Buch: POMPEJI

Layout 1Oktober 2013 Hirmer Verlag
Hrsg. Jens-Arne Dickmann, Roger Diederen und Harald Meller

POMPEJI

LEBEN AUF DEM VULKAN

264 S., 39,90 € [D] | 51,90 sFr, 191 Abb. in Farbe, 24,5 × 30 cm, gebunden. ISBN: 978-3-7774-2092-9

Da mich im Sommer 2013 eine gute Gelegenheit direkt zu den Ausgrabungen nach Pompeji und zum Herculaneum führte, studiere ich das Katalogwerk vom Hirmer-Verlag zur Ausstellung in der Hypo-Kunsthalle (15.11.13-23.4.14) mit besonderer Aufmerksamkeit und fundiertem Interesse. Beim Betrachten der perfekt wiedergegebenen Exponate kommt mir in den Sinn: „man sieht nur, was man weiß“ und ich bedauere, dass es sowohl Katalog als auch Ausstellung nicht schon ein paar Monate früher gegeben hat. Ich hätte die Hänge des Vesuv, Pompeji, das Herculaneum und vieles mehr mit noch ganz anderen Augen gesehen. Meine Empfehlung für alle, die eine Süditalien-Reise ins Auge fassen: Kaufen Sie sich dieses schöne und informative Buch, es wird Ihren Horizont über Neapel erweitern und den Vesuv zum Leben erwecken… RS/PTM Das Leben einer Stadt vor fast 2000 Jahren – konserviert im Moment einer gigantischen Feuersbrunst aus den Tiefen der Erde. Das Katalogbuch zum Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n. Chr. und der davon erzählenden Funde zeigt den antiken Alltag am Golf von Neapel. Innerhalb weniger Stunden versank die blühende Region um Pompeji im Schuttregen des Vulkans. Unter Stein und Asche blieb die Kultur einer römischen Provinz erhalten, in der sich die Lebensgewohnheiten und städtischen Einrichtungen der damaligen Weltmetropole spiegelten. Schon in geschichtlicher Frühzeit erlaubte der Reichtum Pompejis und seiner Nachbarstädte komfortable Milieus. Ihre Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert ließ mit der Begeisterung für die Antike neue Wissenschaften und Kunststile entstehen.

Das Katalogbuch präsentiert einzigartige Originale von dem komplett erhaltenen Inventar einer bronzezeitlichen Hütte bis hin zur prachtvollen Ausstattung eines pompejanischen Stadthauses.

siehe auch Beitrag zur Ausstellung in der Hypo-Kunsthalle

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