Lesen als Medizin

LesenalsMedizin27.1.15 Rogner & Bernhard
Andrea Gerk

Lesen als Medizin

Die wundersame Wirkung der Literatur

352 S., 22,95 € 15 x 22,7 cm. Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen. ISBN 978-3-95403-084-2

Patienten, die lesend ihren Schmerz vergessen. Erstarrte Menschen, denen ein Roman dabei hilft, wieder Zugang zu ihren Gefühlen zu bekommen. Bücher entfalten mitunter eine magische Kraft, die uns im Innersten berührt.
vogel-0086.gif von 123gif.de
buch-0142.gif von 123gif.deJeder Leser hat das selbst erfahren: in der von Weltschmerz geschwängerten Pubertät, in der tote Dichter einen besser zu verstehen scheinen als die lebenden Eltern, oder in jenen Augenblicken, in denen zwei Buchdeckel Schutz vor dem bedrohlichen Alltag bieten. Bei Liebeskummer, Melancholie und Einsamkeit. Aber wie funktioniert diese rezeptfreie Medizin, die schon Doktor Erich Kastner in seiner Lyrischen Hausapotheke gegen die kleinen und großen Schwierigkeiten der Existenz verordnete?

aerzte-0049.gif von 123gif.deAndrea Gerk hat Antworten gesucht: im Krankenhaus, im Kloster und im Gefängnis. Sie hat sich von Bibliotherapeuten Romane verschreiben und beim Lesen von Gedichten ihr Gehirn von Neurowissenschaftlern analysieren lassen. Sie hat Schriftsteller befragt und unzählige Bücher gewälzt. All das, um der geheimnisvollen Wirkung des Lesens auf die Spur zu kommen.

Andrea Gerk wurde 1967 in Essen geboren. Nach einem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen ist sie seit 1995 als Literatur- und Theaterkritikerin sowie als Moderatorin für öffentlich-rechtliche Radiosender tätig. Sie lebt in Berlin. (Text © Tobias Wenzel)


 

»Lesen als Medizin … ist ein Platz oben auf der Bestsellerliste zu wünschen.« Spiegel Online
»Grandios. Dieses Buch ist ein Geschenk an alle leidenschaftlichen Leser.« BÜCHER Magazin
»Ein schöneres Plädoyer fürs Lesen kann man sich kaum wünschen.« Brigitte
»Andrea Gerk erzählt in ihrem schönen und klugen Buch von der wundersamen Wirkung der Literatur … und taucht kenntnisreich ein in große Romanwelten.« boersenblatt.net
»Dieses Buch ist ein Gang durch Therapiesitzungen, durch Krankenhäuser. Gefängnisse, durch sehr intensive Leseräusche und ein Gang durch die Geschichte des Lesen.« Deutschlandradio Kultur
Pressekontakt: Anna Terhoeven

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