TRIAS Gesundheitslunch

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Rezepte für Körper und Seele

Kulinarische Aromatherapie und Hildegard von Bingen Heilküche

Essen ist viel mehr als reine Nahrungsaufnahme. Die Inhaltsstoffe der Speisen, die Zusammensetzung der Zutaten und die Aromen darin können beruhigen, Kraft oder gute Laune spenden. Wie vielfältig das Thema gesunde Ernährung ist, konnten Journalisten beim TRIAS-Gesundheitslunch erfahren, zu der der Stuttgarter Verlag der Thieme Verlagsgruppe – bekannt für seine Ratgeber für Gesundheit und Wohlbefinden – unter dem Motto ‚Rezepte für Körper und Seele‘, am 11.10.19, in das Eventlokal anderswo in München eingeladen hat, und dort zwei Neuerscheinungen vorstellte.koch-0008.gif von 123gif.de

Christina Richon ist als Köchin aus Printmedien und Fernsehen bekannt und weiß, wie man mit den passenden Aromen sein Wohlbefinden steigert. In ihrem Kochbuch „Meine Aromaküche“ zeigt sie, wie man Blüten, Kräuter und Aromaöle wohltuend und genussvoll beim Kochen einsetzt. Jutta Martin ist Expertin für die Heilküche der Äbtissin Hildegard von Bingen. Ihr Buch stellt Rezepte vor, die der ganzen Familie schmecken, gesund sind und guttun.

Die beiden Autorinnen sprachen darüber, wie natürliche Nahrungsmittel zur Heilung und Gesundung beitragen, stellten bewährte Haus- und Heilmittel vor und sind überzeugt, dass Genuss und Gesundheit beim Kochen sehr gut miteinander verbunden werden können. Nach ihren kenntnisreichen Ausführungen kochten sie „live“ Rezepte aus ihren Büchern nach und die Pressevertreter konnten so einige Köstlichkeiten genießen.

Im Anschluss gab es Gelegenheit für persönliche Gespräche mit Christina Richon und Jutta Martin. (Ursula Süß-Loof, M.A.) 


 

Trias Verlag Christina Richon Meine AromakücheTrias Verlag
Christina Richon

Meine Aromaküche

Gesundheit & Genuss: Über 130 duftende und köstliche Gerichte mit Kräutern, Gewürzen und Blüten

188 S., € 24,99, zahlr. Farbf., ISBN 978-3-432-10957-2

Unsere Natur bietet ein reiches Füllhorn an unterschiedlichen Düften und Aromen. Zitrusfrüchte für gute Laune, Ingwer und Pfeffer zur Stärkung des Immunsystems und Rosenblüten, um zu entspannen: Diese aus der Aromatherapie bekannten Wirkweisen lassen sich auch beim Kochen nutzen. Christina Richon – aus Print und Fernsehen bekannte und mehrfach ausgezeichnete Köchin – weiß, wie man mit den passenden Aromen sein Wohlbefinden steigert. In ihrem neuen Kochbuch stellt sie Rezepte vor und zeigt, wie man Blüten, Kräuter und Aromaöle in der Küche wohltuend und genussvoll einsetzt. Gewürze wie Wasabi, Minze, Kurkuma und Kaffee oder die Aromen aus Orangen- und Jasminblüten machen ihre Rezepte schmackhaft und gesund. – Aromatherapie zum Essen: „Mit natürlichen Zutaten, wertvollen Inhaltsstoffen und intensiven Aromen lassen sich ganz unkompliziert kulinarische Köstlichkeiten zaubern, die wahre Glücksgefühle auslösen können. Das Glück mit Löffeln essen – eine schöne Vorstellung, wie ich finde“, so Richon. Balsamisch-süße Aromen, die zum Beispiel in Vanille, Zimt oder Sternanis vorkommen, verbreiten eine warme, wohlige Stimmung und kommen besonders gut beim Backen zur Geltung. Diese Zutaten eignen sich aber auch für andere Gerichte: „Ein Hauch Vanille an Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch oder Gemüse bringt ein umwerfend blumiges Aroma“, erklärt die Autorin. Auch bittere Aromen aus Gewürzen und Kräutern wie Safran oder Kaffee können Gerichten neue geschmackliche Dimensionen verleihen: „Bereiten Sie Ihre nächste Vanillesoße mit ein bis zwei frischen Lorbeerblättern zu – geschmacklich eine Wucht!“, erklärt Richon. Bittere Aromen fördern zudem die Verdauung und kurbeln die Fettverbrennung an.

