Lesungen: Verlag C.H. Beck, Droemer-Knaur, Diogenes Zürich, Hoffmann/Campe, Literaturhaus, Jumbo-Medien, Kunstmann, Pasinger Fabrik, Randomhouse, Seidl Villa
Ausstellungen: Bayerisches Nationalmuseum, Deutsches Museum, Haus der Kunst, Jüdisches Museum, Lenbachhaus, Lothringer 13, Münchner Stadtmuseum, Pasinger Fabrik, Pinakotheken2011, Rathausgalerie, Villa Stuck (wird erweitert, machen Sie uns Vorschläge)
Archiv:2017, 2016, 2015, 2014, 2013, bis 05/2012, bis 12/2012 ab 11-04, ab 11-03, bis 11-02
Tipp: Lenbachhaus: Joseph-Beuys-Ausstellung ab 14.11.17
November 2017 Schirmer-Mosel
Joseph Beuys
Einwandfreie Bilder 1945-1985
Arbeiten auf Papier aus der Sammlung Lothar Schirmer
Katalog Lenbachhaus, München
Mit Texten von Kirsten Claudia Voigt, Matthias Mühling, Eva Huttenlauch und Lothar Schirmer.
280 S., 49,80 €. 213 Farbtafeln und 55 Abb., 24,5 x 28 cm, gebunden. ISBN 978-3-8296-0822-0
Etwa 200 Papierarbeiten von Joseph Beuys (1921–1986), zusammengetragen von Lothar Schirmer über fast die gesamte schöpferische Lebensarbeitszeit des Künstlers von den vierziger Jahren bis zu seinem Tod, zeigt das Lenbachhaus in München ab 13. November.
Lothar Schirmer hatte die Zeichnungen erstmals 1964 auf der documenta 3 in Kassel gesehen und sie dann stehenden Fußes und nach einem Besuch im Atelier des Künstlers in Düsseldorf zu sammeln begonnen, bevor der bald eintretende Weltruhm des Künstlers seine Leidenschaft wieder bremste. der ganze Text
09.11.17-16.9.18 Beyond the New. Hella Jongerius & Louise Schouwenberg
Pinakothek der Moderne. Die Neue Sammlung, The Design Museum (Paternoster-Halle)
Die niederländische Produktdesignerin Hella Jongerius und die Designtheoretikerin Louise Schouwenberg sind eingeladen, für die Paternoster-Halle der Pinakothek der Moderne eine ortsspezifische Installation zu entwickeln. Die Neue Sammlung – The Design Museum präsentiert bereits seit 2015 ihr zehnmonatiges Ausstellungsformat für zeitgenössische Designpositionen in der zweigeschossigen Paternoster-Halle in der Pinakothek der Moderne, deren architektonische Besonderheit vor allem durch die stete Bewegung der beiden Paternosteraufzüge definiert wird.
Hella Jongerius hat insbesondere durch ihre charakteristische Arbeitsweise, eine Verbindung aus Handwerk und industriellen Prozessen, sowie durch ihre markanten Textil- und Farbentwürfe internationale Anerkennung erlangt. Louise Schouwenberg ist Kunst- und Designtheoretikerin und leitet den Fachbereich für Contextual Design an der renommierten Design Academy in Eindhoven. Jongerius und Schouwenberg verfassten 2015 das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“, welches sie auf dem Salone del Mobile in Mailand vorstellten. Darin kritisieren sie das vorrangige Interesse der Produktindustrie an der Idee des ewig Neuen um der Neuheit willen und plädieren stattdessen für eine wahrhaftige kulturelle Innovation. der ganze Text
26.10.17-04.03.18 ARAKI.TOKYO
Pinakothek der Moderne Sammlung moderne Kunst
Der Japaner Nobuyoshi Araki (*1940) zählt zu den wohl produktivsten, aber auch provokativsten Fotografen unserer Zeit. Seit den 1960er-Jahren eignet sich Araki die ihn umgebende Welt täglich und obsessiv mit Hilfe der Kamera an, eine Aneignung, die bis heute in mehr als 500 Büchern und Hundertausenden von Fotografien Niederschlag gefunden hat. Sein künstlerisches Werk umspannt ein vielfältiges Spektrum an Themen, von hocherotischen Frauendarstellungen, die international großes Aufsehen erregten, über artifizielle Stillleben, Pflanzenfotografien, reportagehaft anmutende Alltagsdarstellungen und Architekturaufnahmen bis hin zu sehr persönlichen, fast tagebuchartigen Fotografien von sich und seiner früh verstorbenen Frau Yoko.
