Buch: Schmutzige Kriege

ScahillKriege9.10.13 Verlag Antje Kunstmann
Jeremy Scahill

Schmutzige Kriege

Jeremy Scahill, der als Journalist für The Nation schreibt und dessen Buch „Blackwater“ ein internationaler Bestseller war, ist ab dem 15. Oktober 2013 mit seinem neuen Buch auf Deutschlandreise und steht für Interviews zur Verfügung.

Jeremy Scahill erzählt in dieser packenden investigativen Reportage, wie es dazu kam, dass Mord zu einem zentralen Instrument der U.S.-Sicherheitspolitik geworden ist, und welche Konsequenzen diese Entscheidung hat – für unzählige Menschen in den unterschiedlichsten Ländern und für die Zukunft der amerikanischen Demokratie. In Afghanistan und Pakistan, Jemen, Somalia und anderen Ländern interviewte Scahill CIA-Agenten, Söldner und Spezialkräfte der US-Army. Er begab sich tief in das von Al-Qaida gehaltene Territorium im Jemen, traf von der CIA protegierte Warlords in Mogadischu und sprach mit den zivilen Opfern der Einsätze amerikanischer Spezialkommandos und Drohnenattacken, die die Vereinigten Staaten lieber geheim halten wollen.

In dieser bedrohlichen Geschichte von der Front der unerklärten Kriege dokumentiert Jeremy Scahill das neue Paradigma der amerikanischen Kriegsführung: Gekämpft wird überall, von Spezialkräften, die offiziell gar nicht existieren, aber weltweit unzählige Einsätze durchführen, die nie ans Licht der Öffentlichkeit geraten. Scahill enthüllt das erschreckende Bild einer geheimen U.S.-Mordmaschinerie, die mächtiger geworden ist als jeder Präsident, der ins Weiße Haus einzieht. Und er zeigt, dass diese verdeckten amerikanischen Kriege, anstatt die USA – und die Welt – vor dem Terror zu schützen, dazu führen, dass der Terror wachsen und sich weiter ausbreiten wird.

Weitere Lesungstermine in Deutschland:
Mittwoch, 16. Oktober: 18 Uhr, Hamburg, Universität, Hörsaal C, (Philosophenturm), Von Melle Park 6, Moderation:  Prof. Bernd Greiner (Politikwissenschaftler und Historiker, Leiter des Arbeitsbereiches „Theorie und Geschichte der Gewalt“ am Hamburger Institut für Sozialforschung). Es handelt sich um eine Zusatzveranstaltung der Ringvorlesung „Friedensbildung“.
Donnerstag, 17. Oktober: 19 Uhr, Berlin, European Center for Constitutional and Human Rights, Zossener Str. 55-58, Moderation:  Wolfgang Kaleck (Generalsekretär ECCHR)
Montag, 21. Oktober: 19 Uhr, Potsdam, Einstein Forum, Am Neuen Markt 7, Moderation:  Prof. Bernd Greiner
Pressekontakt Ana Pasic

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