Junger Sibirischer Tiger für Hellabrunn

Tiger Jegor_Hellabrunn_2013Junger Sibirischer Tiger für Tierpark Hellabrunn
Jegor erkundet Münchner Terrain

Dass Jegor zu den größten aller lebenden Katzenarten gehört, beweist der neue sibirische Tiger (seit Mitte Juli) im Münchner Tierpark. Kraftvoll und selbstbewusst, aber auch mit einer angeborenen Wachsamkeit und Anspannung schreitet der Tiger aus seiner Transportbox. Mit Neugier erkundet er seine neue Heimat. Jetzt arbeitet er schon vom Innengehege in die Hellabrunner Außenanlage vor.

Der neue Sibirische Tiger Hellabrunns wurde am 6. November 2011 in einem Wurf von drei Jungtieren im Kölner Zoo geboren. Die beiden Schwestern von Jegor leben zusammen mit der Mutter nach wie vor im Kölner Zoo. Als dominanter Einzelgänger wird der fast ausgewachsene Tiger zunächst allein in Hellabrunn leben. Jegor ist für seine 20 Monate ein sehr imposanter Tigerkater. Charakterlich ist er ein ruhiges Tier. Eine Zucht ist vorerst nicht geplant. Vor vier Monaten starb der letzte Münchner Tiger Nurejev im hohen Alter von 17 Jahren.

„Mit Jegor bekommt Hellabrunn endlich einen stattlichen Tiger zurück. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) konnten wir diese attraktive Großkatze aus dem Kölner Zoo für Hellabrunn gewinnen“, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. Weniger als 500 der stark gefährdeten Sibirischen Tiger leben heute in freier Wildbahn am Japanischen Meer bis nach Nordkorea, China und Russland. Der Sibirische Tiger wird auch Amurtiger genannt, ist eine Unterart des Tigers und gehört zur Familie der Großkatzen.

Besucherhinweis: Jegor wird seine neue Umgebung behutsam kennenlernen und deshalb anfangs zeitweise nicht zu sehen sein.
Pressekontakt: Verena Wiemann Presse

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