Kuba: Malecón von Santiago de Cuba

KubaPierMalecón von Santiago de Cuba: Neues Pier
Lic. Alex Michel Reyes

Da Kuba eine vom karibischen Meer umbrandete Insel ist, gibt es rund um diese verschiedene Städte mit Meerpromenaden und Molen. Von diesen ist, ohne jeden Zweifel, der Malecón von Havanna der weltweit bekannteste, neben Cienfuegos, Manzanillo und Baracoa.

Diese Städte haben alle im Laufe der Geschichte für tausende Besucher einen relativen Erinnerungswert: Dort haben sie sich verliebt, über dort komponierten und verfassten sie Lieder und Gedichte, dort entdeckten sie das beste Glas Rum ihres Lebens, dort fischten sie ihre größte Meeresforelle, dort tauchen sie am liebsten… Und die einzige Zeugin ist und bleibt die auf- und niedergehende Brandung des Meers.

Nun aber startet das Bauprogramm des Malecón von Santiago de Cuba, dessen erstes Teilstück von 440 m sich von der Alameda Michaelsen bis in die Nähe des Hafens ausdehnen wird um dieses Stadtviertel seiner vorgesehenen touristischen Bestimmung zuwachsen zu lassen. Mit Sicherheit, sagen die Planer im Voraus, dürfen Einheimische und Gäste dort unvergesslichen Augenblicken entgegensehen.

Das Projekt schließt die Erstellung unterschiedlicher Anlagen ein, die den Besuchern eine Fülle von Genuss bieten werden: Zwei Restaurants, eines „El Náutico mit weitem Blick aufs Meer gewährend, wird alle Sorten typischer Meeresfrüchte offerieren. Das zweite wird sich in einem Eisenbahnwagen auf die Kreolen- und internationale Küche spezialisieren.
Auch ein Bierausschank wird gebaut. Dort kann man sich köstlich erfrischen, von den in der „Ciudad Héroe“ herrschenden Temperaturen und gleichzeitig die Herstellung dieses althergebrachten Gebräus beobachten.

Dazu kommen Kinderspielplätze modernster Ausstattung, Grünzonen mit reichem Blätterwuchs, Teiche für Wassersportler, ein Turnpavillon, lüdische Flächen, Aussichtspunkte und last but not least bieten unzählige Bänke und Sitzgelegenheiten traumhafte Gelegenheiten, das Meer und die Brise zu genießen.

An einer der Molen werden 2 Passagierboote ankern. Diese durchqueren unterschiedliche Gewässer der Bucht von wo aus sich der Blick aufs Castillo del Morro (Welterbe der Unesco) Cayo Granma, ein Dörfchen am Meer, la Marina Marlins und weitere Uferzonen in der Nähe von Santiago öffnet.

Die Mehrzahl dieser Bauvorhaben sollte bis Juli 2015 bereit sein und für die Jubiläumsfeierlichkeiten des 500. Jahrestages der Gründung Santiago de Cubas zur Verfügung stehen.

Kommentare sind geschlossen.