Kalenderblatt Montag 16.3.20

Kalenderblatt Montag, 16. März 2020

liebe-0227.gif von 123gif.deZitat des Tages: „Der Traum der Männer wäre es, den Frauen in die Arme zu sinken, ohne ihnen gleichzeitig in die Hände fallen zu müssen.“ Jerry Lewis (1926)

16.3.1968: Massaker im Dorf My Lai

Amerikanische Soldaten verüben am 16. März 1968 im südvietnamesischen Dorf My Lai ein Massaker, dem Hunderte wehrloser Zivilisten – größtenteils Frauen, Kinder und alte Menschen – zum Opfer fallen. Angeblich hatte die US-Einheit im Dorf versteckte Vietcong-Kämpfer und Waffen vermutet. Erst im darauf folgenden Jahr erfährt die Welt von diesem Blutbad. (more…)

TRUMPedUSA 20’75

Devided States of America

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15. März 2020
Macht Trump den Corona-Test?  

In Mar-a-Lago, in Dinner-Schar
Botschafter Nestor Forster war
Bei Trump-Event. Aus Brasilien
Seitdem gibt’s Imponderabilien
Forsters Coronatest war positiv
Er ist in Quarantäne. Progressiv!

F. Wajngarten, Pressesprecher
Nippte am Schierlingsbecher
Auch positiv, seit Mar-a-Lago
Beide im  Stab Jair Bolsonaro
F. Suarez aus Miami, Florida
Positiv! Auch beim Dinner da

Bolsonaro, jetzt noch negativ
Misstraut Geistern, die er rief
Isolation im Alvorada-Palast
Hofft, dass ihn der Virus hasst
Mit ihm Michelle und Laura
Frau und Tochter. Gute Aura

Pence saß am selben Tische
Auch er beteuert seine Frische

medizin-0024.gif von 123gif.de

Late News:
Donald Trump auf Corona-Virus getestet: Ergebnis negativ


Der Vize und sein Präsident
Sind gegen ALLES resistent
Haben O Symptom entdeckt
Und das Fast Food schmeckt

Wie Teufel beim Weihwasser
Wird T um Nuancen blasser
Zeigt man auf den Virentest
Der den Corona flirren lässt

Ist unnötig. Ich sagt’s bereits
Keine Symptome, meinerseits
Widerspruch aus Fachkreisen
Er solle sich zusammenreißen

Presse trieb Trump in die Enge
Testfenster kommt in die Gänge
T ist entnervt: Ich arbeite dran
Sehr wahrscheinlich ja. Sodann
schüttelt er Hände! Ungelogen…
1 Mann reicht den Ellenbogen 
© RS/PTM




Kalenderblatt Sonntag 15.3.20

Kalenderblatt Sonntag, 15. März 2020

fahrrad-0008.gif von 123gif.deZitat des Tages: „Wer niemals außer sich geriete, wird niemals in sich gehen.“ Paul Heyse (1830-1914)

15.3.1909: Startschuss zum ersten Sechstagerennen

Mit dem Startschuss aus der Pistole von Altmeister August Lehr beginnt in der Ausstellungshalle am Berliner Zoo das erste Sechstagerennen in Europa. 15 hochkarätige Radsport-Teams treten zur Freude des begeisterten Publikums bis zum 21. März in die Pedale und legen dabei insgesamt 3.865,7 Kilometer zurück. Nach 98 Stunden stehen die Gewinner fest.

(more…)

TRUMPedUSA 20’74

Devided States of America

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14. März 2020
Trump ruft den Notstand aus
Regierungserklärung am 13.3.20  

Erst lässt er die Presse warten
‚Schöner Tag im Rosengarten‘
Liest linkisch. Was er spricht
Kommt aus dem Herzen nicht

Jetzt ruft T. den Notstand aus
Vor der Crew of White House
Wo altes Fleisch rumgammelt
Und sich Privatkraft sammelt

Dauer-Kopfnicker hinter ihm
Marionettentheater: so intim
Schaut uns an: Im Westen…
Sind wir hier die Allerbesten

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Verantwortung übernehmen?
ICH werde mich nie schämen!
Schuld ist Obama und der Rest
I will – for ever – stay the best

Viele Fragen – wenig Antwort
Viel Gerede zu  wenig Support 
„Wir wollen nicht, dass sich Leute testen lassen, von denen wir glauben, dass sie dies nicht tun sollten…?!

