Erinnerungsort Olympia-Attentat

kerze-0140.gif von 123gif.de Download & GrußkartenversandBis 2016 soll in München – im Jüdischen Museum – ein Erinnerungsort an das Olympia-Attentat von 1972 errichtet werden. Dieser soll an den brutalen Überfall von Terroristen des „Schwarzen September“ auf die Mitglieder der israelischen Mannschaft bei den XX. Olympischen Spielen 1972 und vor allem an die Opfer erinnern: Elf israelische Sportler und ein Polizist.

Im Auftrag von Bildungs-und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle wurden in einem konkurrierenden Verfahren, das vom Staatlichen Bauamt München II betreut wurde, sechs Ausstellungsgestaltungs-und Architekturbüros gebeten, einen Entwurf einzureichen.

Den Entwürfen liegt eine Konzeption zugrunde, die Experten der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, des Jüdischen Museums München und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg erarbeitet hatten. Im Mittelpunkt des Ausstellungskonzepts stehen der Terroranschlag vom 5. und 6. September sowie die Biografien der elf israelischen Opfer, die Ziel des Anschlags der Terroristen waren. Zudem wird das Attentat historisch eingeordnet. In die Konzeption werden auch die Ereignisse am Fliegerhorst Fürstenfeldbruck einbezogen.

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