PresseTermin 10/2019

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Terminarchiv: 
2019: 10090807, 06, 0504, 03, 02, 01 2018: 12, 11,10090807,060504 03, 0201 2017: 121110090807060504030201;
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Oktober

  • Die 01.10.19

11h PK Literaturhaus. Jubiläumsprogramm des 10. Literaturfests München

  • Mo 07.10.19

11h PK Lange Nacht der Münchner Museen, Referenten*innen:
– Matthias Mühling, Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau
– Dr. Uta Werlich, Direktorin des Museums Fünf Kontinente
– Dr. Martina Taubenberger, Geschäftsführerin der whiteBOX
– Markus Wölfle, Leiter Unternehmenskommunikation MTU Aero Engines AG
– Benita Meißner, Kuratorin der Galerie der DG und Kuratorin der artionale 2019
– Ralf Gabriel, Geschäftsführer der Münchner Kultur GmbH (Moderation) 

  • Die 08.10.19

19h Auftaktveranstaltung des 13. Münchner Klimaherbst: „Die bewegte Stadt“

11h Premiere in Hellabrunn: Wiederansiedelung der gezüchteten Bachforellen im Auer-Mühlbach. Mit dem in-situ-Artenschutzprojekt im Hellabrunner Fischbruthaus fördert der Tierpark die Nachzucht der gefährdeten Bachforelle. Treffpunkt: 10:30 Uhr am Flamingo-Eingang, Tierpark Hellabrunn

  • Do 10.10.19

11h PVB ERIKA MANN Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin. Eine Ausstellung der Monacensia im Hildebrandhaus (11.10.19-30.6.20)

13.30h PK Bodyguard. Das Musical

Auswärts Ausstellung 14,30h Der Blaue Reiter. Das Moment der Abstraktion. Franz-Marc-Museum, Kochel am See (13.10.19-16.02.2020) Eine neue, bedeutende Dauerleihgabe, das Gemälde August Mackes, Café am See, von 1913 ist Anlass, die verschiedenen Abstraktionstendenzen, die die Künstler des »Blauen Reiters« in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg entwickelten, nebeneinanderzustellen. Trotz der Unterschiedlichkeit der Ansätze, die auf jeweils anderen theoretischen Überlegungen der Künstler basieren, gibt es gemeinsame Wurzeln in der Suche nach dem spezifisch »Geistigen in der Kunst«, dem Versuch, den »wesentlichen Kern« hinter der Erscheinung der Dinge zu finden und darzustellen. Bis auf Kandinsky folgten die Künstler des »Blauen Reiters« bei diesem Abstraktionsvorgang der Inspiration durch den französischen Orphismus, insbesondere der Malerei Robert Delaunays, den sie in Paris um 1912 persönlich kennenlernten und der in diesen Jahren in Berlin und in München ausstellte.

  • Frei 11.10.19

11h Buchvorstellungen / Gesundheit

  • Die 15.10.19

9-18h Reichert Press Day

11h O. WINSTON LINK. RETROSPEKTIVE. Kunstfoyer. Presserundgang mit Isabel Siben (Kuratorin) / Ashley Webb (Collection O. Winston Link Museum, Roanoke, Virginia) / Hagen von Ortloff (Fernsehmoderator, bekannt aus der SWR-Sendung „Eisenbahn-Romantik“)