2004 konnte mit Unterstützung von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne die Originalvorlage von Arakis Buch „Tokyo“ erworben werden. Bestehend aus 28 exquisiten Diptychen zählt „Tokyo“ zu den frühesten eigenständigen Buchprojekten Arakis und erschien 1973 in kleiner Auflage, eingeleitet durch einen Text von Kōji Taki, dem legendären Gründer der avantgardistischen Zeitschrift „Provoke“. Mit „Tokyo“, das mit den beiden ersten Künstlerbüchern „Sentimental Journey“ und „Okinawa“ eine Trilogie bildet, führt sich Araki als Künstler und Fotograf ein. Es steht am Beginn seiner intensiven, bis heute andauernden Auseinandersetzung mit dem Lebens- und Stadtraum seiner Heimatstadt. der ganze Text
21.10.17-08.04.18 SETH PRICE. SOCIAL SYNTHETIC
Das Museum Brandhorst präsentiert die international erste Überblicksausstellung des US-amerikanischen Künstlers Seth Price (*1973). Die mehr als 100 Werke umfassende Ausstellung zeigt Skulpturen, Filme, Fotografien, Zeichnungen, Malerei, Videos, Kleider und Textilien, Web-Design, Musik und Dichtung. Price dringt seit seinen künstlerischen Anfängen programmatisch in Territorien jenseits der bildenden Kunst vor. Er greift die Produktions- und Vertriebsformen der Musikindustrie, der Modewelt und des Literaturbetriebs auf und nutzt ihre Dynamiken für seine Kunst. Dabei beschäftigt er sich mit den fundamentalen Veränderungen der visuellen Kultur, die mit der flächendeckenden Etablierung digitaler Medien der jüngsten Gegenwart einhergehen.
19.10.17-14.1.18 Thea Djordjadze INVENTUR SGSM
Staatliche Graphische Sammlung
Die georgische Künstlerin Thea Djordjadze (*1971) erregte in den letzten Jahren mit sublimen Rauminstallationen große Aufmerksamkeit in der internationalen Kunstszene. Ihre feinnervigen Setzungen scheinen einzig für den Augenblick gemacht zu sein, um sich im nächsten Moment überraschend neu zu formieren – ein sinnlicher Reiz dem sich der Betrachter nicht zu entziehen vermag. Weniger bekannt ist, dass die Kunst der Zeichnung bei Thea Djordjadze einen hohen Stellenwert genießt. Nicht zuletzt deshalb sind Meisterblätter von Künstlerkollegen wichtige Inspirationsquellen ihres eigenen künstlerischen Schaffens.
Erstmals wird sie nun in den Ausstellungsräumen der Staatlichen Graphischen Sammlung München ein Gesamtkunstwerk realisieren, für das sie Zeichnungen der Moderne aus der Graphischen Sammlung auswählte und in einen Dialog mit ihrer Installation setzt. Damit eröffnet sie dem Betrachter neue Räume für wechselvolle Standpunkte und frische Sichtweisen auf klassische Werke auf Papier. der ganze Text
Mein Gala-Besuch am 15.10.17
Fazit: ein Gedicht!


Heut‘ ehren Riesen: hehre Wonne
Auf Gärtnerplatzwiesen die Sonne
Manch Riesenrosenranke schlingt
Sich heimlich, um was sie umringt
Zum Abtrocknen von Emo-Zonen
Gibt’s Tücherl für die Emotionen
Nebst Marzipan vom Niederegger
Dazu noch mancherlei, das lecker
Im Kelche edles Prickelwasser
Das macht Süßigkeiten nasser
Es ist soweit! King Gärtnerplatz
Re-opens seinen größten Schatz
Sigrid Hauser — Multi-Kulti
Moderations-Star für Adulti
Führt durch die Gala, virtuos
Spiegel machen Räume groß
Das Publikum wird angesprochen
Love zu The Frogs ist ungebrochen
Bauphasen sehen Besucher lieber
Im Melodrama-Star-Wars-Fieber
Perückenmacherinnen machen
Um Figaro, die feinsten Sachen
Largo al factotum.. Ist es Liebe?
Anatevka ölt das Getriebe
Kanonensong und Perlenfischer
Puerto Rico-Volksliedauftischer
In Reims wartet schon der Amato
Mit A tal colpo inaspettato
I’m Still Here, Hurra, Hurra!
