im Unterschied dazu geben „exokrine“ Drüsen, wie Speichel- oder Schweißdrüsen, ihre Sekrete nach „außen“ ab

siehe auch: Hormongesteuert

Familienfreundlichsten Urlaubsländer

Die internationale Top 10 der familien-freundlichsten Urlaubsländer:

1 Spanien
2 Italien
3 USA
4 Portugal
5 Frankreich

6 Kanada
7 Australien
8 Brasilien
9 Thailand
10 Deutschland/ Großbritannien

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(Frankfurt am M., 05.08.2016) – Ferienzeit ist Familienzeit. Über die Hälfte der Deutschen verreist mit der ganzen Familie.** Doch welche Länder heißen Familien besonders herzlich willkommen? Wie eine internationale Befragung* des Ferienhausportals HomeAway, in Deutschland als FeWo-direkt bekannt, unter 4.300 Urlaubern herausfand, sind Italien und Spanien absolute Spitzenreiter bei Familien. Fünf von sieben befragten Nationen wählten die zwei Mittelmeerländer in die Top drei, darunter auch die Urlauber hierzulande. Von den insgesamt 30 Urlaubsländern weltweit, die allen Befragten zur Auswahl standen, konnte sich Deutschland Rang zehn sichern.  (more…)

Reise: LebensKunst in Amsterdam

32. Kalenderwoche 2016: 500. Todestag Hieronymus Bosch 

AMSTERDAM  Lebenskunst, Kunst und Happy Hours

mit coffee shop high light experience

Grachten1flagniederlande
– Boschs s’Hertogenbosch
– Kunst- und Kulturoase
– Akute Grachtitis!
– Radeln durchs Milieu
– Rotlicht & Grüner Kaffee
   my coffee shop high light
– I amsterdam City Card
– Tulpen aus Amsterdam
– In Amsterdam wohnen
– Information

(Text und Fotos © Rena Sutor/PTM)

Hieronymus Bosch hat mich Ende März 2016 nach Holland gelockt, wo mich seine zwiespältige Kunst und die Art und Weise, den 500. Todestag in dessen Heimatstadt ’s-Hertogenbosch zu begehen, durchaus ergötzt hat. Den „teuflischen“ Reizen dieser „Art“ bin ich Banause nicht wirklich erlegen, wenngleich ich diesen Künstler für genial halte. Dafür habe ich mich heftig mit der ansteckenden Lebenskunst und -kultur Amsterdams infiziert. Im Venedig des Nordens liegt akute Grachtitis mit hohem Suchtpotenzial in der Luft: in der Backsteingiebel-Architektur über 165 Grachten mit mehr als 1200 Brücken und 2500 Hausbooten; über malerischen Stadtteilen wie De Pijpde WallenJordaan; in süßlichen Duftwolken, die keiner Waffelbackstube zuzuordnen sind; in einem geordneten Nebeneinander von Cannabissamen und Tulpenzwiebeln… Kurzum: in einem faszinierenden Menscheln, das sich täglich neu erfindet, so lange sich ein gerüttelt Maß an Chaos und Ordnung die Waagschale halten. (more…)

Super! Sprachrätsel

Die Compact-Sprachrätsel sind – auch bei erneuten und gründlichem Check der A2-B1-Version von Englisch Französisch Italienisch und Spanisch – einfach nur gut!! (siehe meine erste Erfahrung)  RS/PTM


9718_sprachr_tsel_italienisch_3d_rgbflagitalienCompact Verlag
Reihe Compact SilverLine Sprachrätsel

Sprachrätsel Italienisch

160 S., 4,99 €. Zweifarbiger Übungsblock 14,8 x 21 cm. ISBN 978-3-8174-9714-0 

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Hieronymus Bosch-Jahr

32. Kalenderwoche 2016: 500. Todestag Hieronymus Bosch 

auto-0697.gif von 123gif.deflagniederlandeDie Holländer kommen Welcom! Und wir kommen nach Holland

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„Deutschland ist zur Zeit das beliebteste Ferienland für Holländer… die Behauptung, Holländer und Deutsche hätten Probleme miteinander, ist längst ein Vorurteil…“ (Peter Vermeij, der niederländische Generalkonsul in München, anlässlich einer Veranstaltung am 3.2.2016 im Münchner PresseClub/siehe unterhalb).


Automobile, Kanäle und der 500. Todestag von Hieronymus Bosch: Jheronimus_Boschder niederländische Generalkonsul in München, Peter Vermeij und Staatsgemälde-Konservator Dr. Bernd Ebert informieren über Bayerns enge Verbindungen zu den Niederlanden.

Amsterdam, die Hauptstadt der Niederlande, liegt nur 670 km Luftlinie von München entfernt, kaum mehr als nach Hamburg. Zwischen den 17 Mio. Niederländern und den 13 Mio. Bayern bestehen mehr enge Verbindungen, als den meisten bewusst ist:  3.700 bayerische Firmen pflegen Kontakte in das Königreich, 340 haben Niederlassungen dort. Die Autoindustrie ist vorne dabei. Aber es gibt auch enge historische und kulturelle Verbindungen: Bayerns Blauer Kurfürst Max Emanuel war erst Generalstatthalter und dann blaublütiger Asylant in den „niederen Landen“, kaufte dort zahlreiche Gemälde, darunter zwölf Rubens, und fand Gefallen an den vielen Kanälen, die er auch in München anlegen ließ. Darüber und über weitere Gemeinsamkeiten berichtete Peter Vermeij. Dr. Bernd Ebert von der Bayerischen Staatsgemäldesammlung referierte über die Schätze der niederländischen Malerei in der Alten Pinakothek.

Vor allem ging es im PresseClubMünchen um einen ganz besonderen Anlass, der in diesem Jahr eine Reise nach Holland noch reizvoller macht als sonst: Die Heimatstadt von Hieronymus Bosch, der im August vor 500 Jahren im nordbrabantischen De Bosch gestorben ist, ehrt den Künstler mit der größten Hieronymus-Bosch-Ausstellung aller Zeiten (’s-Hertogenbosch 13.02.-08.05.16)


 

München-Tipps:

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Hieronymus Bosch-Woche

32. Kalenderwoche 2016: 500. Todestag Hieronymus Bosch 

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März 2016 Belser Verlag
Matthijs Ilsink, Jos Koldeweij

BOSCH
Visionen eines Genies

192 S., 24,99 €, 31,50 sFr, 25,70 €. 27,1 x 22,6 cm (LxB), 140 Abb. Fester Einband. ISBN: 978-3-7630-2743-9

Das Werk von Bosch (1450–1516) mit seiner ausdrucksstarken Formsprache und ausschweifenden Fantasie hat bis heute nichts an seiner Faszination eingebüßt. Monster, Teufel und surreale Wesen bevölkern die Welt seiner Bilder und erregen bereits seit Jahrhunderten die Fantasie der Betrachter.   (more…)