Märchen: Prinzessin Morgenröte

Marcel und Eric Schäffler

Prinzessin Morgenröte

ba_la020.gif von 123gif.deVor vielen Jahren, es mögen wohl tausend sein, stand am Meer ein stolzes Schloß. Das schaute mit blanken Fenstern hinaus auf die See. Drinnen wohnte ein edles Königspaar mit ihrem einzigen Töchterlein, der Prinzessin Morgenröte. Die Prinzessin war aber auch schön wie die Morgenröte, die früh am Himmel über dem Meer heraufzog. Sie war aber nicht nur schön, sondern auch gut. Zu jedermann war sie freundlich, und wer sie nur von weitem sah, dem lachte das Herz im Leibe. Der Ruf von ihrer Schönheit und Güte war schon über die Grenzen des Königreiches gedrungen, und mancher edle Königssohn hatte sich schon um ihre Hand beworben. Sie schüttelte aber allemal ihre Locken und sagte, sie verspüre noch gar keine Lust, eine Königin zu werden, viel lieber wollte sie bei Vater und Mutter bleiben. Die redeten ihr auch niemals zu, einem der Freier ihre Hand zu reichen. Sie waren froh, ihr holdes Kind noch für sich zu haben.

Schon von frühester Kindheit an liebte die Prinzessin das Meer, und immer war sie am Strand zu finden. Da suchte sie Muscheln, oder sie lief mit dem Wind um die Wette, daß ihr die goldenen Locken flogen. Nun, da sie ein Jungfräulein geworden war, löste sie sich oft aus dem Kreis ihrer Gespielen und saß still am Meeresufer. Da sah sie dem Spiel der Wellen zu, oder sie verfolgte den Flug der Seevögel am Himmel. Manchmal dachte sie auch darüber nach, wie es wohl auf dem Meeresgrund aussehen möge und ob die Wassergeister, die da wohnten, gut oder böse wären. Da sah sie einmal, wie eine glitzernde Krone am Meeresufer empor tauchte. Die verschwand für Augenblicke und kam dann wieder in die Höhe. Die Prinzessin lief hinterher, weil sie meinte, eine Welle müsse sie einmal ans Ufer werfen. Und sie lief und lief und merkte gar nicht, wie weit sie sich vom Schloß entfernte. Auf einmal war die Krone verschwunden und kam auch nicht wieder zum Vorschein.

Plötzlich spürte Morgenröte, daß sie müde war, und sie wollte erst eine Weile ruhen, ehe sie den Rückweg antrat. Da sah sie, wie unzählige Silberfischlein zum Ufer geschwommen kamen, die drängten sich mit ihren Rücken dicht aneinander und bildeten eine silberne Straße, die weit ins Meer hinein führte, und neben dieser Straße tauchte die glitzernde Krone wieder auf. Da vergaß die Prinzessin ihre Müdigkeit. Sie hob ihr seidenes Gewand empor und trat mit ihren goldenen Schuhen leise und behutsam auf die Rücken der Fischlein und schritt leichtfüßig darüber hin. Nicht einmal Herzklopfen hatte sie dabei, denn es war schön, so über den Wellen hinwegzulaufen.

Doch auf einmal war die Straße zu Ende und das Meer tat sich vor ihr auf und eine silberne Treppe führte hinunter zum Meeresgrund. Da bekam es Morgenröte aber doch mit der Angst zu tun. Sie wollte schnell umkehren, aber, o Schrecken, die Fischlein waren alle auseinander geschwommen und das fürwitzige Prinzesslein mußte die Treppe hinunter steigen. Da nahm sie aber nicht drei Stufen auf einmal, wie daheim im väterlichen Schloß. Langsam und zögernd ging sie Stufe für Stufe. Der Meeresgrund war in ein grünes Dämmerlicht gehüllt. Als sich ihre Augen daran gewöhnt hatten, sah sie vor sich ein silbernes Schloß. Das stand auf einem roten Korallenfelsen. So etwas Schönes hatte Morgenröte noch nie gesehen und sie stand und staunte und wußte nicht, wohin sie sich wenden sollte. Da kamen zwei Jungfrauen heran, die hatten lange, wallende Gewänder. Sie nahmen Morgenröte bei der Hand und sagten: „Der Meerkönig erwartet euch“, und führen sie zum Schlosse empor.