Letztlich ist man nur einmal da
Bühnen und auch Bühnenbilder
Beeindrucken! Sanft oder wilder
In eigener Sache:
Höbe sich, zu Schuld und Sühne
Das Parkett, ähnlich der Bühne
Sähe der Sitz-Zwerg, der ich bin
Weit besser zum Geschehen hin


Figaros Finales Gente Gente
Rührt abgrundtiefe Sedimente
Carmina Buranas Dulcissime
Weckt ebenfalls Feelings in spe
An den Bars steh ich zu lange
Altbekannte Pausenschlange
Weiter geht’s bald, ohne Vino
Kraftvoll La forza del destino
Verdis Schwingungen sind da
O luce di quest’anima
Von Donizetti – auch al dente
Cheti Cheti immantinente
Donner, Blitz und Polka chillt
Mit furiosem Bühnenbild
Tschitti Bäng, Bäng groovt
Sternenhimmelhaft beroovt
Roter Vorhang, Wonnegeigen
Die Blassen Lippen schweigen
Schweres Studium der Weiber
Man singt sich’s auf die Leiber
Victor/Victorias World is crazy
Victorias Sigrid-Voice not lazy
Bruder, Schwester, Fledermaus
Trefflich sehn die Kostüme aus
Virtuose Stimmen, große Posen
Zur Liebe: Sekt und Rote Rosen
Annie get your gun! Now guess:
There’s no business, like show business…
Final genialer Glitzer-Regen
PTM wünscht Glück und Segen!
© Rena Sutor/PTM-Gedichteschmiede
Sa 14. Oktober 2017 19.30h & So 15.10., 18.00 Uhr
Endlich ist es soweit! Fast 2.000 Abende lang schwieg die Musik im Gärtnerplatztheater. Keine Töne von Sängerinnen und Sängern erfüllten die Räume, keine Instrumente erklangen und es fehlten die Pirouetten und Sprünge der Tänzerinnen und Tänzer. Jetzt ist die Theaterkunst wieder da, und das berüchtigte Lampenfieber erobert sich Münchens Volksopernhaus zurück!
> Gala-Programm als Download
»Musik braucht keinen Menschen, aber jeder Mensch braucht Musik«, heißt es lebensweise im Volksmund. Mit unserer Eröffnungsgala am 14. und 15. Oktober 2017 zieht die Musik endlich wieder ins Gärtnerplatztheater ein, um das 152-jährige Traditionsgemäuer mit vereinten Kräften erneut zum Klingen zu bringen und damit ein menschliches Grundbedürfnis zu befriedigen. der ganze Text
6.10.17-8.1.18 Die Schönheit in Allem. Holzobjekte von Lore Galitz
Sonderausstellung im Museum Mensch und Natur
Welche Schönheit sich bei genauem Hinsehen in vermeintlich wertlosem Totholz offenbart, führt uns die Künstlerin Lore Galitz vor Augen. Sie arbeitet seit den frühen neunziger Jahren mit Fundhölzern – Stücke aus totem Holz, die sie im Wald oder an Flussläufen findet und die für sich genommen bereits Kunstwerke der Natur sind. Mit einem bewusst minimalen Goldauftrag arbeitet die Künstlerin das Besondere und die Schönheit dieser Hölzer heraus. Gold steht symbolisch für Reichtum und Wert. Der Goldauftrag hebt die Hölzer aus ihrem bisherigen Kontext. Er erhöht die Wertigkeit des Holzes und will diese Tatsache zugleich in Frage stellen. „Gleichzeitig öffnet das Gold für den Betrachter das Tor zur Seele des Holzes“, so Galitz. Es bildet dabei einen wunderbaren Kontrast zum matten Holz. Gegensätze wie matt-glänzend, glatt-rau, organisch-anorganisch sind in ihren Holzobjekten harmonisch geeint. der ganze Text
MuSeenLandschaft Expressionismus
Ausstellungsreihe | Schwerpunktthema
DAS BLAUE LAND HINTER GLAS

Pressekonferenz Mittwoch, 27. September 2017, 11 Uhr, Infopoint Museen & Schlösser in Bayern
Begrüßung: Sabine Wieshuber M.A., Infopoint Museen & Schlösser in Bayern
Einführung: Kirsten Wengmann, MuSeenLandschaft Expressionismus
Ausstellungsvorschau: Gisela Geiger, Leiterin Museum Penzberg – Sammlung Campendonk
Daniel J. Schreiber, Direktor Buchheim Museum,
Dr. Cathrin Klingsöhr-Leroy, Direktorin Franz Marc Museum
Dr. Sandra Uhrig, Schloßmuseum Murnau der ganze Text
8.10.17 ab 14h Gärtnerplatztheater Wieder am Platz

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach
Beim Tag des offenen Zuschauerraums öffnet das Gärtnerplatztheater unter dem Motto Wieder am Platz seine Tore. Noch vor der offiziellen Eröffnung heißt Staatsintendant Josef E. Köpplinger die Besucher herzlich willkommen.
