Donnernder Applaus zum Auftakt: Das erste Wochenende des 47. Kaltenberger Ritterturniers begeistert Tausende
Eine Gauklernacht voller Magie, eine bis auf den letzten Platz gefüllte Premiere der neuen Show „Der Sohn des Schwarzen Ritters“ und ein zauberhafter Familiensonntag: Das größte Ritterturnier der Welt ist furios in die Saison 2026 gestartet.
Gauklernacht: Magie bis tief in die Nacht
Den Auftakt machte am Freitagabend die traditionelle Kaltenberger Gauklernacht. Bei bestem Sommerwetter füllte sich das weitläufige Schlossgelände, das mit Einbruch der Dämmerung seine ganze Magie entfaltete: Fackeln und Feuerkörbe tauchten die mittelalterliche Welt in warmes Licht, auf allen fünf Bühnen und in der Arena wurde bis tief in die Nacht musiziert, gegaukelt, gestaunt… Die Begeisterung des Publikums übertrug sich unmittelbar auf die Künstler – viele schwärmten noch nach ihren Auftritten von der besonderen Stimmung, die sie zu Höchstleistungen anspornte.
Zu den Höhepunkten zählte die Feuershow von Hypnotica, die in einer eigens für die Gauklernacht inszenierten Special-Version gleich zweimal in der nahezu vollen Arena gezeigt wurde – zu erleben ist die Feuershow auch weiterhin bei allen Abend- und Nachtturnieren. Vor der Rabenbühne brach-ten Corvus Corax die Stimmung zum Überkochen. Für unvergessliche Momente sorgte die italieni-sche Compagnia La Giostra, die exklusiv am ersten Wochenende zu Gast war: Mit mittelalterlicher Musik und einem interaktiven Mit-machprogramm rund um ihre charismatische Sängerin Luna brachte sie Hunderte Besucher zum Tanzen. Als Neuentdeckung feierte das Publikum die franzö-sische Compagnie Alagos, die auf der Schlossgraben-bühne Akrobatik auf höchstem Niveau mit
einer Ästhetik verbindet, die den Atem stocken lässt – sie ist an allen drei Wochenenden zu erleben. Um 23 Uhr erhellte das musikalisch begleitete Feuerwerk als einer der Höhepunkte des Abends den Nachthimmel über der Arena und ließ die Besucher beseelt zurück – danach ging das Fest auf den Bühnen und im Gelände weiter, bis die Gauklernacht um 1:30h stimmungsvoll ausklang.
Umjubelte Premiere: „Der Sohn des Schwarzen Ritters“ bewegt und elektrisiert
Am Samstagabend folgte der Höhepunkt des Wochenendes: Vor bis auf den letzten Platz gefüllten Rän-gen eröffnete Luitpold Prinz von Bayern das 47. Kaltenberger Ritterturnier – dann gehörte die Arena der neuen Show. „Der Sohn des Schwarzen Ritters“ erzählt die Geschichte des jungen Albrecht, der zum Ritter ausgebildet wird, um die Schreckensherrschaft von Königin Magdalene und dem Schwarzen Ritter – seinem eigenen Vater – fortzusetzen. Doch Albrecht folgt seinem Herzen und stellt sich an die Seite des unterdrückten Volkes.
Die klare, emotional mitreißende Erzählung entfaltete vom ersten Moment an eine große Sogwir-kung: Stellenweise herrschte in der Arena atemlose Stille, ehe die Show wieder auf volle Action umschaltete. Die spektakuläre Voltige, ausgefeilte Choreografien mit überraschenden Spezialeffek-ten und Pyrotechnik sowie die mit viel Witz gezeichneten Figuren der drei Könige sorgten immer wieder für donnernden Szenenapplaus. Als das Böse im finalen Turnier tief in die Trickkiste griff und doch an der Haltung und den Werten der Helden scheiterte, mündete die Geschichte in ein bewegendes, sehr persönliches Ende. Der Lohn: minutenlanger Jubel, La-Ola-Wellen und lang anhaltender Applaus für die mehr als 300 Mitwirkenden.
Auch das Medienecho fiel einhellig begeistert aus: Die Berichterstattung würdigte eine „umjubelte Premiere“, eine „packende, emotionale Show“ und Bilder – allen voran die große Sturmszene –, die selbst erfahrene Kaltenberg-Besucher staunen lassen.
