Hildegard von Bingen: Heilküche

Trias Verlag Jutta Isabella Martin Hildegard von Bingen HeilkücheTrias Verlag
Jutta Isabella Martin

Hildegard von Bingen

HEILKÜCHE

272 S., € 24,99, zahlr. Farbf., ISBN 978-3-432-10703-5

Kochen und Heilen mit dem Wissen der Äbtissin Hildegard von Bingen ist zeitlos gültig. Regional, saisonal, Slow Food – diese aktuellen Ernährungstrends treffen auch auf die Empfehlungen zu, die die Äbtissin Hildegard von Bingen in ihrer Heilkunde weitergab. Heimische Obst- und Gemüsesorten, frische Kräuter oder glutenarmer Dinkel sind Bestandteile der Rezepte, die Jutta Martin in ihrem Buch vorstellt. „Hildegard von Bingen erkannte die elementare Bedeutung einer gesunden Ernährung als beste Voraussetzung für Gesundheit bis ins hohe Alter“, erklärt Martin. Die Äbtissin beobachtete die Wirkung von Kräutern und Pflanzen und stellte fest, dass bestimmte Nahrungsmittel wie Medizin auf den Körper wirken, andere hingegen zu Blähungen, Völlegefühl oder Unwohlsein führen können. Bestimmte Getreidesorten wie Dinkel und Hafer, Hülsenfrüchte oder Gemüse wie Fenchel und Kürbis stufte Hildegard von Bingen beispielsweise als besonders wohltuend und damit empfehlenswert ein.

Jutta Martin kennt Rezepte für wohltuende Mahlzeiten sowie für Tinkturen und Elixiere bei Erkältung, Kopfschmerz & Co. „Wenn ich weiß, was meinem Körper guttut, dann kann ich meine gewohnten Speisen mehr oder weniger beibehalten und nur im Bedarfsfall die eine Zutat gegen die andere austauschen. Und schon habe ich aus einer Mahlzeit, die nur meinen Magen füllt, ein Essen als Medizin gemacht.“ Als ‚Hildegard vom Bodensee begeistert Jutta Martin ihr Publikum seit Jahren mit Vorträgen, Seminaren und Koch-Workshops.

Apfelstrudelaufstrich, Kürbis-Gnocchi oder Cranberry-Walnuss-Muffins: Das Buch von Jutta Martin bietet Gerichte für die ganze Familie, die gesund sind und guttun. Außerdem stellt sie die 28 wichtigsten Heilpflanzen und Gewürze aus der Hildegard-Medizin und zeigt, was man damit machen kann. Beispielsweise Akeleihonig bei Bronchitis oder Basilikumsalbe als Wundsalbe und Handcreme.

Heilsam genießen und Essen als Medizin: Altbewährtes Wissen ist wieder gefragt.

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