Am 14. und 15. Oktober feiern wir mit der Gala ES IST SOWEIT! die Wiedereröffnung des Gärtnerplatztheaters. Nach über fünf Jahren kommen die Musik, das Wort und der Tanz in eines der schönsten Opernhäuser Deutschlands zurück. Unser 32-köpfiges Solistenensemble, der Chor, die Ballettkompagnie, der Kinderchor und das Orchester präsentieren zusammen mit Überraschungsgästen unter der musikalischen Leitung von Anthony Bramall, Michael Brandstätter und Andreas Kowalewitz die schönsten Melodien aus der Schatztruhe des musikalischen Unterhaltungstheaters. der ganze Text
GUT. WAHR. SCHÖN.
Meisterwerke des Pariser Salons aus dem Musée d’Orsay
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung (22.09.17-28.01.18)
Im 19. Jahrhundert war der jährlich stattfindende »Salon de Paris« die größte und bedeutendste Ausstellung des internationalen Kunstbetriebs und das gesellschaftliche Ereignis par excellence. Eine dem antiken Schönheitsideal verpflichtete Jury bestimmte, welche Werke hier gezeigt werden durften. Die Künstler sollten das Gute und Wahre in der Schönheit der Form zum Ausdruck bringen. Doch die klassische akademische Norm war mit der modernen Lebenswelt schwer in Einklang zu bringen. In diesem Spannungsfeld schufen französische Maler wie Jean-Léon Gérôme (1824–1904), Alexandre Cabanel (1823–1889), William Bouguereau (1825–1905) und Ernest Meissonier (1815–1891) Werke, die im Salon gefeiert, aber auch kontrovers diskutiert wurden. Obwohl diese Künstler zu den berühmtesten und einflussreichsten ihrer Zeit zählten und Werke von herausragender Qualität und kulturhistorischer Bedeutung schufen, sind sie heute kaum bekannt – das Interesse der Kunstgeschichte galt bislang vor allem zeitgleichen Avantgardebewegungen wie dem Impressionismus. Anhand von über 100 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Objekten aus dem Musée d’Orsay, die größtenteils noch nie in Deutschland zu sehen waren, rückt die Ausstellung nun die Protagonisten des Salons in den Fokus. der ganze Text
In der kommenden Spielzeit wird es zehn Inszenierungen geben, drei davon auf der Kleinen Bühne. Die Spielzeit wird am 27. September 2017 mit Romeo und Julia von William Shakespeare eröffnet. Der junge Regisseur Kieran Joel führt das erste Mal am Münchner Volkstheater Regie. Die Möwe von Anton Tschechow wird am 26. Oktober in der Regie von Christian Stückl Premiere haben. Abdullah Kenan Karaca inszeniert im November 2017 Volpone von Stefan Zweig. Die Premiere des Stücks ist am 30. November 2016. Im Dezember Tina Müller und Corinne Maier inszenieren ihre eigene Stückentwicklung Children of tomorrow (UA) auf der Kleinen Bühne. Nicolas Charaux kommt ein drittes Mal und bringt im März 2018 Das ferne Land von Jean-Luc Lagarce auf die große Bühne. Das Stück wird das erste Mal im deutschsprachigen Raum zu sehen sein. der ganze Text
12.7.17-14.1.18 Charakterköpfe. Griechen und Römer im Porträt
Sonderausstellung in der Glyptothek München
Homer und Sokrates, Alexander der Große und Augustus, Cicero und Marc Aurel – jede dieser berühmten historischen Gestalten ist uns aus der antiken Geschichte wohl vertraut. Wir bewundern noch heute ihre Taten, wir lesen ihre dichterischen Werke, wir beschäftigen uns mit ihren philosophischen Schriften. Aus all dem können wir auch ein Charakterbild ihrer Persönlichkeit zeichnen. Doch steht uns noch ein weiteres Mittel zur Verfügung, sie näher kennenzulernen: ihr Porträt, das teils noch zu ihren Lebzeiten, teils aber auch erst später geschaffen wurde. Es gibt uns in vielen Fällen zweifellos einen Eindruck, wie der Dargestellte wirklich ausgesehen hat. Außerdem aber vermittelt es eine Vorstellung davon, welches Bild sich die antiken Menschen – Zeitgenossen oder auch Nachgeborene – von ihm machten; und, sofern er selbst der Auftraggeber war, welches Image er anstrebte. Antike Porträts können dem Betrachter also beispielhaft wichtige Fragestellungen vor Augen führen, die vielleicht heute aktueller denn je sind. Denn es geht hier schließlich um die Darstellung von Personen des öffentlichen Lebens im Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. der ganze Text
02.04.2017 Bayerische Staatsoper – Spielzeit Präsentation 2017-18
Thema: Zeig mir Deine Wunde
So eil ich denn zu früher Stunde
Vom Vortag noch nen Minikater
Zum Münchner Nationaltheater
Immerhin Sonntag, in Tendenz
Kein Tag für Pressekonferenz
Das Opernhaus ist schon gefüllt
Ich bin erstaunt und aufgewühlt
Und, zugegeben, leicht verwirrt
Habe ich mich im Stress verirrt?