Zuerst kamen sie in eine Halle. Da waren die Wände mit unzähligen kleinen Muscheln bedeckt. Seltsame Blumen und Pflanzen standen da, die wurden von einen silbernen Springbrunnen mit feinen Wasserperlen übersprüht. Die Halle führte in einen großen Saal, da waren die Wände aus goldgelben Bernstein. Inmitten des Saales stand ein prächtiger Thron. Darauf saß der Meerkönig. Zu beiden Seiten des Thrones lagen Wassernixen, die hatten goldene Hafen und goldene Flöten in den Händen. Der Meerkönig begrüßte Morgenröte feierlich und sie mußte sich neben ihn setzten. Er hatte ein gutes Aussehen und sein Haupt schmückte eine glitzernde Krone, es war dieselbe, die Morgenröte oben auf dem Meer gesehen hatte. Auf ein Zeichen von ihm spielten die Nixen auf ihren Harfen und Flöten und eine liebliche Musik ertönte. Seejungfrauen schwebten in den Saal. Sie hatten grüne Schleier in den Händen und schwangen sich nach der Musik im Reigen und huldigten der Prinzessin. Dann kamen fliegende Fische. Silberne und goldene und welche, die in allen Farben schillerten. Die ordneten sich zu zierlichen Figuren und zogen am Thron vorbei. Kleine Seepferdchen stürmten in den Saal und führten ein Wettrennen auf. Zuletzt kamen Schildkröten und Eidechsen hereinmarschiert, Molche, Krebse und Frösche folgten. Die wollten auch tanzen, aber ihre Sprünge waren so komisch, daß Morgenröte sicher ihre Freude daran gehabt hätte. Aber das Herz war ihr aufeinmal schwer geworden, denn sie dachte an ihre Eltern und welche Angst und Sorge diese wohl durch ihr Verschwinden haben würden. Still und traurig saß sie neben dem Meerkönig und hatte kaum ein Lächeln für das fröhliche Treiben im Saal. Als ihr dann die Nixen köstliche Früchte und Wein reichten, da wollte sie nichts essen und trinken. Da meinte der Meerkönig, sie wäre müde und er befahl, man solle sie zur Ruhe bringen. Die beiden Jungfrauen, die sie zum Schloß geführt hatten, führten sie aus dem Saal in eine rosenrote Grotte. Da lag auf einem goldenen Gestell eine große Perlmuttermuschel, angefüllt mit grünem Moos, die sollte der Prinzessin zum Lager dienen. Wie betäubt sank sie darauf hin und fiel in einen tiefen Schlaf.