Neben zahlreichen Tipps und Tricks finden die Leser 130 Rezepte von Christina Richon – von Lavendel-Ratatouille über heiße Kirschen mit Mascarpone-Pfeffer-Creme bis hin zu Ananas-Mojito. Gewürze wie Wasabi, Minze oder Kurkuma oder die Aromen aus Orangen- und Jasminblüten machen die Rezepte schmackhaft und gesund.“Kochen ist meine Leidenschaft – Aromatherapie meine Erfahrung. Wenn beides sich trifft, erleben wir ein Feuerwerk für alle Sinne – und fühlen uns wohl und ausgeglichen. Ich nenne es Kulinarische Aromatherapie.“


 

Trias Verlag Jutta Isabella Martin Hildegard von Bingen HeilkücheTrias Verlag
Jutta Isabella Martin

Hildegard von Bingen

HEILKÜCHE

272 S., € 24,99, zahlr. Farbf., ISBN 978-3-432-10703-5

Kochen und Heilen mit dem Wissen der Äbtissin Hildegard von Bingen ist zeitlos gültig. Regional, saisonal, Slow Food – diese aktuellen Ernährungstrends treffen auch auf die Empfehlungen zu, die die Äbtissin Hildegard von Bingen in ihrer Heilkunde weitergab. Heimische Obst- und Gemüsesorten, frische Kräuter oder glutenarmer Dinkel sind Bestandteile der Rezepte, die Jutta Martin in ihrem Buch vorstellt. „Hildegard von Bingen erkannte die elementare Bedeutung einer gesunden Ernährung als beste Voraussetzung für Gesundheit bis ins hohe Alter“, erklärt Martin. Die Äbtissin beobachtete die Wirkung von Kräutern und Pflanzen und stellte fest, dass bestimmte Nahrungsmittel wie Medizin auf den Körper wirken, andere hingegen zu Blähungen, Völlegefühl oder Unwohlsein führen können. Bestimmte Getreidesorten wie Dinkel und Hafer, Hülsenfrüchte oder Gemüse wie Fenchel und Kürbis stufte Hildegard von Bingen beispielsweise als besonders wohltuend und damit empfehlenswert ein. Jutta Martin kennt Rezepte für wohltuende Mahlzeiten sowie für Tinkturen und Elixiere bei Erkältung, Kopfschmerz & Co. „Wenn ich weiß, was meinem Körper guttut, dann kann ich meine gewohnten Speisen mehr oder weniger beibehalten und nur im Bedarfsfall die eine Zutat gegen die andere austauschen. Und schon habe ich aus einer Mahlzeit, die nur meinen Magen füllt, ein Essen als Medizin gemacht.“ Als ‚Hildegard vom Bodensee begeistert Jutta Martin ihr Publikum seit Jahren mit Vorträgen, Seminaren und Koch-Workshops.

Apfelstrudelaufstrich, Kürbis-Gnocchi oder Cranberry-Walnuss-Muffins: Das Buch von Jutta Martin bietet Gerichte für die ganze Familie, die gesund sind und guttun. Außerdem stellt sie die 28 wichtigsten Heilpflanzen und Gewürze aus der Hildegard-Medizin und zeigt, was man damit machen kann. Beispielsweise Akeleihonig bei Bronchitis oder Basilikumsalbe als Wundsalbe und Handcreme.

Heilsam genießen und Essen als Medizin: Altbewährtes Wissen ist wieder gefragt.

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