Havanna Büchermesse 2015

buch-0142.gif von 123gif.deInternationale Büchermesse von Havanna März-April 2015

Lic. Alex Michel Reyes Martinez

Wie jedes Jahr erweist sich die Internationale Büchermesse von Havanna als besucherreichstes Kulturereignis der Insel. Diese 24. Ausgabe ist der indischen Literatur und den ausgezeichneten, kubanischen Intellektuellen Olga Portuonda, Direktorin der Editorial Oriente (Nationaler Preis für Geschichte, 2003 und der Sozialwissenschaften 2010) sowie Leonardo Acosta, Journalist, (Nationaler Literaturpreis 2006 und für Musik 2014) gewidmet.

Die Messe beginnt in den Räumlichkeiten der Militäranlage Morro-Cabana in der Stadt Havanna. Auch die Universität Havanna, La Casa Alba, La Casa de las Americas dienen als Schauplätze der Messe, ehe sich die Ausstellung im März und April über die ganze Insel ausdehnt, damit Literatur und Kunst – dem Revolutionsgedanken getreu – alle ein- und niemanden ausschließe.

Für die zu erwartenden Besucher bieten die Organisatoren eine große Fülle an Kultur- und Freizeitaktivitäten, Konzerten ausgezeichneter Künstler, Kolloquien gehalten von Kubanern und Ausländern aus über 30 Ländern, Ausstellungen der plastischen Künste, Theatervorführungen, Filmprojektionen, Kindervorstellungen und vieles mehr.

buch-0137.gif von 123gif.deDas aktuelle Kompendium der wichtigsten Verlagshäuser des Landes enthält über 2000 Titel, wovon 854 Neuerscheinungen sind. Die Fülle an Klassikern ist nicht zu übersehen, ebenso Neuauflagen, auf Nachfragen der Bevölkerung.

Die indische Literatur, als Schwerpunktthema der diesjährigen Messe, dürfte die Zustimmung der Besucher finden, denn diese werden im Licht neuer Erkenntnis ähnliche Charakterzüge wie unsere ebenfalls der traditionellen Literatur beigefügten Texte feststellen können. Darin befinden sich für die indische Nation Schriften des Unabhängigkeitsführers Mahatma Gandhi, des Poeten Rbindranath Tagore, des herausragenden Politikers Jawaharlal Nehru und anderer.

Die Büchermesse hat sich zu einem gewaltigen Kulturfest entwickelt, wo sich Kubaner und Ausländer an den Messeorten begegnen, um ihren literarischen Hunger und Durst zu stillen.

„Das Fest des Buches“, wie es Kubaner und Besucher nennen, wird sich in den Provinzen oder Departements – von West bis Ost – abspielen und Ende April in Santiago de Cuba den Höhe- und Schlusspunkt setzen.

(Lic. Alex Michel Reyes Martinez)

 

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