Lyon – der Löwe auf dem Sprung
Bei strahlendem Septemberwetter habe ich mich in den Löwen Lyon verliebt, im nässelnden Novembergrau, finde ich „die Stadt des Lichts“ nicht weniger faszinierend.
Die 480.000-Seelen-Stadt ist Kapitale des Departement Rhône Alpes in Zentralfrankreich. Es heißt, dass durch Lyon nicht nur Rhone und Saône fließen (im Süden der Stadt mündet letztere in erstere), sondern dass der beliebte Beaujolais der dritte Fluss der Stadt sei. Das nächste Beaujolaisdorf liegt nur eine halbe Fahrstunde entfernt, Rhône-Alpes-Wintersportorte sind ganz in der Nähe und drei Stunden südlich liegt das Mittelmeer, wohin die meisten gleich weiterreisen und Lyon rechts liegen lassen – ein kapitaler Fehler! Diese Stadt ist eine Attraktion an sich.
Die malerische, fast komplett intakte Altstadt rechts der Saône mit ihren schönen Plätzen, engen Gassen am Fuße des Hügel der betet: Fourvière und einem Flair, das nur alte Städte haben, gehört seit 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Aber die Schönheit geht auch auf Presqu’île, der Halbinsel weiter, umarmt von Saône und Rhône, mit dem Hügel der arbeitet: Croix-Rousse. Das Besondere an diesem französischen Löwen ist die Faszination des Alltäglichen, seineaußergewöhnlich stark ausgeprägte kulinarische Seite, die einzigartige Lichtkunst und die spektakuläre Illusionsmalerei. Beides hat längst die Grenzen überschritten und wird weltweit erfolgreich eingesetzt.
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Für den englischen Archäologen Howard Carter geht heute ein Lebenstraum in Erfüllung: Im Tal der Könige nahe dem oberägyptischen Luxor entdeckt er bei Ausgrabungen den Eingang zur Grabkammer des vermutlich im Alter von 18 Jahren verstorbenen Pharaos Tut-ench-Amun. In einem Telegramm berichtet er seinem Mäzen in London, Lord Carnarvon, von dem sagenhaften Fund. Der macht sich sogleich auf den Weg nach Ägypten, wo Ende November die Graböffnung erfolgen soll. 
Zitat des Tages: „Kein System konnte erdacht werden, das mit mehr Eifer das menschliche Glück befehdet hat als die Ehe.“ Percy Bysshe Shelley (1792-1822)
