Salzburger Land: Genuss!

Genusskammer Salzburger Land!

2020 — 100 Jahre Salzburger Festspiele. Dann wird die ganze Stadt eine Jedermann-Tafel sein — ausschließlich mit Spezialitäten aus dem Salzburger Land…

… aber schon jetzt, hat die Region – vor der Haustüre Münchens – sehr viel zu bieten. Drei Hauptthemen hatte der Tourismus-Chef Leo Bauernberger heute im Gepäck, die er vor Pressevertretern im Top-Restaurant Blauer Bock (eine Empfehlung seines Freundes Eckart Witzigmann) in München auspackte. Und weil es in Salzburg die renommierte Blaue Gans gibt, freut er sich ganz besonders über die zu erwartenden Genüsse im Blauen Bock in München.

schneemann-0082.gif von 123gif.deDie Top 3: Winter . Mobilität . Kulinarik und ihre Repräsentanten

  • Winter: Das Salzburger Land ist vorbereitet. Der Schnee ist eingetroffen. Nächste Woche wird schon einiges aufgesperrt. Besser hätten wir uns das nicht vorstellen können… sagt Markus Papai, Marketingleiter der Schmittenhöhebahn AG (Vorstand Dr. Erich Egger) in Zell am See. Die älteste Seilbahn im Salzburger Land, die 1927 zum ersten Mal in Bewegung gesetzt wurde, erklimmt ab heuer neue Sphären.
  • Mobilität: langjähriger Partner ist die Deutsche Bahn AG, heute vertreten durch Michael-Ernst Schmidt (Leiter und Sprecher Kommunikation Bayern) und Urgestein Khaled El Hussein. Täglich (!) fahren 32 Züge von München ins Salzburger Land.
  • koch-0003.gif von 123gif.deKulinarik ist ein großes Thema – auch in den Bergrestaurants. 60% der fast 10.000 Bauern der Region arbeiten ökologisch. Einer der idealtypischen Vertreter beim München-Treff ist Bio-Bauer Sepp Eisl, der 16 Jahre in der Politik mitgewirkt hat und eigentlich immer schon Fulltime-Bauer sein wollte. Das Dessert des heutigen Pressetreffs gestaltet er mit Hans Jörg Bachmeier, der seit über 14 Jahren mit Stefan Grosse gemeinsam das Restaurant mit Hotel Blauer Bock am Viktualienmarkt betreibt. 

Außer den oben namentlich genannten Vertretern der Region, sind noch zahlreiche weitere angereist, deren angenehme Gesellschaft wir vollumfänglich genießen durften!  

 

Markus Papai präsentiert Neuerungen. Emotional abgeholt wird man mit kurzen  Bild- und Filmimpressionen: Zell am See, Kaprun. Seilbahnen und Tourismusverband: Car-Connection: ski-in-ski-out für Gast und Umwelt und Zell-am-See-Xpress ein Ganzjahresprodukt

Drei Skiregionen mit einer Karte erlebbar: Verbunden wird: Schmittenhöhe und Skicircus Saalbach (Hinterglemm, Leogang, Fiebergrunn)

Teilsektion 2 und 1: Über den Tälerrand der neue Zell-am-SeeXpress. Eröffnung 7. Dezember 2019. Ein Navigationssystem im Skigebiet soll demnächst garantieren, dass Kunde und Gast gut informiert auf den Brettln und auf alles andere stehen

ski-0007.gif von 123gif.deMeilensteine: 5 sehr lange Talabfahrten. ab 6. Dezember (Eröffnung) 28 Seilbahnen/Lifte und 77 Pistenkilometer, ski-in-ski-out und in nur 7 Min auf der SkipisteWinterstart am Berg – am 7. Dezember mit Rainhard Fendrich und Aura Dione
Neu: Alpin Card: 1 +3 = ∞ (unendlich) viel Skispaß und Kulinarik: 99 Skihütten in diesem Gebiet!

