Buch: IS-Kalifat des Schreckens

dk_steinberg_Kalifat02.03.15 Droemer-Knaur-TB
Guido Steinberg

Das Kalifat des Schreckens

Entstehung, Hintergründe und Ziele der Terrormiliz IS

208 S., 12,99 €, Taschenbuch ISBN: 978-3-426-78772-4. E-BOOK 10,99 . Leseprobe

IS oder »Islamischer Staat«: Die islamistische Organisation kam scheinbar aus dem Nichts und versetzte gleichsam über Nacht die Welt in Aufruhr. Vom IS geht eine globale Gefahr aus. Nicht nur mit der Enthauptung von Geiseln vor laufenden Kameras, sondern auch mit Exekutionskommandos und Selbstmordattentaten fordert er den Westen heraus. Terrorismusexperte Guido Steinberg erklärt den IS, zeigt die aktuelle Gefahr für den Nahen Osten und Europa und sagt, was dagegen getan werden muss.

Als im Juni 2014 Einheiten der Terrororganisation IS die nordirakische Stadt Mossul einnahmen, war die Weltöffentlichkeit entsetzt. Es schien ausgeschlossen, dass es einer nahezu unbekannten terroristischen Organisation von einigen Tausend Mann gelingen könnte, eine irakische Millionenstadt und weite Teile des Nordens und Westens des Irak zu erobern.
Wer sind diese grausam mordenden barbarischen Horden? Woher kommen die Kämpfer dieses »Islamischen Staats«? Was treibt seine Anführer an? Was macht die Organisation so attraktiv für ihre Anhänger und für westliche Konvertiten, die sich in die Kampfgebiete aufmachen? Und welche Folgen drohen uns, sollte sich die Macht des IS immer weiter ausdehnen?
Guido Steinberg beantwortet die wichtigsten Fragen zum IS. Er sagt, was der Wes­ten tun kann, um die vom IS ausgehende Gefahr im Nahen Osten und weltweit einzudämmen: Er muss Verbündete im Irak finden, die Nachbarländer Syriens und des Irak wirksam schützen und die eigene Sicherheitspolitik grundlegend überdenken.

Guido Steinberg ist promovierter Islamwissenschaftler und Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. 2001 bis 2005 arbeitete er als Terrorismusreferent im Bundeskanzleramt. Seit 2006 fungiert er als Gutachter in fast allen deutschen Verfahren gegen islamistische Terroristen vor Oberlandesgerichten.

Kommentare sind geschlossen.