Unliebsame Pressefragen?
Frager in die Fresse schlagen
Wort-Abschnitt: ‚Next please‘
This man is the worst disease!
© RS/PTM




Kalenderblatt Samstag 14.3.20

Kalenderblatt Samstag, 14. März 2020

comic-0048.gif von 123gif.deZitat des Tages: „Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.“ Albert Einstein (1879-1955)

14.3.1883: Abschied von Karl Marx

In London stirbt heute der Philosoph und Nationalökonom Karl Marx, der zusammen mit Friedrich Engels als Begründer des Marxismus gilt. Nach dem Scheitern der Revolution in Deutschland und Stationen in Frankreich und Belgien übersiedelte der mehrmals des Landes verwiesene Revolutionär und Fundamentalkritiker des Kapitalismus nach England; dort entstand auch sein berühmtes dreibändiges Lebenswerk „Das Kapital“. (more…)

14.3.-19.4.20 Pinakothekenschließung

14.3.-19.4.20 Pinakotheken-Schließung in München

ALTE PINAKOTHEK, PINAKOTHEK DER MODERNE, SAMMLUNG SCHACK UND MUSEUM BRANDHORST

Um in der jetzigen Phase der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 die Risiken einer Ansteckung einzudämmen, werden die Alte Pinakothek, die Pinakothek der Moderne, das Museum Brandhorst und die Sammlung Schack ab Samstag, den 14. März bis 19. April geschlossen bleiben. (Montag, 20. April ist ein regulärer Schließtag).

Dies und die Schließung zahlreicher weiterer Einrichtungen gab Bayerns Minister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, heute bekannt.

Um die sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und um die Zahl der Infizierten so gering wie möglich zu halten, ist auch in den Museen verantwortungsbewusstes Handeln geboten.

Somit müssen auch sämtliche in diesem Zeitraum geplante Führungen, Programme und Veranstaltungen in den Museen abgesagt werden.

Geöffnet und aus aller Welt zugänglich bleiben unsere Angebote im digitalen Raum.

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13.3.-5.4.20 15. RischArt_Projekt

13. März bis 5. April 2020 Gasteig München

Zur Pressevorstellung des 15. RischArt-Projekts luden Max Wagner, Gerhard Müller-Rischart und Sohn Magnus Müller-Rischart & Katharina Keller mit ihrer rechten Hand Kirsten WengmannAlle Künstler waren zugegen und führten mit erhellenden Worten in ihre Ausstellungsstücke ein, die sich übrigens wie für den Gasteig geschaffen ins Bild passten. Die Presseverantwortung trug in bewährter Manier Bettina Pauly und ihr Team

Max Wagner, der Direktor des Gasteig begrüßte die Pressevertreter und Übertrug auf spielerisch-sympathische „Art“ seine Begeisterung für die RischArt-Projekte. Er könne sich keinen besseren Rahmen für diese Ausstellung vorstellen als sein Haus, das den öffentlichen Raum in Münchens präsentiert, wo sich alle Gesellschaftsschichten begegnen: Eine Plattform, auf der vieles möglich sei – eben auch diese schöne Ausstellung. Und alles andere werde sowieso gut… Wagner glaubt ans Schicksal und da er als letzte öffentliche Aufführung im Gasteig Beethovens 5. Symphonie, die Schicksalssymphonie beherbergt hat, schon gleich gar: Nomen est omen – und basta!

Katharina Keller, die (Dauer-)Kuratorin des RischArt-Projekts fand ganz richtig, dass der Name eines Projekts noch nie so gut den Nagel der Zeit auf den Kopf getroffen habe: JAJA, NEINNEIN, VIELLEICHT… Bis „gestern“ quasi sei noch nicht klar gewesen, ob „Corona-bedingt“ die Ausstellung überhaupt stattfinden bzw. Zuschauer haben werde. (Die Pressekonferenz war sehr gut besucht!). Der Titel passe auch sehr gut in unsere Zeit. Niemand weiß genau, wohin der Weg geht… Es sei eine Freude gewesen, mit den engagierten Künstlern die Werke in’s Gasteig-Ambiente zu integrieren. Und ganz ehrlich: es sieht so aus, als wären sie immer schon da gewesen! (… das findet übrigens auch Max Wagner, der sicherlich das eine oder andere Exponat gerne behalten möchte).