‚Jahrespressekonferenz‘ wohlan
Steht fett auf meinem Tagesplan
Einen Portier, am Hauptportal
Frage ich nach dem Pressesaal
‚Fünf nach! Sie sind zu spät‘
‚Was?‘ sag ich & ob’s noch geht
Gepflegtes Bildungsbürgertum
Ersetzt mein Pressepublikum
Platz 272 – Reihe 8
‚Parkett ist voll‘. Na gute Nacht
Im 3. Rang rasch eingekehrt
Blick eines Besseren belehrt
Viel leere Plätze – im Parkett
So is‘, wenn wer nix sagt, nur redt
Jetzt wird sich aber konzentriert
Weil’s heut sonst nix mehr wird

Da sitzen auf der großen Bühne
Mit gewohnt entspannter Miene
Petrenko, Bachler, Zelensky später
Die Jahres-Highlights Wonnetäter
Sie präsentieren große Wunden
Die sie im Schatzdepot gefunden:
Opernpremieren, derer Sieben
Ballettpremieren zum Verlieben
Außerdem Wagners Nibelungen
Weltweit bereits oft gesungen
Dies und das und jenes mehr
Gibt Spielzeit 17/18 her
Fast alle Themen sind, gepflegt,
mit feinen Filmchen hinterlegt
Nun angefüllt mit feinem Wissen
Und durchaus kulturbeflissen
Such ich erneut, mit Vehemenz
Den Saal der Pressekonferenz
Werde alsbald wirklich fündig
Infotechnisch endlich mündig
Sage ich, weil ich’s jetzt weiß
Ein kleiner Fachmedien-Kreis
Genießt gepflegte Audienz
Bei dieser Pressekonferenz
Ich stehe da nicht auf der Liste
Bin somit, presto, auf der Piste
Mit gutem Material bestückt
Das lese ich endlich beglückt
Im Eataly – bei Cappuccino
Eventuell folgt noch ein Vino
Alles zu schreiben führt zu weit
Jede Aufführung – episch breit
Look web: Staatsoper/Spielzeit
© RS/PTM
Bayerische Bierkönigin 2017-18
Aus 126 bierbegeisterten Damen aus ganz Bayern wählte die Brauerbund-Jury 7 Finalistinnen für die Wahl der Bayerischen Bierkönigin 2017/ 2018
Dem Aufruf des Bayerischen Brauerbundes „Willst Du Bayerns Königin werden?“ sind bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 6. März 2017 126 Damen aus ganz Bayern gefolgt. Es waren Bewerberinnen aus allen bayerischen Regierungsbezirken vertreten.
In einer internen Vorauswahl hat die Jury 24 Damen aus allen Bewerbungen ausgewählt und zum Casting ins GOP Varieté-Theater nach München eingeladen. Die Jury setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen: Designerin Elisa Berzaghi-Freymann, Dirndl & Tracht Berzaghi & Freymann, Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Moderatorin Karin Schubert als Vertreterin der Medien und Stephan Johannes Reinhold, CeWeColor. Für die Brauer stimmt in der Jury Präsident Georg Schneider, Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH. der ganze Text
Archiv: 2017, 2015, 2014, 2013, bis 05/2012, bis 12/2012 ab 11-04, ab 11-03, bis 11-02
14.9.-29.10.17 Erinnerung bewahren
Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939–1945.
NS-Dokumentationszentrum. Sonderausstellung
Thema der Ausstellung ist das menschenverachtende System der Zwangsarbeit, welches am Beispiel einzelner Schicksale geschildert wird. Fotos, Dokumente und Erzählungen zeugen von Ausbeutung und Leid, wie sie annähernd drei Millionen polnischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern im NS-Regime wider- fahren sind. Ein separater Teil der Ausstellung befasst sich mit der Geschichte des in München-Neuaubing erhaltenen ehemaligen Zwangsarbeiterlagers. An diesem historischen Ort entsteht in den nächsten Jahren eine Dependance des NS-Dokumentationszentrums. (more…)