Google Zukunftswerkstatt

Google Zukunftswerkstatt. Copyright: Google/Sonja Herpich„Zukunftswerkstatt“: Google und Partner starten bundesweite Offensive für digitale Bildung

Ein Besuch bei GOOGLE München (Headquarter Californien) wirkt auf mich, als älteres Semester, immer wieder wie ein Jungbrunnen! Diese geballte Kraft digitaler Aufstreber: friendly, efficient, cool, good looking… ist einfach mitreißend. Der Mitarbeiter steht hier im Mittelpunkt. Obwohl von den jungen Leuten voller Arbeitseinsatz verlangt wird, scheinen sie sich wohlzufühlen – ein Eindruck, den die wenigen, von mir befragten, menschen-arbeit-0051.gif von 123gif.debestätigten. Google schafft eine Arbeitsatmosphäre, die vermuten lässt, dass das Leben eben doch ein Streichelzoo ist. Gym für alle, vielen Kaffeeecken mit edlen Barristamaschinen, Microkittchens, Quiet Rooms und andere Kuschelecken und Rückzugsorte für Brain- und sonstiges storming, auserlesene Speisen – für Mitarbeiter alles kostenlos. Natürlich begrünte Wandbereiche und und und. Im Innenhof stehen Bierbänke. Dort kann man essen, aber dort auch Basketball spielen. Die Ideen der Mitarbeiter werden oft mit aufgenommen. Die Räume werden viel lokal benannt: Marienplatz, etc. Soviel zum Arbeitsambiente. Nicht von ungefähr sind die Mitarbeiter von 50 – 2009 auf inzwischen 550 Mitarbeiter angewachsen in München.

Aber der Grund meines Besuchs bei Google, am 17. Juli 2017, war ja nicht, mich im Jungbrunnen zu aalen, sondern die Presseveranstaltung (wer Zeit hatte, mit vorausgehendem Pressefrühstück im überaus appetitlichen Speisetrakt) zum Startschuss der breit angelegten, digitalen Bildungsinitiative:

Zukunftswerkstatt


 

 


 

Pressetext: Am 17. Juli 2017 startete die Google Zukunftswerkstatt in München: eine deutschlandweite Offensive für digitale Bildung von Google und Partnern. Teil dieser Zukunftswerkstatt sind dauerhafte Schulungszentren in München, Hamburg und Berlin sowie zusätzliche Trainingswochen in allen 16 Bundesländern. Das Lehrangebot der Werkstatt reicht von digitalem Marketing für den Mittelstand über Online-Fundraising für gemeinnützige Organisationen bis hin zu Programmierkursen für Schüler. Über 2 Millionen Menschen sollen durch das Bildungsprogramm bis 2020 erreicht werden. (Foto v.l.n.r., hinten: Peter Kammerer (stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern), Prof. Dr. Gesche Joost (Internetbotschafterin der Bundesregierung), Dr. Wieland Holfelder (Entwicklungschef Google Deutschland), Sabine Uehlein (Geschäftsführerin Programme Stiftung Lesen). Im Vordergrund: Schüler der Montessorischule.

Weitere Informationen auf dem Blogpost von Dr. Wieland Holfelder, Entwicklungschef Google Deutschland und Leiter des Münchner Entwicklungszentrums, auf dem Google-Produkt Blog

