Andere Länder, andere Ostern

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Ungewöhnliche Osterbräuche in Europa

Französische Kirchenglocken, die Ostereier bringen? Bei unseren europäischen Nachbarn bringt nicht unbedingt der Osterhase die Geschenke.

Ostern auf Schwedisch, Französisch und Polnisch – so feiern unsere Nachbarn
Fast jedes Land hat seine eigene lustige Tradition, wie kleine und große Leckermäulchen zu ihren Osternaschereien kommen. In Schweden verkleiden sich die Kinder als „Osterhexen“, um dann mit einem Besen bewaffnet, von Haus zu Haus zu ziehen und nach Süßigkeiten zu fragen.

Auch die Franzosen haben ihre ganz eigene Interpretation für eine gelungene Osterfeier: In Frankreich weiß jedes Kind, dass die Glocken am Karfreitag nach Rom fliegen, daher nicht läuten können und erst am Ostersonntag zurückkommen. Die Glocken verstecken dann auf ihrer Rückkehr Eier- und Süßigkeiten für die Kinder. Die Suche findet am Ostermontag statt. Die stummen Glocken sind dabei eigentlich als Zeichen der Trauer für den gekreuzigten Jesus gedacht.

„Vorsicht Wasser!“ heißt es Ostermontag in Polen: Denn dann ist der „Tag des Wassergießens“. An allen Ecken stehen die Menschen, um sich mit Wasserpistolen oder sogar ganzen Eimern gegenseitig nass zu machen. Der alte Brauch stammt aus dem Jahr 966, als der polnische Herrscher Mieszko I. am Ostermontag getauft wurde und Polen damit zum Christentum bekehrt wurde.

Ostern in Down Under
Natürlich hätten die unter Hasen leidenden Farmer in Australien einen Ostereier bringenden Hasen nicht toleriert. In Australien bringt daher ein Oster-Bilby, ein Beuteltier mit großen Ohren, die Schokolade.

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