  • Von Kaprun mit der Car-Connection auf den Gletscher

Übrigens: Das Meine stille-Nacht-Musical, das über 16.000 Besucher ins Salzburger Land gezogen hat, wurde im Oktober 2019 mit dem Deutschen Musicalpreis in Hamburg ausgezeichnet. Die Jury hat einen Sonderpreis für die „Meine Stille Nacht“-Kids vergeben, um deren außergewöhnliche Leistung als jugendliche Darsteller herauszuheben.


 

Wichtige Info-Broschüren:

  • Neueste Angebote im Salzburger Land
  • VIA CULINARIA. Genusswege im Salzburger Land
  • Winterurlaub mit der Bahn: Die attraktivsten Ski-Angebote mit Bahnanreise wurden zusammengefasst mit Direktverbindungen in die Skigebiete. Michael-Ernst Schmidt (DB) betont, dass Österreich für die Bahn Deutsches Top-Reiseland bleibt. Ohne Stau mit der Bahn nach Österreich: München-Salzburg: 90 Minuten. Hamburg-Zell-am-See direkt – z.B. mit dem Supersparpreis Europa 19,90 €… wenn man ein Ticket erwischt.  

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Zu guter Letzt gibt Sepp Eisl vom Wolfgangsee, der kürzlich die Auszeichnung Bester Biobauerlandwirt im deutschsprachigen Raum in Berlin erhalten hat, einen Einblick in sein Leben als Biobauer. Seine Familie bewirtschaftet seit 1490 das eigene Gut – quasi nachhaltig seit 500 Jahren, einen typischen Kleinbauernhof im Salzkammergut. Schon mit 17 Jahren hat sich der Sepp in der Landwirtschaftsschule überlegt, wie man eine Familie von der Landwirtschaft ernähren kann. Das muss doch möglich sein – dachte er, musste aber bald einsehen, dass das enge Korsett des Reglements dabei sehr störend war. Wahrscheinlich ist er später erst mal in die Politik gegangen, um dieses „Korsett“ aus der Nähe zu studieren 

Mit 2 Schafen und 9 Lämmern fing er an und machte erste Gehversuche mit Schafsmilch, dann mit der Frau :-), die mit eingestiegen ist. Sepp Eisl war immer schon war er der Meinung, dass Partnerschaft wichtig ist – in diesem Fall auch mit der Gastronomie. Seit zweieinhalb Jahren hat er auch für sein einmaliges Schafsmilch-Speiseeis beständige Partnerschaften. Mit 32 Jahren ging er in die Politik, wo er 16 Jahre im Landwirtschaftsbereich tätig war.

essen-0081.gif von 123gif.deDer Wunsch, Fulltime-Bauer zu sein hat ihn vor 6 Jahren wieder aus der Politik herausgeholt. Inzwischen ist seine Familie sehr gut in der Lage, den Betrieb erfolgreich zu führen und davon leben zu können und hat schon viele Qualitätswettbewerbe gewonnen. Auch am Viktualienmarkt ist der Schafskäse vom Wolfgangsee zu haben. Was kann man mit Schafsmilch noch machen? Eiscreme? Dann ist die Ausbildung zum Eismacher naheliegend – natürlich nur aus biologischen Rohzutaten hergestellt.

Wir durften uns sowohl von der Qualität der Eiscreme als auch von der des Käses überzeugen: einfach köstlich! Eine Novität: Honigsüßer Schafskäse.

Sepp Eisl: „Wir wollen als Bauern und als Produzenten von ökologischen Produkten unseren Teil dazu leisten, auf handwerklich hohem Niveau die Produkte weiter zu veredeln weil wir glauben, dass wir in Europa eine Handwerkskultur aufrecht erhalten müssen. anstatt immer mehr industriell Gefertigtes zu konsumieren. Dieses Bewusstsein sollte schon an den Schulen entwickelt werden. Dafür setzen wir uns ein. Bauern überleben, Lebensmittelhandwerk überlebt.“

Wie recht er hat…

(Rena Sutor, PresseTerminMünchen)

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