29.09. ist Welt-Herz-Tag

liebe-0387.gif von 123gif.deAm 29.09 ist Welt-Herz-Tag: Tipps für ein gesundes Herz (jameda)

Im Laufe unseres Lebens schlägt es mehr als 3 Mrd. Mal: das Herz. Es pumpt das Blut durch unseren Körper und versorgt so alle Organe und Gewebe mit Sauerstoff und allen wichtigen Nährstoffen. Aber das Herz bleibt nicht von alleine gesund. Dr. Iris Hinneburg, Gesundheitsredakteurin des Arztbewertungsportals jameda.de, gibt Tipps, wie Sie Ihr Herz lange fit halten.

Herzfeind Nummer 1: Bewegungsmangel

Ein untrainiertes Herz ist wenig belastbar. Deshalb sollten vor allem Menschen mit einer überwiegend sitzenden beruflichen Tätigkeit darauf achten, sich ausreichend zu bewegen. Herzmediziner empfehlen vier- bis fünfmal pro Woche sportliche Aktivitäten von 30 bis 45 Minuten, am besten Ausdauersportarten wie Joggen, Walken, Schwimmen oder Fahrradfahren. Wer sich regelmäßig bewegt und vernünftig ernährt, vermeidet auch Übergewicht – ein Risikofaktor für viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Herzfeind Nummer 2: Falsche Ernährung

Ein Zuviel an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin fördert die Entstehung einer Arterienverkalkung. Gefährlich für das Herz ist es besonders, wenn die Herzkranzgefäße davon betroffen sind. Eine herzgesunde Ernährung ist reich an pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Getreideprodukten. Pflanzliche Öle liefern viele ungesättigten Fettsäuren, die die Blutfette vorteilhaft beeinflussen.

Herzfeind Nummer 3: Stress

Wer beruflich oder familiär häufig stressige Situationen erlebt, sollte gezielt nach Möglichkeiten suchen, den Stress abzubauen. Dazu eignet sich beispielsweise Sport oder das Erlernen von Entspannungstechniken.

Herzfeind Nummer 4: Rauchen

Stoffe aus dem Zigarettenrauch können die Innenseiten der Blutgefäße schädigen. Der Körper bildet daraufhin kleine Blutgerinnsel, die die Blutgefäße verschließen können. Raucher haben deshalb auch ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt. Ein Rauchstopp fördert daher auch die Herzgesundheit.

Herzfeind Nummer 5: Bluthochdruck

Wenn der Blutdruck zu hoch ist, muss das Herz ständig gegen einen Widerstand pumpen. Das kostet Kraft und kann auf Dauer zu einer Veränderung des Herzgewebes und einer Herzschwäche führen. Auch die Blutgefäße werden durch den hohen Druck geschädigt, so dass das Risiko für einen Herzinfarkt steigt. Betroffene sollten deshalb regelmäßig die verordneten Medikamente einnehmen und die Hinweise ihres Arztes zu einem gesunden Lebensstil beachten.

Herzfeind Nummer 6: Diabetes

Bei Diabetes ist der Blutzuckerspiegel zu hoch. Dadurch verändern sich auch die Blutgefäße, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Wenn der Herzmuskel nicht ausreichend durchblutet wird, droht ein Herzinfarkt. Eine angemessene Behandlung des Diabetes sowie angepasste Bewegung und Ernährung können dazu beitragen, dass die Gefahr für das Herz sinkt. Früherkennung ist möglich.

Auch wer scheinbar kerngesund ist, kann Risikofaktoren für Herzerkrankungen in sich tragen. Deshalb haben gesetzlich Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf einen Check-up beim Hausarzt. Neben einer ausführlichen körperlichen Untersuchung gehören auch Tests von Blut und Urin zum Programm. So kann der Arzt beispielsweise erkennen, ob die Werte für Blutfette oder Blutzucker erhöht sind.

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Pressekontakt: Barbara Nowak

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