Gerhard Müller-Rischart zieht mit seinem Team seit 1983 alle paar Jahre, dieses Projekt durch. Später verstärkt durch Sohn Magnus Müller-Rischart. Der sei auf den Geschmack gekommen, wie er sagt, als er im Kindesalter von der U-Bahn aus einige Projekte bzw. Objekte betrachten konnte und sich dafür begeistert hat. Die Objekte der Projekte sind immer so platziert, dass ein sehr breites Publikum damit in Berührung kommt. Wie auch jetzt wieder im Gasteig.

Seit 1983 wagen die RischArt_Projekte immer wieder neue Wege, um Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen. Kurz vor der Sanierung des Gasteig wird nun eine inhaltlich spannende Symbiose mit Europas größtem Kulturzentrum eingegangen. Im 3. Jahrzehnt des noch jungen 21. Jahrhunderts werden die teils ambivalenten Auswirkungen der immer schneller voranschreitenden Globalisierung auch auf lokaler Ebene zunehmend sichtbar. Der Mythos des Turmbaus zu Babel scheint Wirklichkeit geworden zu sein. Neben wichtigen Themen wie Klimawandel und Massenmigration stellt sich die Frage, wie man auch sprachlich die Welt neu ordnen bzw. überhaupt verstehen kann.

10 eingeladene Künstler/innen nähern sich dem vielschichtigen Thema Sprache und Kommunikation mit ihren speziell für den Gasteig konzipierten Arbeiten. Bilder dazu auf der RischArt-Homepage


Die RischArt-Philosophie: „Kunst zu den Menschen bringen“

Das Backen und die Kunst sind zwei Pole, denen sich der Inhaber des traditionsreichen Münchner Backhauses mit Liebe und Leidenschaft zuwendet. Für süße, saftige Kuchen und krosse Brezn war das längst ein Begriff, als es 1983 sein 100-jähriges Bestehen feierte. Seitdem bereichern in regelmäßigen Abständen RischArt Kunstprojekte die Münchner Öffentlichkeit.

RischArt steht für verantwortungsvolles soziales und kulturelles Handeln eines mittelständischen Unternehmers und für hohe Qualität. Da wird kein Unterschied zwischen dem Brotberuf und der Kunst gemacht.

Bereits beim zweiten RischArt-Preis 1985 in der Münchner U-Bahn-Station Marienplatz war der Schritt in den öffentlichen Raum vollzogen. „Persönlich war ich fasziniert von der Idee, Kunst gerade an einem Ort zu zeigen, wo sonst nur für Konsum- und Genussartikel geworben wird“, sagte Gerhard Müller-Rischart. Als Inhaber eines Wirtschaftsunternehmens denkt er auch jenseits ökonomischer Raster. „Ich sehe in der Kunst einen Freiraum, der mir neue Perspektiven, Einsichten und Wertmaßstäbe eröffnet“, bekannte er im selben Kontext. Es sind Fragen unserer unmittelbaren Gegenwart, gestellt und transformiert von Zeitgenossen und als solche eben von Belang für unser gegenwärtiges Denken, die die RischArt-Initiativen auszeichnen und das seit über 30 Jahren. (Auszug aus dem Text von Dr. Elisabeth Hartung, Jubiläumspublikation 125 Jahre Rischart)

Abgesagt: Radikal jung 2020


Das Festival Radikal jung 2020 ist abgesagtlampe-0034.gif von 123gif.de

Wir haben uns entschieden, das Festival Radikal jung abzusagen, das vom 25. April bis 2. Mai 2020 geplant war. Derzeit haben wir nicht die Planungssicherheit, die ein solches Festival und eine verlässliche Partnerschaft mit den eingeladenen Theatern und Gastproduktionen erfordert.

Noch bis mindestens 19. April bleibt das Münchner Volkstheater geschlossen. Damit leisten wir unseren Beitrag zur Eindämmung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus. Derzeit können wir nicht abschätzen, wie lange diese Maßnahmen erforderlich bleiben.

Unter Kultur aktuell sind Informationen zu weiteren Änderungen des städtischen Kulturangebots abrufbar.

Kartenvorverkauf
Bereits gekaufte Karten können an der Theaterkasse des Münchner Volkstheater zurückgegeben werden – gegen Geldrückgabe.