Gesund: Der PO Doc

12.06.2019 Thieme Verlag
Martin Wilhelmi

DER 

PO- 

DOC

Eine medizinische Reise zum Ende des Darms

336 Seiten, 17,99 € [D], 18,50 € [A]. ISBN: 9783432110264. (E-PUB 13,99 €). ISBN: 978-3-432110271


.
.
Sind wir jetzt echt im Arsch?
PoDoc klingt nicht so barsch
Brecht alle auf, bald schon
Zur Kehrseiten-Expodition 
.
Wilhelmi macht empathisch
Ärsche, per se, sympathisch
Zum A. der Welt und weiter
Führt uns dieser Reiseleiter
.
Der Gastroenterologen-Boss
Stellt Ärsche beruflich bloß
Und enthüllt witzig-sittlich
Was angeblich unappetitlich

mann-0018.gif von 123gif.de

Er präsentiert einfühlsam 
Den Po jenseits der Scham
Gehirn soll der auch haben
Singen sei eine der Gaben
.
Mir wird ums Herze warm
Auch ein Arsch hat Charme
Und endlich ein Gesicht
Das Buch ist ein Gedicht

Kann der Po singen und hat unser Arsch ein Gehirn? Was lebt am Ende des Darms? Was kommt raus und was darf rein? Wie funktioniert der Anus und wofür brauchen wir ihn? Der Gastroenterologe Dr. Martin Wilhelmi kennt viele interessante Fakten zur menschlichen Kehrseite. In dem Buch „Der Po-Doc. Eine spannende Expedition zum Ende des Darms“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019) schafft er Tabus aus der Welt und holt den Po aus der Schmutz- und Ekel-Ecke heraus – mit einem Augenzwinkern und manchmal spannend wie ein Krimi. 

„Darf ich mich vorstellen? Ich bin der Po-Doc und lade Sie ein auf eine Reise zu einer geheimen Stelle, über die man selten spricht. Starten wir also auf die Reise an den Arsch der Welt, zur Welt des Arsches“, so beginnt Dr. Martin Wilhelmi sein Buch, das Wissenswertes und Unterhaltsames zum Thema Po-Gesundheit vermittelt. Diese liegt Wilhelmi am Herzen. „Ich hoffe, diesen Ort so zu beleuchten, dass Sie danach das kleine Loch zwischen Ihren Pobacken als das Wunder sehen, das es ist. Die Beachtung und die Pflege der Gesundheit steht damit diesem Organ genauso zu wie jedem anderen: Love your butt! Liebe deinen Po!“, fordert er.

Gemeinsam mit dem Leser verlässt er in seinem Buch die Zone der Schamgefühle. Er wandert von außen über die Pobacken ins Innere des Allerwertesten. Dabei führt ihn seine Entdeckungsreise über Damm, Poritze und Anus bisn den Enddarm und zum Beckenboden. So erfahren Leser beispielsweise, dass man sich den Po wirklich breit sitzen kann oder das dort eingewachsene Haare Beschwerden verursachen können. In manchen Fällen müssen sie sogar operativ entfernt werden. Soldaten im Vietnamkrieg litten häufig unter der sogenannten „Jeep disease“. Die oft langen Fahrten in den ungepolsterten Jeeps führte dazu, dass abgebrochene Haare am Po durch Reibebewegungen in die Haut gedrückt wurden und sich entzündeten.

„Ich hoffe, diese Reise zum Po macht Sie ein kleines Stück offener“, so Wilhelmi über sein Buch. „Vielleicht in der Hinsicht, im Bereich des Schließmuskels entspannter zu werden, im Bereich der Pomuskeln und des Beckenbodens trainierter zu werden, besser zu überlegen, ob und was man sich denn nun in den Po einführen sollte, soziokulturell offener zu werden und den Po nicht als ausschließlich schmutzige oder beschämende Zone zu diskriminieren.“ Schließlich ist er aller Ehren wert – der Allerwerteste.

Kommentare sind geschlossen.