Kuba: Los Imprescindibles

Los Imprescindibles„Los Imprescindibles“ und ihr Reggaetón, typisch kubanisch
von unserem freien Mitarbeiter in Kuba: Marco Antonio Martinez Cabrerizo und Alex Michel Reyes Martínez (Fotos: Alex Michel)

Ende der 1990-er Jahre gab es offensichtlich eine Zunahme der Anzahl  Gruppierungen  die den Reggaetón pflegten. Und dieser Musikstil  fand eine rege Akzeptanz,  vor allem  bei   Jugendlichen und  Kindern, aber auch unter dem Rest der Bevölkerung.

Die Stadt Santiago de Cuba ist nicht hintan geblieben und zählt heute verschiedenste Formationen, unter denen sich Los Imprescindibles (die Unentbehrlichen) befinden;  ein Duo,  das trotz wirtschaftlicher Probleme und großem Unverständnis von Seiten der Kulturobrigkeit seiner Musik und seinen Themen in  Stadt und Land Gehör verschaffte.

Das Tandem heißt Yamir Torres Gonzáles (25) und Randy Saint-Félix Almira (24). Randy machte seine ersten Musikerschritte bereits im  Alter von 12 Jahren als Rappsänger in der Gruppe La  Amenaza (die Bedrohung) und seither hat er nie aufgehört Musik zu machen, während  Yamir mit Kosa Nostra, einer  wieder verschwundenen Gruppe sang. Im Jahr 2010 begründeten die beiden ihre Zusammenarbeit.

Gegenwärtig befinden sie sich in der Phase der Aufnahmen auf eigene Kosten und in Hausstudios für die erste Platte, die Themen wie El meneíto, Tu no te gobiernas, Encendida, Ni perrito ni gatico, Kamasutra und andere enthält. Einige davon zählen bereits zu den bevorzugten Themen der Jugend des ganzen Landes.

Unter diesen Tonaufzeichnungen verschmelzen sich verschiedenste Arten mit  großer Volksakzeptanz. Darunter sind La bachata, El merengue, La Conga, El Pop und El Hip Hop. Wisin und Yandel  lassen sich vor allem vom Reggaetón aus Puerto Rico (boricuas) inspirieren.

Los Imprescindibles haben die Inszenierung mit verschiedensten der besten Reggaetónmusiker Kubas geteilt und die Journalisten schätzen  die Verwurzelung  ihrer Art unter vielen Leuten, vorab in Amerika. Jedoch muss bemerkt werden, dass ihre Texte oft  sehr flach, obszön, vulgär und geschmacklos sind.

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