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München, 17. Juli 2017 ‒ Jeder Schritt ist Fortschritt. Unter diesem Motto nimmt die „Google Zukunftswerkstatt“ ‒ eine breit angelegte, bundesweite Bildungsinitiative für Wirtschaft, gemeinnützige Organisationen, Universitäten und Schulen – ihre Arbeit auf. Google und Partner eröffnen dazu im Münchner Arnulfpark das erste dauerhafte Schulungszentrum, in dem ab sofort kostenlose Trainings zu einer Vielzahl digitaler Themen angeboten werden. Das Lehrangebot reicht von digitalem Marketing für den Mittelstand über Online-Fundraising für gemeinnützige Organisationen bis hin zu Programmierkursen für Schüler. Neben dem Standort München bieten die Partner Trainingswochen in allen 16 Bundesländern an. In Hamburg und Berlin sind weitere feste Schulungszentren geplant. Auf zukunftswerkstatt.de können alle Lerninhalte sowie weitere Onlineseminare jederzeit abgerufen werden. Insgesamt sollen durch das Programm der „Google Zukunftswerkstatt“ bis 2020 rund 2 Millionen Menschen in Deutschland erreicht werden.
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Lehrangebot für berufliche Nutzung
computer-0083.gif von 123gif.deDas Programm richtet sich zum einen an Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Auszubildende in Unternehmen, Vereinen und Universitäten. Sie alle können sich über die Webseite und in den Workshops vor Ort mit Themen wie Online-Marketing und -Kommunikation, Web-Analyse oder Design Thinking beschäftigen. Im Münchner Schulungszentrum arbeitet Google mit der IHK für München und Oberbayern zusammen, die das Programm umgekehrt in die eigene Pack ma’s digital!“-Initiative integriert hat. Zu den Angeboten für die berufliche Nutzung zählen des Weiteren spezielle Kurse für gemeinnützige Organisationen (z. B. Online-Fundraising) sowie für Journalisten (Google News Lab).
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Lehrangebot für Schulen
Einen anderen Fokus haben die Lerninhalte für Schulen. Mit Hilfe des Microcontrollers „Calliope mini“, den „Roberta-Robotern“ sowie der vom Fraunhofer IAIS entwickelten, einfachen Programmieroberfläche „Open Roberta Lab“ können Lehrerinnen und Lehrer sowie deren Schülerinnen und Schüler programmieren lernen. Die Materialien für die Kurse werden von den Partnern Calliope und Fraunhofer IAIS mit Fachdidaktikern entwickelt. Ein weiteres Angebot für Schulen sind „Google Expeditions“, die Google gemeinsam mit der Stiftung Lesen nach Deutschland bringt. Das System besteht aus Virtual-Reality-Brillen („Cardboards“) für die Klassen und einem Steuerungs-Tablet für die Lehrer. Es ermöglicht „virtuelle Klassenfahrten“ an Orte wie die Hamburger Elbphilharmonie, den Mond oder sogar in das Innere des menschlichen Körpers.
Workshops in allen Bundesländern ‒ weitere Zentren in Hamburg und Berlin
Neben dem Münchner Schulungszentrum bieten Google und Partner die Lerninhalte der „Zukunftswerkstatt“ auch temporär in allen 16 Bundesländern an. Im August werden Trainingswochen in Chemnitz (14.-18.8.), Magdeburg (21.-25.8.) und Hannover (28.8.-1.9.) stattfinden. Weitere dauerhafte Schulungszentren werden 2018 in Hamburg und Berlin eröffnet. Details sind auf zukunftswerkstatt.de zu finden.

Statements der Partner 

Dr. Wieland Holfelder, Entwicklungschef Google Deutschland und Leiter des Entwicklungszentrums in München: „Digitale Bildung ist der Schlüssel, um alle in Deutschland fit für den Wandel zu machen und unser Land international wettbewerbsfähig zu halten. Auch wir sehen uns hier in der Verantwortung und wollen Teil der Lösung sein. In der Google Zukunftswerkstatt vermitteln wir konkret und praxisnah wichtige digitale Fertigkeiten ‒ für Profis und Nicht-Profis, jeder ist in der Werkstatt willkommen.“
 
Prof. Dr. Gesche Joost, Internetbotschafterin der Bundesregierung, Professorin für Design an der Universität der Künste Berlin und Mitgründerin der Calliope gGmbH: „Mit dem Calliope mini wollen wir einen Startschuss für die digitale Bildung in Deutschland geben – damit alle Kinder schon ab der Grundschule kreativ und spielerisch lernen, wie die digitale Welt funktioniert.“
 
Sabine Uehlein, Geschäftsführerin Programme, Stiftung Lesen: „Die Stiftung Lesen sieht in der Medienbildung wie im Lesen und Schreiben einen Schlüssel zur Welt. Alle Kinder und Jugendliche sollten dazu befähigt werden, souverän mit den verschiedenen Medien umzugehen – mit Büchern und Zeitschriften ebenso wie mit dem Internet und den sozialen Netzwerken. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt möchten wir Schulen und Bibliotheken anregen, aktuelle Technologien wie die Google Expeditions für eine übergreifende Lese- und Medienkompetenzförderung zu nutzen.“
 
Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern: „Kleine und mittelständische Unternehmen in Bayern haben in einer IHK-Umfrage ihren Digitalisierungsgrad durchschnittlich mit Drei minus bewertet. Nur 7 Prozent betrachten sich als digital voll entwickelt. Dagegen sehen sich fast 40 Prozent in der unteren Hälfte der Digitalisierungsskala. Die Betriebe erkennen, dass sie digital aufholen müssen. Digitale Weiterbildung ist demzufolge für unsere Unternehmen das Gebot der Stunde. Die Google Zukunftswerkstatt ist eine optimale Ergänzung, den riesigen Bedarf an Know-how in den Unternehmen zu decken.“
 
Über Calliope
Calliope ist ein vom Bundeswirtschaftsministerium gefördertes Projekt. Ziel der Initiative ist es, flächendeckend alle Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse mit dem Microcontroller „Calliope mini“ auszustatten. Dieser verfügt über eine Reihe von Sensoren und Aktuatoren und kann per Computer, zum Beispiel über das Open Roberta Lab, oder per App programmiert werden. In Zusammenarbeit mit Fachdidaktiker/-innen entstehen Unterrichts-Materialien für den Einsatz in der Grundschule und der weiterführenden Schule. Google hat das Calliope-Projekt bisher insgesamt mit 1,1 Millionen Euro unterstützt. Die Calliope gGmbH ist ein 2016 gegründetes, gemeinnütziges Berliner Start-Up, das mit Startfinanzierung durch das BMWi und Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium einen Mini-Controller für den Einsatz in Schulen entwickelt hat.
 
Über Open Roberta
Open Roberta ist die technologische Weiterentwicklung der Fraunhofer-Initiative »Roberta – Lernen mit Robotern«, die seit nunmehr 15 Jahren Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften begeistert. Ziel bei Open Roberta ist es, technische und fachliche Barrieren sowohl für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler zu minimieren. So kann die kostenlose Cloud-Plattform »Open Roberta Lab« ohne Installationsaufwand jederzeit von jedem Gerät mit gängigem Internetbrowser genutzt werden. Durch die intuitive grafische Programmieroberfläche entstehen im Handumdrehen einfache sowie anspruchsvolle Programme für unterschiedliche Roboter und weitere Hardware. Bereits seit 2012 wird die Roberta-Initiative von Google.org, dem philanthropischen Arm von Google, unterstützt. Im Rahmen der ‘Zukunftswerkstatt’ fördert Google die Entwicklung und Verbreitung von Open Roberta bis 2020 mit insgesamt 5 Millionen Euro.
 
Über Expeditions
Mit Google Expeditions können Lehrer mit ihren Klassen gemeinsam virtuelle Reisen an entfernte Orte wie den Mount Everest, auf fremde Planeten wie den Mond oder sogar in das Innere des menschlichen Körpers unternehmen. Das System besteht aus einfachen Virtual-Reality-Brillen („Cardboards“) für Schülerinnen und Schüler sowie einem Steuerungs-Tablet für die Lehrer. Stiftung Lesen kooperiert seit 2016 mit der Google Zukunftswerkstatt, um Expeditions für Schulklassen in Deutschland didaktisch aufzubereiten und durchzuführen.
Über Pack ma’s digital
Die IHK für München und Oberbayern hat im April 2017 die Initiative „Pack ma’s digital“ unter der Schirmherrschaft der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner gestartet. Gemeinsam mit den Partnern Facebook, Giesecke&Devrient, LinkedIn, MediaMarktSaturn und Telekom sowie ab sofort unterstützt von Google stärkt die IHK mit einer Roadshow, Veranstaltungen und Webinaren das Digital-Knowhow der kleinen und mittleren Unternehmen in Bayern.
Über Alphabet / Google
Larry Page und Sergey Brin gründeten Google im September 1998. Seitdem ist das Unternehmen auf über 50.000 Mitarbeiter weltweit gewachsen und bietet eine große Auswahl an Produkten und Plattformen wie die Suche, Maps, Ads, Gmail, Android, Chrome und YouTube. Im Oktober 2015 wurde Alphabet die Muttergesellschaft von Google. Mehr über Alphabets Mission
Pressekontakte:
Dr. Ralf Bremer, Pressesprecher Google Deutschland
Presse-Team für Google Deutschland a+o Gesellschaft für Kommunikationsberatung mbH

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