Als sie am Morgen erwachte, standen die Jungfrauen vor ihrem Lager und fragten nach ihren Wünschen und Befehlen. Sie schmückten Morgenröte aufs prächtigste und flochten ihr Perlenschnüre ins Haar. Dann wurde sie zum Meerkönig geführt. Der erwartete sie schon voller Ungeduld, denn er wollte ihr sein Schloß zeigen. Das war sehr groß und von innen ebenso prächtig wie von außen. Aber alles war so seltsam, so ganz anders als im Schloß am Meer. Zuletzt öffnete der Meerkönig die Schatzkammer. Da standen viele goldene Schalen, bis zum Rand gefüllt mit bunten Edelsteinen und köstlichem Geschmeide, goldene Teller, Schüsseln, Kannen und Becher. Morgenröte war ganz geblendet von dem Glanz, der von diesen Schätzen ausging. Doch der Meerkönig faßte sie bei der Hand und sagte: „Schöne Prinzessin, alles, was du bis jetzt gesehen hast, soll von nun an auch dir gehören, denn ich will dich zur Meerkönigin krönen.“ Er erzählte ihr dann, daß er schon lange ein Wohlgefallen an ihr habe. Oft habe er sie am Strand belauscht und gestern sei er unter dem Wasser vor ihr her geschwommen und durch seine glitzernde Krone habe er sie hierher gelockt. Da erschrak die arme Morgenröte und ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie hob ihre Hände zum Meerkönig empor und flehte ihn an, er möge sie doch wieder zu ihren Eltern zurücklassen, sie würde hier unten sterben vor Sehnsucht. Der Meerkönig konnte nicht empfinden wie die Menschen, aber die Tränen der schönen Prinzessin rührten ihn und er sagte: „Ehe wir Hochzeit halten, darfst du noch dreimal nach Sonnenuntergang auf die Meeresoberfläche hinauf und eine Stunde oben verweilen. Kommt dann jemand, um dich zu befreien, dann will ich auf dich verzichten.“ Er meinte wohl, es würde sich niemand finden. Was wußte denn auch der Meerkönig von dem Tun und Treiben der Menschen! In das Herz der armen Morgenröte aber fiel ein Hoffnungsstrahl. Voll Ungeduld erwartete sie den Abend. Als die Sonne im Meer versunken war, durfte sie in einem goldenen Nachen zur Meeresoberfläche hinaufsteigen und auf Befehl des Meerkönigs mußten sich ringsum die Wogen glätten und der Wind mußte sein Brausen einstellen. Morgenröte war selig, als sie den Himmel über sich sah. Sie breitete die Arme aus, als wollte sie ihn ans Herz drücken. Dann blickte sie sehnsüchtig übers Meer, aber nichts war zu sehen! Da rief sie weinend nach Vater und Mutter, doch niemand hörte es, denn der Wind durfte ja ihre Worte nicht weitertragen. Da saß sie nun traurig in ihrem Nachen und nach einer Stunde mußte sie wieder hinunter auf den Meeresgrund.

Inzwischen war oben im Königsschloß große Sorge eingekehrt. Als man das Verschwinden der Prinzessin bemerkte, wurde sie überall gesucht. Das Meeresufer wurde mit Fackeln abgeleuchtet, aber keine Spur war zu finden. Da schickte der König noch in derselben Nacht reitende Herolde durchs Land, die mußten verkünden, daß der König denjenigen reich belohnen wolle, der die Prinzessin wiederbringe. Denn der König und die Königin konnten und wollten es nicht glauben, daß ihr holdes Kind im Meer ertrunken sei. Eher glaubten sie, daß die Prinzessin von einem Zauberer oder einer bösen Fee entführt wäre.

Nun war gerade wieder ein fremder Königssohn im Lande, der hatte von dem Liebreiz der Prinzessin Morgenröte gehört und wollte sich um ihre Hand bewerben. Er vernahm den Aufruf des Königs. Er ritt sofort in das Schloß am Meer und ließ sich zum König führen. Der war sehr unglücklich und voller Gram seit Morgenrötes Verschwinden. Aber der Prinz tröstete ihn und versprach, er werde alles daransetzen, die Prinzessin wiederzufinden, auch sein eigenes Leben. Dem König gefiel der mutige Prinz und er ließ ihm ein prächtiges Gemach im Schloß geben. Der mochte aber nicht darin verweilen. Er lief im Schloß umher, ging in die Küche und in die Ställe, um etwas über die Prinzessin zu erfahren. Aber niemand konnte ihm etwas genaues sagen. Nur der alte Turmwächter erzählte ihm, daß er von seinem Turm aus gesehen habe, wie die Prinzessin am Meeresufer entlanggegangen sei und er zeigte ihm die Richtung. Da ging auch der Prinz hinunter ans Meer. Grau und düster lag es vor ihm, nur in der Ferne sah er ein geheimnisvolles Leuchten. Da lief der Prinz immer weiter, um zu ergründen, was das zu bedeuten habe und er konnte erkennen, daß dieses seltsame Leuchten von einem goldenen Nachen ausging. Drinnen saß eine wunderschöne Jungfrau, die breitete ihre Arme zum Himmel aus. Der Prinz starrte wie verzaubert auf das schöne Bild, und er mußte sehen, wie es nach wenigen Minuten in den Wellen versank. Da wußte der Königssohn, daß er die Prinzessin Morgenröte gesehen hatte und eine tiefe Liebe zu ihr erfüllte sein Herz. Die ganze Nacht blieb er am Meer und hoffte, der goldene Nachen würde noch einmal emporsteigen. Erst als das Frührot heraufdämmerte, ging er ins Schloß zurück. Aber von seinem Erlebnis erzählte er niemandem etwas.

