16.02.14 Lesung Rosendorfer: Martha

So 16.02.14: Herbert Rosendorfer „Martha“. Literarische Matinee mit musikalischer Begleitung. Seidlvilla Eintritt: 8 €/6 €. Anlässlich des 80. Geburtstages von Herbert Rosendorfer und des Erscheinens seines letzten Romans: „Martha. Von einem schadhaften Leben“ (Verlag LangenMüller)

Rosendorfer_Martha

Mit einem Grußwort von Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München.
Aus dem letzten Roman von Herbert Rosendorfer liest die Autorin Asta Scheib

War das Marthas geheimer Lebensplan, der sich so zwangsläufig erfüllte wie der Ablauf der Zeit? Während die Welt sich dreht – im Südtirol der Nachkriegszeit wird um Autonomie gekämpft, in München vertreibt freie Liebe den Mief der Adenauerzeit – bleibt Martha davon seltsam unberührt. Sie nimmt wenig Notiz von der Geschichte, ebenso wenig wie sich die Geschichte um Martha zu kümmern scheint. Angefangen hatte alles in Tschagoi, einem Dorf im Oberen Vinschgau. Dämonen, steinerne Urmenschen, bevölkerten die kleine Bergwelt. Auch die Großmutter war so ein böser Geist, der Martha niemals loslassen sollte, ganz gleich, wohin sie auch ging – von ihrem ersten Ausbruch aus der Südtiroler Bergbauernwelt in die ewige Stadt Rom bis zu ihrem Ankommen im München der 60er Jahre.

Mit „Martha. Von einem schadhaften Leben“ erscheint aus dem Nachlass der letzte Roman des großen Erzählers Herbert Rosendorfer, der am 19. Februar 80 Jahre alt geworden wäre. Ein fesselnder Roman, der vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die Neunzigerjahre führt – sprachgewaltig und hintergründig.

Pressekontakt: Anja Volkmer

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