  • Mi 16.10.19

13h PVB Balkrishna YoshiArchitektur für den Menschen. A.M. Architekturmusum der TU München (17.10.19–19.01.20) Balkrishna V. Doshi (* 1927 in Pune, Indien) ist Architekt, Städteplaner und Lehrer. Er zählt zu den einflussreichsten Pionieren moderner Architektur in Indien. In über 60 Jahren architektonischer Praxis hat er eine Vielzahl an unterschiedlichen Projekten verwirklicht, wofür Doshi 2018 mit dem renommierten Pritzker-Preis geehrt wurde. Seit den 1950er-Jahren hat er mehr als 100 Gebäude realisiert, darunter Verwaltungs- und Kultureinrichtungen, Siedlungen und Wohnhäuser. International bekannt wurde er durch seine visionären Stadtplanungen und sozialen Wohnprojekte sowie durch sein großes Engagement im Bildungsbereich. Zu den Pionierleistungen gehören unter anderem das Indian Institute of Management (1977-1992), sein eigenes Architekturbüro Sangath (1980) und die berühmte Wohnsiedlung Aranya für Menschen mit geringem Einkommen (1989). Sein Verständnis von Architektur ist stark von Le Corbusier und Louis Kahn geprägt, mit denen er als junger Architekt zusammenarbeitete. Ausgehend von deren moderner Formensprache hat er jedoch ein ganz eigenes ästhetisches Vokabular entwickelt, das mit lokalen Bedürfnissen und indischen Traditionen in Einklang steht. Doshis Gesamtwerk wird vom 17. Oktober 2019 bis zum 19. Januar 2020 im Architekturmuseum der TUM in einer Retrospektive gezeigt. Anhand einer Fülle von Originalzeichnungen, Architekturmodellen, Plänen, Malereien, Fotografien, Filmen und begehbaren Rauminstallationen wird sein Schaffen in den Bereichen Architektur, Städtebau, Design und Kunst umfassend präsentiert. Die Ausstellung ist ein Projekt des Vitra Design Museums und der Wüstenrot Stiftung in Kooperation mit der Vastushilpa Foundation. 

  • Do 17.10.19

17h PVB „VAN DYCK“, Alte Pinakothek. im Zuge der Vorbereitungen zur Ausstellung „VAN DYCK“ wird ein zentrales Werk der Ausstellung in den Sonderausstellungsräumen der Alten Pinakothek installiert: Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste, Wien: Anthonis van Dyck, Selbstbildnis, um 1615

  • Sa 19.10.19

10h PK 8. Bayerischer Landespsychotherapeutentag „Psychotherapie in Grenzsituationen“

20-02h Lange Nacht der Museen 

  • Mi 23.10.19

11h Hermann Glöckner – Ein Meister der Moderne Staatliche Graphische Sammlung (24.10.19–19.01.20) Zweifellos zählt Hermann Glöckner (1889 Dresden – 1987 Westberlin) heute zu den Ausnahmekünstlern unter den Avantgardisten der deutschen klassischen Moderne. Trotz widriger politischer Umstände in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur und des darauf folgenden DDR-Regimes in Ostdeutschland hat er als ‚Nonkonformer‘ in Dresden über Jahrzehnte hinweg in Abgeschiedenheit kontinuierlich ein herausragendes künstlerisches Werk geschaffen, das es noch immer zu entdecken gilt.

17h P-Event Tourismus

  • Do 24.10.19

10h PVB VAN DYCK, Alte Pinakothek, Im Rubenssaal. Ausstellung in der Pinakothek derModerne (25.10.19 – 2.2.20)

11h Region Marken, präsentiert durch Geldhauser

11h PVB Anthonis van Dyck. Pinakothek der Moderne (25.10.19-2.2.20) ALTE PINAKOTHEK Anthonis van Dyck – in ganz Europa wurde er gefeiert für seine Porträts von Fürsten, Feldherren, Künstlern und Schönheiten seiner Zeit. Sie alle wurden von ihm unvergleichlich lebendig und zugleich repräsentativ ins Bild gebannt. Doch der Weg zum Ruhm war kein einfacher: Seine künstlerischen Anfänge standen im Zeichen des berühmten Peter Paul Rubens, dem gleichermaßen bewunderten wie fast übermächtigen Vorbild, das seine frühen Historienbilder prägte. Erst in Italien, unter dem Einfluss der venezianischen Malerei, von Tizian und Tintoretto, fand er seinen eigenen Weg.

