1. Jahrestag von Fidel Castros Tod

1. Jahrestag von Fidel Castros Tod:

Ehrerweisungen in ganz Kuba

von Lic. Alex Michel Reyes Martínez

In der Nacht vom 5. Dezember gedenken die Kubaner des 1. Jahrestags des Todes von Chefkommandant und Revolutionsführer Fidel Castro. Eine Kulturgala findet im Teatro Heredia von Santiago de Cuba statt und wird im Fernsehen übertragen.

Die zu Beginn geäußerten Worte enthielten einen Kurzabriss der von Fidel Castro wahrgenommenen Hauptaufgabe, Kunst und Kultur in die äußersten Winkel Kubas zu tragen. Dazu schuf er ein Schulsystem von Kunstlehrenden welche zum ersten Mal Jugendliche aus allen Sozialschichten und Rassen bildeten. Dazu zählten ebenfalls Ballett- und Filmschulen, welche mit der Zeit Weltruhm erlangten. Dadurch wurde das Volk dem Grundsatz von José Martí gerecht: „Bildung allein führt zu wahrer Freiheit!“

Anschließend ging der Vorhang für eine Nacht vibrierender Emotionen auf und die rund 300-köpfige Oriente-Sinfonie und die des Konservatoriums Esteban Salas führten die werten Kulturgäste einmalig gekonnt durch die Gedenknacht.

Als erster erschien auf der Bühne der Minnesänger Eduardo Sosa, der Verse von José Martí musikalisch wiedergab. Ihm folgte Frank Fernandez, der als einer der besten Pianisten der Gegenwart gilt. Er gab einen leuchtenden Strauß seiner Inspirationen zum Besten, darunter waren bekannte Melodien, welche dieses als Begleitchor mitsang. Es folgten ein Saxophon-Duo und das Quintett Rebelde mit dem bekannten „Hay que cuidar a Fidel „ gebt auf Fidel acht!“, umrahmt von Balletttänzerinnen der Choregraphie „El Cimarron“. In der Folge produzierten sich die ausgezeichneten Schauspielerinnen Corina Mestre und Theaterdirektorin Fátima Paterson, das Septeto Turquino bis hin zum ersehnten Augenblick, wo alle mit dem Trio Eduardo Sosa, Raúl Torrés und Annie Garés „Cabalgando con Didel“ sangen. Dieser Song wurde nach dem Tod von Fidel für tausende Kubaner zum „Ohrwurm“. Abschließend sang Kiki Corona „Saberse Cubano“ (Bewusst Kubaner sein). Auf den letzten Orchesterton folgte die Ovation von über 2.000 Personen im Centro de Convenciones Heredía in Santiago de Cuba.

Den nächsten Tag prägte die defilierende Menge aus Santiago de Cuba, stellvertretend für die ganze Nation, bis zur Plaza de la Revolución Antonio Maceo wo im Vorjahr, am gleichen Datum, der Bruder Fidels, Präsident des Staats- und Ministerrates, Raúl Castro Ruz, mit bewegten Worten den verstorbenen , historischen Kubaführer verabschiedete. Auch an diesem Vormittag legte das Politbureau unter der Leitung seines ersten Sekretärs und weiterer Organisationsführer einen Kranz und weiße Rosen vor dem Grab Fidels nieder.

Geehrt wurden gleichzeitig die kubanischen Vorkämpfer José Martí, als Apostel und Inspiratoren der kubanischen Revolutionäre bekannt, Carlos Manuel de Céspedes, Landesvater und Mariana Grajales, Mutter der Maceo, denen allen weiße Rosen gewidmet wurden.

Die Denkmäler dieser Kämpfer Kubas erheben sich auf einem Platz, wo sich stündlich militärische, sehr beschauliche Vorführungen des Friedhofes Santa Efigenia von Santiago de Cuba abspielen. Dieser Ort gilt als nationales Denkmal der Stadt Héroe. In allen Provinzen des Landes fanden Gedenkfeiern zu Ehren von Fidel Castro mit Wachen, Versammlungen und Gesprächskundgebungen etc. statt. Auch trafen am Sitz der Regierung unzählige Botschaften aus allen Erdteilen zum Gedenken an den 1. Jahrestag des Todes des außerordentlichen Revolutionsführers ein.

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