„Dieses erste Wochenende hat eingelöst, was wir uns für 2026 vorgenommen haben“, resümiert Markus Wiegand, Pressesprecher des Kaltenberger Ritterturniers. „Die atemlose Stille in den dramatischen Momenten und der donnernde Applaus am Ende – mehr kann man sich für eine Premiere nicht wünschen.“
Der Sonntag gehörte den Familien
Bei wunderbarem Sommerwetter öffneten sich am Sonntag um 12 Uhr die Tore – und schnell war das Gelände fest in der Hand kleiner Ritter, die schon vor der Show ihre Eindrücke spielerisch nachlebten. Das Publikum ging emotional mit, der Schlussapplaus donnerte durch die Arena. Beim anschließenden Kinderritterturnier durften sich die jungen Gäste dann selbst als Ritter beweisen – ein Anblick, der zeigte, wie sehr die Show ihre Fantasie beflügelt hatte. Als klassischer Familientag fand das erste Wochenende am Abend seinen fröhlichen Ausklang.
Ausblick: Das Nachtturnier eröffnet das zweite Wochenende
Vom 17. bis 19. Juli geht das Kaltenberger Ritterturnier in die zweite Runde – eröffnet mit dem grandiosen Nachtturnier am Freitagabend, wenn die Arena unter dem Nachthimmel zur stimmungsvollsten Kulisse der Saison wird. Traditionell wechseln auch die Bands auf der Rabenbühne: Am zweiten Wochenende tritt die Schweizer Band Koenix mit ihrer modernen, mitreißend-märchenhaften Mittelaltermusik auf, außerdem findet die Gruppe Tempus dort ihr Zuhause. Die Compagnie Alagos ist weiterhin auf der Schlossgrabenbühne zu erleben. Besonders der Sonntag bietet Familien mit Kindern eine wunderbare Gelegenheit, gemeinsam in eine andere Welt abzutauchen. Wer dabei sein möchte, sichert sich seine Plätze am besten frühzeitig.
Mehr Informationen zum Turnier und den genauen Terminen
Pressekontakt:
Ritterturnier Kaltenberg Veranstaltungs-GmbH
Markus Wiegand (Pressesprecher)
Die bestmögliche Show
Wenn am Samstag, den 11. Juli 2026, in der Arena auf Schloss Kaltenberg die erste Turniershow geritten wird, fügen sich hunderte Kreativ- und Trainingsstunden zu einem unvergesslichen Spektakel.
Wir sprachen mit Janne Geest (Choreografin), Frédéric Laforêt (Stunt-Regie) und Thomas Limpinsel (Autor) über die neue Show „Der Sohn des Schwarzen Ritters“.
Tausende Augen sind auf das Rund der Arena gerichtet. Fahnenschwinger zeigen ihre Kunst. Die meterhoch fliegenden Fahnen sind ein anmutiges Vorspiel für das Spektakel, das gleich folgen wird und auf das alle gebannt warten: die Ritterturniershow in der Arena. Sie ist der Höhepunkt des Turniertages auf Schloss Kaltenberg. In der Show erlebt das Publikum hautnah, wie die Ritter in vollem Galopp ihre Tjost reiten. Lanzen bersten. Ritter stürzen in den Arenasand. Bei der Voltige ding hält es vor allem Kinder kaum noch auf ihren Sitzen. Ein Mann, der auf einem galoppierenden Pferd steht? Mama, siehst du das auch?
Zu den besonderen Qualitäten des Kaltenberger Ritterturniers gehört, dass die Macher jedes Jahr hunderte Kreativ- und Trainingsstunden aufwenden, um eine neue Inszenierung auf die Beine zu stellen. Der „Sohn des Schwarzen Ritters“ heißt die Show in diesem Jahr. Held der Geschichte ist der junge Albrecht. Er wächst behütet am Hof von Schloss Kaltenberg auf. Doch die Boshaftigkeit der Herrscherin Magdalenen führt zum Bruch Albrechts mit dem Hof. Sein Kampf für die Unter-drückten des Landes führt ihn schließlich zu einer finalen Auseinandersetzung gegen niemand Geringeren als den Schwarzen Ritter … Doch der ist Teil eines dunklen Familiengeheimnisses, das Albrecht umweht.
Entwickelt wurde die Geschichte wieder von Thomas Limpinsel. Der Schauspieler und Autor – unter anderem vom Derblecken auf dem Nockherberg bekannt – liefert seit Jahren die Vorlage für das Drehbuch der Show. An der Story wird anschließend wochenlang mit den anderen im Kreativteam weitergearbeitet. „In der Regel ist das erste Skript viel zu lang“, lacht Limpinsel. „Wir schöpfen bei der Story aber lieber gerne aus dem Vollen.“ Das Kürzen von Szenen sei leichter, als sich im Kreativprozess neue hinzuzudenken. Dass es dabei auch manche Lieblingspassagen von ihm nicht in die Show schaffen, gehört dazu. Was zählt, sei das Endergebnis, nicht das Ego.
