30.1.-30.6.19 SAMURAI

30.1.-30.6.19 SAMURAI Papierkunst bei Ludwig Beck
 
Inspiriert von der großen Samurai-Ausstellung in der Kunsthalle München ab Frühjahr 2019, präsentiert Ludwig Beck parallel dazu eine Schaufenster-Installation mit zeitgenössischer Papierkunst. Der in München lebende Künstler Fabian Gatermann wurde eingeladen, sich mit dem Thema der japanischen Samurai-Kultur auseinanderzusetzen. Er kreiert mit seinen feinsinnigen Papierarbeiten in dem für alle sichtbaren Schaufenster in der Münchner Innenstadt eine Ergänzung zur Samurai-Ausstellung in der Kunsthalle.

Zusätzlich bietet die japanische Künstlerin Nobuko Yasuda auf Einladung von Ludwig Beck, Shodo (eine Form der Kalligraphie) – und Origami-Workshops während der monatlichen Afterwork-Abende in der Kunsthalle an.
Papierinstallation des Münchner Künstlers
Fabian Gatermann für Ludwig Beck   
         

Der Münchner Künstler Fabian Gatermann nimmt die Kooperation der Kunsthalle mit Ludwig Beck zur Samurai-Ausstellung zum Ausgangspunkt, um die japanischen Mon (Symbole ähnlich den heraldischen Wappen) durch Papierprägezeichnungen darzustellen. Dabei gelingt ihm ein Brückenschlag zwischen zeitgenössischer Kunst und Tradition in einer nahezu schwerelosen Installation. Papier ist sowohl ein tradierendes Medium, das Wissen weitergibt, aber auch Gemeinschaft und Identität schafft.
Der Künstler prägt von Hand die Mons mit Prägestiften ins Papier, nur das Licht arbeitet die filigranen Schattenreliefs aus dem weiß in weiß räumlich heraus. Der Künstler schafft so einen subtilen Raum mit Papier, indem er die fiktiven Symbole und Wappen zum kaiserlichen Mon in hierarchischen Strukturen übereinanderlegt und beleuchtet.

Geöffnet ab Mittwoch 30.01.2019, Schaufenster Dienerstrasse
 
Shodo- und Origami-Workshops von Nobuko Yasuda bei der Afterwork Kunsthalle
 
Die in Kobe/Japan geborene Künstlerin lebt seit 1981 in München und ist Schülerin der SHODO-Meister Kako Terabe und Shizan Uera. In ihren Workshops während der Afterwork-Abende in der Kunsthalle zeigt sie während der Samurai-Ausstellung Shodo-Vorführungen (eine Form der Kalligraphie) von  jeweils ca. 15 Minuten Länge, bei denen sie mit einem großen Pinsel auf Papier malt. Besucher werden auch eingeladen, sich selber in der Kunst des Origami zu versuchen, jedes Mal mit einem anderen Thema. Soviel wird schon verraten: es wird rote Lippen und Herzen geben, Schachteln und natürlich die typischen Kraniche.

Die Workshops finden jeden 3. Mittwoch im Monat zum Afterwork in der Kunsthalle an folgenden Terminen statt:
20.02., 20.03., 17.04., 15.05. und 19.06.2019, Uhrzeit: ab 19 Uhr, geöffnet bis 22 Uhr.
Kunsthalle München, Theatinerstr. 8, 80333 München
01.02.-30.06.19 Kunsthalle München  
Samurai. Pracht des japanischen Rittertums


Über Jahrhunderte prägten die Samurai die Geschichte Japans – nicht nur als Krieger, sondern auch als politische Elite. Ihr Mythos erzählt von Tapferkeit und Disziplin, von Loyalität und nobler Selbstaufopferung – aber auch von Verrat, Intrigen und erbarmungsloser Gewalt. Ihre mit höchster Handwerkskunst aus edlen Metallen und kostbaren Stoffen hergestellten Rüstungen waren nicht nur wirkungsvolle Schutzpanzer, sondern auch imposante Statussymbole. Die Ausstellung lässt anhand prächtigster Exponate aus der Sammlung Ann und Gabriel Barbier-Mueller die spannungsvolle Geschichte des japanischen Rittertums lebendig werden.


LUDWIG BECK gehört zur Spitze der deutschen Textil-Einzelhandelsunternehmen und liegt im Herzen Münchens, direkt am Marienplatz. Auf sieben Etagen bietet das Münchner Modeunternehmen internationale Mode, Lederwaren und Accessoires, exklusive Kosmetik und mit mehr als 120.000 Titeln Europas größte stationäre Auswahl an Klassik, Jazz, Weltmusik und Hörbüchern. Das von den Münchnern auch liebevoll „LUDWIG BECK am Rathauseck“ genannte Kaufhaus existiert seit 1861. Der besondere Bezug zur Kultur zeigt sich durch regelmäßige, hochkarätige Veranstaltungen und Konzerte im Haus, Installationen und Kooperationen mit Institutionen und Künstlern, seit 2017 mit der Kunsthalle München.

Pressekontakt Bettina Pauly Kultur PR

 

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