Unter den Schiffen des Königs suchte er sich ein kleines Segelschiff heraus und fuhr hinaus aufs Meer. Dort kreuzte er hin und her. Vorher war er noch einmal beim König und sagte ihm, daß er die Prinzessin finden wolle und nur mit ihr zusammen wolle er zurückkehren.

Die arme Prinzessin Morgenröte war aber noch tief unten auf dem Meeresgrund. Traurig lag sie auf ihrem Moospolster und dachte mit heißer Angst daran, daß sie heute Abend den Himmel vielleicht zum letzten Mal sehen sollte. Der Meerkönig aber frohlockte im Stillen, denn er hoffte, die Prinzessin doch noch für sich zu gewinnen. Daß sie aber so traurig war, gefiel ihm gar nicht und er versuchte alles, um sie zu erfreuen. Er brachte ihr die schönsten Wasserrosen und breitete Perlen und Edelsteine vor ihr aus. Aber die Schwermut der Prinzessin wollte nicht weichen. Da verließ der Meerkönig traurig die Grotte und gab Befehl, die Prinzessin durch Tanz und Saitenspiel zu zerstreuen. Die aber merkte gar nicht, was um sie her vorging, ihre Seele war oben im Erdenland und als der Abend gekommen war, durfte sie in dem goldenen Nachen zur Meeresoberfläche hinaufsteigen und auf Befehl des Meerkönigs mußten sich ringsum die Wogen glätten und der Wind mußte sein Brausen einstellen.

Es dunkelte schon und der Himmel schmückte sich gerade mit den ersten mattsilbernen Sternen. Zu denen hob Morgenröte ihre Hände empor und flehte sie an, sie möchten doch heller leuchten, damit ein Retter den Weg zu ihr finde.

Da war es, als hätten die Sternelein die Bitte des armen Königskindes verstanden, denn sie fingen auf einmal an zu blitzen und zu funkeln. Vielleicht hatten sie es auch dem Mond gesagt, denn der schob einen Wolkenvorhang beiseite und schickte seine silbernen Strahlen hinunter aufs Meer. Da wurde es ganz hell und Morgenröte konnte sehen, wie ein Segelschifflein auf den Wellen daher kam. Da wollte ihr bald das Herz zerspringen vor Freude. Es war der Königssohn, der hatte den ganzen Tag das Meer nach dem goldenen Nachen abgesucht. Nun hatte er endlich das seltsame Leuchten wahrgenommen und lenkte sein Schifflein dahin. Aber, o Schrecken, das wollte auf einmal nicht mehr weiter. Die Segel sanken schlaff herab, denn der Wind durfte ja hier nicht wehen. Da gab es für den Prinzen kein langes Besinnen, denn er fürchtete, der goldene Nachen könnte wieder entschwinden. Er warf seine Waffen ab und sprang hinunter ins Meer. Auch Morgenröte hatte gesehen, wie das Schifflein auf einmal still lag und ihre Freude verwandelte sich in Angst. Da tauchte der Königssohn aus den Wellen empor. Er kam an die Nachen heran, hob Morgenröte schnell heraus und wollte zu seinem Schifflein zurückschwimmen. Doch das war gar nicht so leicht, denn das Meer begann unruhig zu werden und der Prinzessin waren vor Angst und Schrecken die Sinne geschwunden. Da mußte der Prinz alle Kraft und allen Mut zusammennehmen, um sein Ziel zu erreichen. Er konnte Morgenröte auch glücklich in dem Schifflein bergen und schwang sich dann selbst hinein. Noch einmal schaute er zurück, doch der goldene Nachen war schon in den Wellen versunken. Nun durfte auch der Wind wieder wehen und er sauste und brauste und blähte die weißen Segel auf. Da flog das Schifflein dahin, dem heimatlichen Ufer zu. Auf dem Turm des Königsschlosses aber hielt der alte Turmwächter Ausschau. Neben ihm stand der König. Den hatte die Unruhe und die Angst aus dem Schloße hier hinauf getrieben. Als der alte Turmwächter das Schifflein erblickte, stieß er hell und freudig in sein Horn.

