Menschenrechte: Kuba-EU

Kuba-EUHavanna 6.6.16 Dialog über die Menschenrechte zwischen Kuba und der E.U.
Pressemitteilung von Marco Antonio Martínez Cabrerizo

Am 6. Juni 2016 fand in Havanna die 2. Session des Dialogs zwischen der EU und Kuba über die Menschenrechte statt, als Fortsetzung des ersten Treffens im Juni 2015 in Brüssel, gemäß dem Site von CUBAMINREX (Aussenministerium KUBA).

Herr Stavros Lambinidis, Sonderbeauftragter der EU für Menschenrechte und der Botschafter Pedro Nuñez Mosquera, Generaldirektor der multilateralen Angelegenheiten des internationalen Rechts der Auslandbeziehungen Kubas führten ihre Delegationen durch den konstruktiven Gedankenaustausch. Dabei wurden besonders Fragen über die Menschenrechte, politischer und ziviler, z.B. wirtschaftlicher und kultureller Art erörtert.

Beide Delegationen beteiligten sich am Dialog, der vom Interesse an Gelegenheiten zum Meinungsaustausch geprägt war, sodass die Erkenntnis der Realitäten gegenseitig erweitert würden und Möglichkeiten zur bilateralen Zusammenarbeit und multilateralen Projekten ausgelotet werden könnten, sowie Schwerpunkte zu Themen des gemeinsamen Interesses gefunden würden.

Die teilweise sehr kontroversen Diskussionen wurden mit großem gegenseitigem Respekt geführt. Der Wille, sämtliche Themen im Sinne souveräner Gleichberechtigung zu erörtern, ohne Einmischung in innere Angelegenheiten der jeweiligen Gesprächspartner, kennzeichnete die Atmosphäre.

Von kubanischer Seite wurde erneut der Wunsch geäußert, dass dieser Dialog im Einklang mit den Menschenrechten den Fortschritte in der Entwicklung besserer Beziehungen zur EU führen möge.

Wir möchten unserer werten Leserschaft gegenüber betonen, dass sich Kuba, gemäss unserem Kommentator, stets zugunsten der Menschenrechte in den unterschiedlichsten Organisationen und Foren weltweit ausdrückt und dass es sich bei den kleinen Dissidentengruppen, welche offen und verlogen verlauten lassen, Kuba missachte die Menschenrechte, lediglich um kapitalistisch beeinflusste Agenten aus nordamerikanischen Interessenkreisen oder aus Miami handelt. Um Menschen also, die Kuba nach dem Sieg der Revolution verließen, da sie sich bereits durch Missbräuche und bekannte kriminelle Aktionen gegen unser Land schuldig gemacht hatten.

 

 

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