Das sieht der heutige Stunt-Regisseur Frédéric Laforêt ebenso. „Ich liebe unser internationales Team.“ Laforêt ist seit mehr als 20 Jahren auf Schloss Kaltenberg dabei. Jahrelang feierte ihn das Publikum in der Rolle des Schwarzen Ritters. „Ich habe hier meine schönsten Erfahrungen als Ritter und als Show-Künstler erlebt.“ Dafür mitverantwortlich sei auch die einzigartige Location: „Kaltenberg ist ein echter, historischer Ort. Die Arena ist einfach riesig und wunderschön. Sie verdient eine Show auf höchstem Niveau.“ Die Entwicklung der Show sei daher jedes Jahr eine riesige Herausforderung. Schließlich müssen mehr als 250 Darsteller – Profis und Laien – koordiniert werden.
Dafür, dass jeder der Akteure weiß, wo genau er wann zu stehen hat, ist unter anderem Janne Geest mitverantwortlich. Die Choreografin kam vor sechs Jahren mit Regisseur Alexander May ins Kreativteam. Sie ist verantwortlich für die Choreographie der Handlung – ob das nun Feste, Märsche oder Traumsequenzen sind. „Sobald ich ein Drehbuch lese, denke ich in Bildern“, erzählt die Schauspielerin und Choreografin, die auch schon große Opern oder Stadioneröffnungen mit bis zu 700 Menschen auf dem Rasen inszeniert hat. „In den ersten Jahren haben wir vor allem mit den Laien sehr viel Basisarbeit gemacht, um die Show auf das nächste Level zu heben.“ Klare und einheitliche Kommandos. Abgestimmte Bewegungsabläufe.
Das Ergebnis? „Alexander, Janne und Thomas Limpinsel haben in den letzten Jahren eine theatralische und choreografische Dramaturgie eingebracht, die zu noch mehr Spektakel und Tiefe geführt hat.“, findet Frédéric Laforêt. Und wenn man die Reaktionen des Publikums in der Arena erlebt, geht es den Zuschauern auf den Rängen genauso.
Die heimlichen Stars der Ritterturniershow auf Schloss Kaltenberg sind jedoch die Pferde. Und die lieben ihre Auftritte: „Pferde sind verspielt. Sie haben Spaß daran Neues zu sehen und sich bei den Shows – besonders beim Ritterturnier und bei der Voltige – auszutoben“, erklärt Frédéric Laforêt. Die Belastung für die Tiere werde dabei lange im Voraus berechnet. „Fordert eine Rolle viel Arbeit auf dem Pferd, teile ich sie auf mehrere Pferde auf.“ Überhaupt stehe das Tierwohl an erster Stelle. Auch hinter den Kulissen, wo die Tiere bestens umsorgt werden.Worauf darf sich das Publikum in diesem Jahr eigentlich besonders freuen? Thomas Limpinsel überlegt ein wenig. „Ohne zu viel von der Geschichte zu verraten: Es gibt diesmal eine atemberaubende Sturm-Szene. Wenn ich daran denke, packt es mich gleich wieder. Da hat Janne sich etwas Großartiges einfallen lassen.“ Wer wissen will, was genau es mit dieser Szene auf sich hat, muss das Spektakel auf Schloss Kaltenberg selbst erleben. Und gemeinsam mit tausend anderen Menschen seine Augen gebannt auf das Rund der Arena richten.
Das Kaltenberger Ritterturnier
An drei Wochenenden im Juli verwandelt sich Schloss Kaltenberg von Freitag bis Sonntag in eine mittelalterliche Turnierstadt und Erlebniswelt mit Dutzenden Markt- und Handwerksständen, zahl-reichen Tavernen und Schänken sowie mittelalterlichen Lagern. Auf dem weitläufigen Schloss- und Wald-Gelände mit seinen fünf Live-Bühnen unterhalten Gaukler, Musikanten sowie mittelalterliche Lagergruppen das Publikum den ganzen Tag lang und laden zum Entdecken, Staunen, Tanzen und Mitmachen ein. Höhepunkt des Turniertages ist die aufwändig inszenierte Liveshow in der Arena zu Kaltenberg, die durch eine packende Geschichte, großartige Pferdestunts und Special Effects besticht und die 2017 als „Beste Liveshow Deutschlands“ ausgezeichnet wurde.
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Ritterturnier Kaltenberg Veranstaltungs-GmbH
Markus Wiegand (Pressesprecher)