Die Ausstellung bringt dem Besucher eine Künstlerpersönlichkeit nahe, die auf der Suche war, im Ringen mit der eigenen Kreativität und den künstlerischen Zielen. Die intensive Auseinandersetzung mit den Vorbildern führte letztlich von der Historien- zur Porträtmalerei, mit der Van Dyck zu einem der bekanntesten und gefragtesten Maler seiner Zeit aufstieg. Der hohen Nachfrage begegnete er mit effizienten Produktionsmethoden und einer arbeitsteilig organisierten Werkstatt, und so tritt er uns nicht nur als Künstler, sondern im gewissen Sinne auch als Unternehmer vor Augen.

Die hier präsentierten Einblicke in eine Künstlerpersönlichkeit beruhen auf den Ergebnissen eines mehrjährigen Forschungsprojekts zum Münchner Van Dyck-Bestand, welches der Ausstellung vorausging. Dessen Ziel war es, zu einer genaueren zeitlichen Einordnung der Gemälde zu kommen, die Entwicklung der spezifischen künstlerischen Handschrift nachzuvollziehen und daraus Kriterien zur Unterscheidung von eigenhändigen Werken und denen der Werkstatt abzuleiten. Anhand von Röntgenaufnahmen und Infrarotreflektogrammen, die in der Ausstellung gezeigt werden, lässt sich insbesondere an den frühen Historiengemälden nachvollziehen, wie Van Dyck Kompositionen entwickelte, wieder verwarf und überarbeitete, bis das Ergebnis seinen Vorstellungen entsprach. Die Erkenntnisse über die Bildgenese und die Arbeitsmethoden ermöglichten zugleich einen Einblick in eine der produktivsten Künstlerwerkstätten des 17. Jahrhunderts.

Mit rund 100 Exponaten, darunter zahlreiche Leihgaben von Museen und Privatsammlungen in Europa und den USA, zeichnet die Ausstellung die künstlerische Entwicklung von Van Dyck nach. Die erste Sektion ist den früh entstandenen Werken gewidmet. Es handelt sich überwiegend um Historiengemälde, die den Einfluss von Rubens verraten. Kennzeichnend für diese Schaffensphase ist die komplexe Werkgenese, die in der Ausstellung auch durch Zeichnungen und Skizzen anschaulich wird.

Die nach dem Italienaufenthalt entstandenen Werke stehen im Mittelpunkt der zweiten Sektion: Vor allem die Mariendarstellungen reflektieren die künstlerischen Impulse, die Van Dyck von Tizian empfangen hatte. Die zahlreichen Bildnisse aus dieser Zeit markieren jedoch auch eine Neuorientierung in seinem künstlerischen Schaffen. Seine Porträts kennzeichnet eine sensible Beobachtung der Persönlichkeit, die er zugleich mit geradezu sinnlich wahrnehmbaren Stoffen und in einem repräsentativen Dekor zu inszenieren wusste. Dies belegen auch die in der Münchner Sammlung in eindrucksvollen Beispielen vertretenen Künstlerbildnisse. Ihnen ist die dritte Sektion der Ausstellung gewidmet.

Die zehn Grisailleskizzen aus dem Münchner Bestand, die mit dem monumentalen Projekt der „Ikonographie“ in Verbindung stehen, eröffnen die vierte Sektion: Sie reflektiert die Arbeitsprozesse innerhalb der Werkstatt von den eigenhändigen Vorlagen Van Dycks bis zur abschließenden Ausführung im Kupferstich oder in der Radierung. Ebenso wie die Reproduktionsgraphik hatten auch die zahlreichen, von besonders qualifizierten Werkstattmitarbeitern angefertigten Repliken einen entscheidenden Anteil an der Verbreitung von Van Dycks Œuvre, steigerten so seinen Ruhm und sicherten sein künstlerisches Nachwirken.

 

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