Da eilten alle aus dem Schloß heraus und hinunter ans Meer, auch der König und die Königin. War das ein Jubel, als der Königssohn die Prinzessin aus dem Schifflein hob! Zwar hing sie ohnmächtig in seinem Arm und Wasserbächlein rieselten von ihrem seidenen Gewand, aber alle sahen doch, daß sie lebte. In dieser Nacht schlief niemand vor Freude im Schloß, nur die Prinzessin lag in festem, tiefen Schlaf. Die Königin hatte sie selbst mit den Kammerfrauen zur Ruhe gebracht. Man hatte ihr die goldenen Locken getrocknet und die leblosen Glieder mit stärkendem Balsam eingerieben. Da hatte die Prinzessin die Augen aufgeschlagen, war aber sofort wieder eingeschlafen. Sie erwachte erst, als am andern Tag die Sonne mit ihren Strahlen durch ihren seidenen Bettvorhang lugte. Da richtete sie sich auf, schaute sich um und sagte.: „Was hatte ich doch für einen seltsamen Traum.“ Als sie dann aber im Saal vor dem König und der Königin stand, und den Prinzen daneben erblickte, wußte sie, daß es kein Traum war.

Ihre Eltern herzten und küßten sie und die Freude nahm kein Ende. Dann legte der Prinz seinen Arm um sie und sagte: „Holde Prinzessin, nun gebe ich dich nicht mehr frei. Willst du mit mir in meines Vaters Reich ziehen und meine Königin werden?“ Da erglühte die Prinzessin und in diesem Augenblick war sie noch schöner, als die Morgenröte, die früh am Himmel über dem Meer heraufzog. Diesmal aber schüttelte sie ihre goldenen Locken nicht, sondern sie willigte gern ein. Da gaben auch der König und die Königin ihren Segen. Die Hochzeit wurde bald gefeiert. Am Hochzeitsmorgen ging Morgenröte mit dem Prinzen noch einmal hinunter ans Meer. Sie wollte Abschied nehmen. Sie war so froh und glücklich, nur wenn sie an den Meerkönig dachte, verspürte sie ein leises Unbehagen, denn sie hatte ja ein gutes Herz und wollte niemanden kränken, auch den Meerkönig nicht. Da kam eine Welle heran und warf den Beiden zwei glitzernde Kronen vor die Füße, die Hochzeitsgabe des Meerkönigs.

Da freue sich Morgenröte, denn nun wußte sie, daß der Meerkönig keinen Groll gegen sie hegte. Vielleicht hatte er eingesehen, daß eine Prinzessin aus dem Menschenland nicht zur Meerkönigin tauge.

Eine prächtige Hochzeit wurde nun gefeiert. Mit den glitzernden Kronen geschmückt zog das Brautpaar im Hochzeitszug dahin und noch lange hinterher erzählten sich die Leute, daß es noch niemals eine so schöne junge Königin gegeben habe, wie die Prinzessin Morgenröte.

Überarbeitet von Monika Friedmann

Kommentare sind geschlossen.