18.02.16 Temporär I

18.02.16 Eröffnung von Temporär I als neuer Ort der Kunstvermittlung in der Pinakothek der Moderne mit Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle Ankündigung eines Programmes mit MigrantInnen und MitbürgerInnen sowie eines Schülerprojektes zur Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen

Ab jetzt können Kunstvermittler und Kunstpädagogen direkt vor Ort in einem eigens geschaffenen Raum für die Kunstvermittlung in der Pinakothek der Moderne arbeiten. In dem von den Ausstellungsarchitekten Stiftung FREIZEIT entwickelten Aktions- und Präsentationsraum werden Workshops und Werkstattprojekte zur Vor- oder Nachbereitung von Begegnungen mit Kunstwerken stattfinden.

Ein gemeinsames, von PIN. unterstütztes Programm gehört zu den ersten Projekten für diesen neuen Raum. Hierbei werden Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, MigrantInnen sowie hiesige MitbürgerInnen zusammenführt. In gemeinsamen Aktionen arbeiten sie in unterschiedlichsten Kunstformen und erfahren dabei über die Begegnung mit Kunst Werte und Haltungen unserer Zivilgesellschaft: Toleranz, Offenheit und Kritikfähigkeit. Das Museum mit seiner bewahrenden und zugleich kommunikativen Funktion erscheint als idealer Ort, um sich jenseits sprachlicher und kultureller Barrieren zu begegnen.

Ablauf der Pressekonferenz am 18.2.16, 11h: Begrüßung durch den Generaldirektor Dr. Bernhard Maaz, Katharina von Perfall, Vorstandsvorsitzende PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne,Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, Dr. Josef Kirmeier, Direktor Museumspädagogisches Zentrum; Jochen Meister, Leiter der Kunstvermittlung, Pinakothek der Moderne

Des Weiteren wird das MPZ ab 11.15 Uhr mit einer Realschulklasse in dem Raum arbeiten. Nach einer einstündigen Führung zum Thema »Menschenbild in der Kunst (von Pablo Picasso bis Heimo Zobernig)« treffen sich die Teilnehmenden in dem Kunstvermittlungsraum und erarbeiten zu zweit eine Monotypie, in der das Thema Bildnis – Selbstbildnis für die Schülerinnen und Schüler selbst erfahrbar gemacht wird.

Das Programm ist unbefristet und soll sich durch eine Vielzahl einzelner, vernetzter Angebote und Projekte weiterentwickeln. Gemeinsam ist allen der Fokus auf Kommunikation und das Miteinander der Kulturen sowie die Verknüpfung mit Kunstwerken und Objekten aus der Pinakothek der Moderne.

Das Programm erhielt eine großzügige Anschubfinanzierung durch die bei der PIN.-Party organisierte Versteigerung eines vom Münchner Künstler Stefan Szczesny gestalteten Fahrrads, bei der auch Staatsminister Ludwig Spaenle mitgewirkt hat.

Ein großer Dank gilt PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V.. Das bemalte Fahrrad wird im Vermittlungsraum präsentiert

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